ŠĻą”±į>ž’ ž’’’uęsĒJ’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’ż’’’Hž’’’I  !"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstvż’’’wxyz{|}~€Root Entry’’’’’’’’ ĄF éųõ—Ⱦ€CompObj’’’’’’’’’’’’nWordDocument’’’’’’’’” ObjectPool’’’’ ńÓō—Ⱦ ńÓō—Ⱦž’’’ ž’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’ž’ ’’’’ ĄFMicrosoft Word 6.0-Dokument MSWordDocWord.Document.6ō9²qž’_ą…ŸņłOh«‘+'³Ł0°˜Ü$ H l “Ų ü D hŒM:\VORLAGEN\WINWORD\NORMAL.DOT Gemeinde  Auer Suzanne Auer Suzanne@E­Ü„e5Ąe[” Åż•člčllķlķlķlķlķŒŒŒŒŒ ˜²JŒ» PR V L¢ ¢ ¢ ¢ ¢ ¢ ż ’ ’ ’ &% ¼į ¼  T_ 5» lķ¢ žÖ¢ ¢ ¢ ¢ » ¢ lķlķ¢ R ¢ ¢ ¢ ¢ lķ¢ lķ¢ ż €ķš|lķlķlķlķ¢ ż ¢ [¢ GemeindeOrtschaft/RegionDatumEreignisQuelle/DatumDeēanBeleg30.3.1999Das Dorf wird in Brand gesteckt.Kosovapress/30.3.99Broliq3.5.1999Ein Albaner und seine Tochter werden massakriert. Massakriert wird auch eine 103jährige alte Frau, der die Hände und der Kopf abgehackt werden. Auf gleiche Weise wird ein weiterer Mann massakriert. In einem Haus im Dorf werden vier verkohlte Leichen gefunden.Kosovapress/3.5.99Buēan28.5.1999 1.6.1999Schwere Kämpfe Schwere KämpfeKosovapress/29.5.99 Kosovapress/1.6.99Dashinoc1.6.1999 7.6.1999 10.6.1999Schwere Kämpfe Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/1.6.99 Kosovapress/8.6.99 Kosovapress/10.6.99Gjocaj28.4.1999 13.6.1999Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Serbische Einheiten brandschatzen im Dorf.Kosovapress/28.4.99 Kosovapress/13.6.99Gramaēel9.5.19994 albanische Zivilisten aus Shaptej werden von in Shaptej stationierten Polizisten nach Gramaēel verschleppt und massakriert.Kosovapress/16.5.99Isniq27.3.1999 29.3.1999Einwohner der Städte Deēan und Pejė, die sich nach Isniq geflüchtet hatten, werden von serbischen Bewaffneten aufgefordert, sich bereit zu halten, da sie am folgenden Tag nach Albanien deportiert würden. Vier Personen, darunter eine Frau, werden exekutiert.Kosovapress/27.3.99 Kosovapress/30.3.99Jasiq28.4.1999Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen.Kosovapress/28.4.99Junik28.4.1999 2.5.1999 8.-11.5.1999 19.-24.5.1999 28.-30.5.1999 9.6.1999 10.6.1999 12.6.1999Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen südlich des Orts. Weitere Kämpfe Kämpfe Die Kämpfe halten an. Schwere Kämpfe Schwere Kämpfe Serbische Einheiten brandschatzen albanische Häuser. Plünderungen und Brandschatzungen halten an. Am Nachmittag starten serbische Einheiten mit schwerer Artillerie eine Offensive.Kosovapress/28.4.99 Kosovapress/2.5.99 Kosovapress/8./10./11.5.99 Kosovapress/ 19./22./24.5.99 Kosovapress/28./30.5.99 US-Verteidigungs-ministerium/ dpa/9.6.99 Kosovapress/10.6.99 Kosovapress/12.6.99Koshare10.5.1999Ausbruch von KämpfenKosovapress/10.5.99Lluka e Epėrme30.3.1999Das Dorf wird in Brand gesteckt.Kosovapress/30.3.99Lluka e Poshtme3.5.1999Die Leiche eines 3jährigen Mädchens wird gefunden, dem die Augen ausgerissen und die Ohren abgeschnitten wurden.Kosovapress/3.5.99Lumbardh28.5.1999 1.-7.6.1999 10.6.1999Schwere Kämpfe Schwere Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/29.5.99 Kosovapress/1./4./6./8.6.99 Kosovapress/10.6.99Mulliq10.6.1999Serbische Einheiten brandschatzen albanische Häuser.Kosovapress/10.6.99Pirē28.4.1999Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen.Kosovapress/28.4.99Pozhar21.5.1999 28.5.1999 1.-6.6.1999Heftige Kämpfe Schwere Kämpfe Schwere KämpfeKosovapress/21.5.99 Kosovapress/29.5.99 Kosovapress/1./4./6.6.99Prapaqan27.4.1999Ein geistig behinderter Albaner wird exekutiert.Kosovapress/3.5.99Prejlep30.3.1999Mindestens ein Mann wird von serbischen bewaffneten Kräften getötet, ein weiterer verletzt.Kosovapress/30.3.99Ratishė7.6.1999 10.6.1999Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/8.6.99 Kosovapress/10.6.99Shaptej26.4.1999Die albanische Einwohnerschaft des Dorfes wird vertrieben.Kosovapress/27.4.99Strellc27.3.1999Einwohner der Städte Deēan und Pejė, die sich nach Strellc geflüchtet hatten, werden von serbischen Bewaffneten aufgefordert, sich bereit zu halten, da sie am folgenden Tag nach Albanien deportiert würden.Kosovapress/27.3.99Vranoc28.5.1999 29.5.1999 1.6.1999Schwere Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen, serbische Infanterie versucht einzudringen. Schwere Kämpfe Schwere KämpfeKosovapress/29.5.99 Kosovapress/30.5.99 Kosovapress/1.6.99DragashBlaēė31.3.1999Das Dorf wird niedergebrannt, die albanische Bevölkerung vertrieben.MSF/April 99Plavė31.3.1999Serbische Polizei befiehlt den albanischen EinwohnerInnen, den Ort zu verlassen.MSF/April 99FerizajBablak11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Babush i Muhaxherve28./29.3.1999 15.5.1999 22.5.1999Das Dorf wird mit Minenwerfern angegriffen. Die Aktion fordert einen Toten und vier Verletzte. Das Dorf ist fast völlig niedergebrannt, die Bevölkerung zu 80% vertrieben. Die UN-Beobachtermission stellt fest, dass der Ort menschenleer ist.Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/15.5.99 AP/22.5.99Baicė3.4.1999Panzer dringen in das Dorf ein, gefolgt von serbischer Polizei und Paramilitärs, die die Häuser in Brand stecken, Tiere erschiessen und EinwohnerInnen auf offener Strasse zusammenschlagen. 7 Albaner werden von maskierten serbischen Polizisten erschossen und anschliessend massakriert; einem Opfer werden die Augen ausgerissen und die Kehle aufgeschlitzt, den anderen die Köpfe abgetrennt.HRW/20.4.99/Deut-sches Verteidigungsministerium/30.5.99Balaj1.4.1999 2.4.1999 11.4.1999 28.4.1999Der Dorfbevölkerung wird ein Ultimatum gestellt, den Ort zu verlassen. Lokale serbische Zivilisten, bewaffnet und maskiert, dringen gewaltsam in die Häuser von Albanern ein und zwingen diese, das Dorf zu verlassen. Nach der Vertreibung der HausbesitzerInnen werden die Häuser geplündert und niedergebrannt. An der Aktion sind auch serbische Militärs und Polizisten beteiligt. Die albanischen EinwohnerInnen sind aus dem Ort vertrieben. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/28.4.99Bibaj11./15.4.1999 12.6.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben. Auf ihrem Rückzug brennen serbische Polizei- und Armee-Einheiten eine grosse Zahl der verbliebenen Häuser nieder.Kosovapress/11. 4.99/HRW/30.4.99 Kosovapress/12.6.99Cėrnillė11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Dremjak10.4.1999 19./20.4.1999 28.4.1999 7.5.1999 4.6.1999Das Dorf wird mit Raketenwerfern und Panzerfahrzeugen angegriffen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Erneut Kämpfe Serbische Truppen brandschatzen im Dorf.Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/21.4.99 Kosovapress/28.4.99 Kosovapress/7.5.99 Kosovapress/4.6.99Ferizaj1.4.1999 2.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 13.4.1999 14.4.1999 15.4.1999 Mitte Mai 1999 18.5.1999 ab 21.5.1999 22.5.1999 26.5.1999 Ende Mai 1999 27.51999 30.5.1999 10.6.1999 12.6.1999 13.6.1999 17.6.1999In der Stadt wird geschossen und werden Granaten geworfen. Über 250 Läden werden geplündert, zerstört und niedergebrannt, ebenso wie viele Häuser und das ehemalige Quartier der OSZE-Mission in Ferizaj. Die Stadt brennt in weiten Teilen. Serbische Einheiten jagen albanische ZivilistInnen aus ihren Häusern. Sie werden von Polizisten per Zug nach Mazedonien deportiert. Manche der Häuser werden nun als Truppenunterkünfte missbraucht. Läden und Häuser, die sich in albanischem Besitz befinden, werden auch an serbische EinwohnerInnen vergeben. Bisher wurden in der Stadt 40 Albaner umgebracht. Trotz der Zerstörungen und der Präsenz serbischer Militär- und Polizeitruppen versucht ein Teil der albanischen Bevölkerung, in die Stadt zurückzukehren. Rund 300 AlbanerInnen werden aus ihren Häusern geworfen. Die Häuser werden hinterher zur Tarnung serbischer Waffen und Kriegsgeräte genutzt. Vertriebene sagen aus, dass sie in Ferizaj von serbischen Soldaten gezwungen worden sind, Fahrkarten bis zur Grenze zu lösen, und somit ihre eigene Deportation bezahlen mussten. Serbische Polizisten machen in der Stadt Jagd auf junge Frauen. Vertriebene berichten von Vergewaltigungen an jungen Albanerinnen. Die Stadt ist gemäss Vertriebenen vollständig von serbischen Soldaten besetzt. An der ”Zenel Hajdini”-Strasse exekutieren serbische Paramilitärs zwei Albaner. Neue Vertreibungsaktionen Serbische Bewaffnete plündern ein Haus und exekutieren den Besitzer sowie zwei seiner Gäste. Vertriebene aus der Stadt berichten nach ihrer Ankunft in Mazedonien, dass sie sich während der Flucht nachts auf dem Land aufgehalten und tagsüber in den Trümmern der Ortschaften nach Lebensmitteln gesucht hätten. Diese Aufgabe hätten vor allem Kinder und Ältere übernommen, da sie vermeintlich weniger Ziel für Angriffe gewesen seien. Es hätten sich jedoch Vorfälle gehäuft, in denen sie zusammengeschlagen oder von Autos überfahren worden seien. Die serbische Polizei gibt grüne Registrierungskarten aus. Augenzeugen berichten, dass ihnen erklärt worden sei, sie müssten so für die internationalen Hilfsorganisationen registriert werden. Zahlreiche Augenzeugen berichten, dass das Restaurant Pranvera zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. In zwei Monaten hätten es über 3'000 AlbanerInnen aus den Gemeinden Ferizaj, Kaēanik, Shtime und Shtėrpcė passiert. Ein Grossteil von ihnen sei exekutiert worden. Das KZ wird vom Staatssicherheitsdienst geführt. Die Stadt und ihre Vororte sind zu Geisterstädten geworden. Schwere Schiessereien in der Stadt. In der Stadt wird geplündert und gebrandschatzt. Vor ihrem Abzug verbrennt die serbische Polizei Dokumentationsmaterial in der Polizeistation. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 5 Leichen.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/2.4.99 US DS/Mai 99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/13.4.99 dpa/14.4.99 AP/26.4.99/US DS/Mai 99 UNHCR/AP/18.5.99 Kosovapress/24.5.99 UNHCR/dpa/26.5.99 Kosovapress/22.5.99 UNHCR/Reuters/26.5.99 Reuters/29.5.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/30.5.99 Kosovapress/11.6.99 Kosovapress/12.6.99 Kosovapress/13.6.99 GfbV/17.6.99Greme3.4.1999 22.4.1999Schwere Kämpfe Schwere Kämpfe. Die Bevölkerung flieht aus dem Dorf. Kosovapress/23.4.99Jezerc5.5.1999 7./8./9.5.1999 12.5.1999 14.5.1999Serbische Truppen beschiessen das Dorf zum wiederholten Mal mit Granaten. Anhaltende Kämpfe Tausende Vertriebener, die in der Umgebung des Dorfes Schutz gesucht hatten, werden von serbischen Truppen umzingelt und nach Albanien deportiert. 5 Albaner werden exekutiert; zahlreiche Personen gelten als "vermisst" und wurden möglicherweise verschleppt. Das Dorf ist niedergebrannt.Kosovapress/5.5.99 Kosovapress/7./9.5.99 Kosovapress/ KIL/13./14.5.99 Kosovapress/14.5.99Komogllavė6.4.1999 9./10.4.1999 17.4.1999Serbische Paramilitärs plündern und brandschatzen im Dorf. Die serbische Armee dringt in das Dorf ein. Am zweiten Tag wird es weitestgehend niedergebrannt und die albanische Bevölkerung vertrieben. Serbische Militäreinheiten vertreiben die gesamte albanische Einwohnerschaft aus dem Ort und Umgebung.US DS/Mai 99 Kosovapress/ 10./11.4.99/HRW/30.4.99 US DS/Mai 99Koshare2.4.1999 11.4.1999 28.4.1999 20.6.1999Die Häuser von Albanern werden geplündert. Die albanischen EinwohnerInnen sind aus dem Ort vertrieben. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Massengräber werden entdeckt.Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/28.4.99 Kosovapress/20.6.99Llanishtė11.5.1999 14.5.1999Das Dorf wird beschossen. Ein albanischer Zivilist wird getötet, viele Häuser werden zerstört. Das Dorf ist niedergebrannt.Kosovapress/12.5.99 Kosovapress/14.5.99Lloshkobare4.6.1999Serbische Paramilitärs dringen ins Haus einer albanischen Familie ein. Sie verlangen Geld, stehlen alle Wertsachen, foltern die Familienmitglieder und nehmen die 26jährige Tochter als Geisel. Sie verlangen DM 10'000 für ihre Freilassung. Als die Familie nicht bezahlen kann, verschleppen die Paramilitärs die junge Frau.Kosovapress/4.6.99Manastirc31.3.1999 19./20.4.1999 27.5.1999 30.5.1999Das Dorf wird bombardiert. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Serbische Einheiten kidnappen 7 albanische Kinder und lassen sie gegen Zahlung eines Lösegeldes von 1'000 DM wieder frei. Vier serbische Polizisten ermorden drei Kosova-albanische Zivilisten und eine Zivilistin.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/21.4.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/31.5.99Mirashca. Mitte April 199920 junge Albanerinnen sollen vergewaltigt worden sein.Kosovapress/24.4.99Nerodime27.3.1999 11.4.1999 28.4.1999 7./8.5.1999 10.6.1999Über 100 Dorfbewohner werden von den serbischen bewaffneten Kräften als Geiseln genommen. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Die albanischen EinwohnerInnen sind aus dem Ort vertrieben. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Schwere Kämpfe Schiessereien im Ort.Kosovapress/27.3.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/28.4.99 Kosovapress/8.5.99 Kosovapress/11.6.99Papaz11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Pleshinė31.3.1999Das Dorf wird bombardiert.Kosovapress/1.4.99Pojatė11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben. 5 Personen, darunter eine Frau, werden exekutiert.Kosovapress/11.4.99Prelez i Jerlive11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Prelez i Muhaxherve11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Raqak8.4.1999 28.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/28.4.99Sazli11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Slivovė2.4.1999 11.4.1999 13.4.1999 15.4.1999 20.4.1999 20.6.1999Die Häuser von AlbanerInnen werden geplündert. Die albanischen EinwohnerInnen sind aus dem Ort vertrieben. Die Häuser von AlbanerInnen werden gebrandschatzt. Weitere Brandschatzungen Weitere Plünderungen und Brandschatzungen. Haus-zu-Haus-Kämpfe zwischen UĒK und serbischen bewaffneten Kräften. Massengräber werden entdeckt.Kosovapress/2..4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/13.4.99 Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/20.6.99Sojevė6./7.4.1999 10.4.1999Serbische Armee dringt in das Dorf ein, gefolgt von Paramilitärs. Sie beginnen zu brandschatzen und herumzuschiessen. Viele EinwohnerInnen fliehen in die umliegenden Berge. Als sie ein paar Stunden später zurückkehren, finden sie mindestens vier Tote. 8 Albaner sollen von Scharfschützen erschossen worden sein. Das Dorf wird niedergebrannt. Ein junger Mann wird ermordet. Die albanische Bevölkerung wird vertrieben. 5 Personen, die nicht schnell genug weglaufen können, werden erschossen.HRW/26.4.99/US DS/Mai 99 Kosovapress/ 10./11.4.99/dpa/12.4.99Surqinė11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Talinoc11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Talinoc i Jerlive5.6.1999Serbische Sonderpolizei dringt ins Haus einer Familie ein und bringt viele Familienmitglieder um.Kosovapress/5.6.99Talinoc i Muhaxherve11.4.1999Die albanische Bevölkerung wird aus dem Ort vertrieben.Kosovapress/11.4.99Tankosiq14.4.1999Zwei Albaner werden lebendig in ihrem Haus verbrannt.Kosovapress/14.4.99Tėrnė3.4.1999Die Dorfbewohner, darunter viele Vertriebene aus anderen Orten, werden von serbischem Militär vertrieben.Kosovapress/3.4.99verschiedene Dörfer und Teile der Stadt Ferizaj27.3.1999Angriffe der serbischen bewaffneten Kräfte. Grosse Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Kosovapress/27.3.99Fushė KosovaFushė Kosova25.-27.3.1999 28.3.1999 4.4.1999 15.6.1999Teile der Stadt werden in Brand gesteckt. Serbische Einheiten schliessen Albaner in den Häusern ein und werfen Handgranaten hinein. Andere werden in ihren Häusern lebendig verbrannt. Serbische Paramilitärs bringen mindestens 70 albanische ZivilistInnen um. Serbische Einheiten treiben alle albanischen EinwohnerInnen zusammen, nehmen ihnen Personalpapiere und Autoschlüssel weg und deportieren sie per Zug nach Mazedonien. Serben, die den Ort und Kosova verlassen, zünden ihre eigenen Häuser an.Kosovapress/ 27.3.99/US DS/Mai 99 US DS/Mai 99 US DS/Mai 99 Reuters/16.6.99Miradi9./10.4.1999Über 4‘000 DorfbewohnerInnen werden nach Albanien vertrieben.Kosovapress/ 10.4.99/UNHCR/AP/11.4.99/MSF/April 99Sllatinė e Madhe und Sllatinė e Vogėl 13.4.1999Serbische Einheiten treiben rund 4‘800 EinwohnerInnen der beiden Dörfer über die albanische Grenze. Unmittelbar an der Grenze, auf jugoslawischer Seite, versuchen die Serben, eine junge Albanerin zu zwingen, mit ihnen zu gehen. Als sie flüchten will, erschiessen sie die Serben und verhaften ihre Familie.UNHCR/dpa/13.4.99Vragoli9./10.4.1999Soldaten umstellen das Dorf und zwingen die Bewohner, zu Fuss in Richtung albanischer Grenze zu marschieren. Nach einigen hundert Metern Marsches lassen sie sie umkehren und ihre Fahrzeuge holen. Die Soldaten eskortieren die total 1‘459 Vertriebenen bis zur albanischen Grenze. Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/ 9.4.99/UNHCR/HRW/dpa/10.4.99/MSF/April 99GjakovėBabaj i Bokės26.3.1999 12.6.1999Das Dorf wird am Nachmittag von den serbischen bewaffneten Kräften niedergebrannt. Serbische Einheiten plündern und brandschatzen albanische Häuser.OSZE/26.3.99 Kosovapress/12.6.99Batushė13.4.1999Serbische Einheiten plündern, brandschatzen und vertreiben schliesslich die albanischen EinwohnerInnen.MSF/April 9910.5.1999 11./12.5.1999 13.6.1999Ausbruch von Kämpfen Die Kämpfe halten an. Serbische Einheiten brandschatzen im Dorf.Kosovapress/10.5.99 Kosovapress/12.5.99 Kosovapress/13.6.99Bec3.4.1999Die serbische Polizei stellt den albanischen EinwohnerInnen ein zweistündiges Ultimatum, das Dorf zu verlassen. Obwohl die albanische Grenze in der Nähe des Ortes liegt, werden die Vertriebenen gezwungen, den Umweg über Prizren zu nehmen.MSF/April 99Cėrmjan19.4.1999Serbische Truppen haben die albanische Zivilbevölkerung zusammengetrieben und halten sie umzingelt.Kosovapress/19.4.99DevėAnfang April 1999Serbische Polizei vertreibt einen Teil der albanischen EinwohnerInnen.MSF/April 99Dobrosh27.4.1999 28.4.1999 14.5.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. Vier Albaner werden von serbischen Bewaffneten von ihren Familien getrennt und verschleppt. Eine unidentifizierbare, völlig geschwärzte Leiche wird gefunden. Um den Körper sind Elektrodrähte gewickelt, was die Vermutung nahelegt, dass das Opfer mit Strom umgebracht worden ist.HRW/30.4.99 Kosovapress/30.4.99 Kosovapress/14.5.99Gėrgoc12.5.1999 17.5.1999 28.5.1999 6.6.1999Kämpfe Neue Angriffe Schwere Kämpfe KämpfeKosovapress/12.5.99 Kosovapress/17.5.99 Kosovapress/29.5.99 Kosovapress/7.6.99Gjakovė25.3.1999 25./26.3.1999 26.3.1999 27.3.1999 29.3.1999 31.3.1999 1.4.1999 ff. 2.4.1999 4.4.1999 1.-4.4.1999 9.4.1999 ? 13.4.1999 14.4.1999 15.4.1999 16.4.1999 20.4.1999 27.4.1999 28./29.4.1999 7.-10.5.1999 7.5.1999 21.5.1999 12.6.1999 14.6.1999 Mitte Juni 1999 20.6.1999Kämpfe in der Stadt. Serbische Armee- und Paramilitäreinheiten rücken in der Stadt ein, v.a. im Viertel Qarshia e Vjetėr (Altstadt). Mindestens sechs albanische ZivilistInnen werden getötet. In der Nacht werden viele Häuser in der Altstadt in Brand gesteckt. Es kommt zu Massakern. Mehrere Augenzeugen berichten, dass serbische Soldaten in die Häuser von AlbanerInnen stürmen und die Männer vor den Augen von Frauen und Kindern niedergemetzelt werden. Im Viertel Gec in der Nähe der Teqja e Sheh Banit werden gegen 21 Uhr zahlreiche Männer von Frauen und Kindern abgesondert und danach massakriert. Die Namen von 6 Opfern sind bekannt; die Gesamtzahl dürfte aber 50 bis 60 betragen. Nach einem NATO-Luftangriff auf eine Kaserne in der Stadt werden Hunderte Kosova-AlbanerInnen von serbischen Paramilitärs umgebracht. Allein in zwei Häusern werden 70 Leichen gefunden, 33 weitere in einem nahen Fluss. 20 ZivilistInnen werden in ihren Häusern verbrannt. Serbische Bewaffnete brandschatzen, töten und plündern weiter in der Stadt. Das Viertel Qarshia e Madhe wird niedergebrannt. An vielen Stellen der Stadt sind Scharfschützen und Checkpoints positioniert. Die Zerstörungen der Häuser und Vertreibungen werden intensiviert und nehmen Massencharakter an. Serbische Polizei lanciert eine Operation im Qerim-Quartier. In einem Haus erschiesst sie 20 BewohnerInnen, 19 davon Frauen und Kinder, und steckt dann das Haus in Brand. Die Brandschatzungen in der Stadt gehen weiter. In diesen Tagen sollen während der gewaltsamen Vertreibungen mindestens 74 Albaner von serbischen Einheiten umgebracht worden sein. AlbanerInnen versuchen, in ihre Häuser zurückzukehren, obwohl diese zerstört sind oder immer noch brennen. In einem Übungslager der serbischen Armee sollen junge AlbanerInnen zusammengetrieben und systematisch von Soldaten vergewaltigt werden. Bis zu 20 Frauen seien dabei möglicherweise getötet worden. In vielen Vierteln der Stadt wird gebrandschatzt. Serbische Truppen plündern viele albanische Häuser. Es wird weiter gebrandschatzt, insbesondere im Quartier Hadum. Ein Albaner wird in seinem Haus lebendig verbrannt, drei weitere werden umgebracht. Serbische Streitkräfte sollen 100 albanische Männer in der Sporthalle und weiteren Gebäuden als Geiseln halten. Ein grosser Teil der serbischen Polizei- und Armee-Einheiten wird aus der Stadt verlegt. Es sind fast nur noch Paramilitärs in der Stadt geblieben. Sie plündern die Häuser von AlbanerInnen, stehlen Vieh und Autos. 200 Albaner im wehrpflichtigen Alter werden von serbischen Einheiten exekutiert. Die Brandschatzungen werden fortgesetzt. Schwere Kämpfe in den Quartieren Ēabrat und Hadum. Serbische Paramilitärs stürmen albanische Häuser und vertreiben die BewohnerInnen nach Albanien. Schätzungsweise 1'200 bis 1'500 Männer werden festgenommen. Sie werden in die Fabrik "Gorenje Elektromotori" und eine Fruchtsaftfabrik gebracht. Rund 150 werden in den folgenden Tagen freigelassen, die übrigen sollten einen Monat in Haft bleiben. Am Tag der angeblich vorgesehenen Entlassung, kurz vor Einmarsch der KFOR-Truppen, werden sie jedoch an einen unbekannten Ort verschleppt. Die Brandschatzungen und Plünderungen halten an. Über 1'000 AlbanerInnen werden im Gefängnis, ihren eigenen Häusern, Lagerhallen, der Sporthalle und einer Baufirma festgehalten. In der Stadt wird immer noch gebrandschatzt. Serbische Paramilitärs halten AlbanerInnen fest und verlangen Geld von ihnen, sofern sie am Leben bleiben wollen. Serbische Polizei blockiert das Stadtzentrum und plündert humanitäre Hilfe, die eben erst angekommen ist. Holländische KFOR-Truppen finden in einer Ecke des Friedhofs 150 hastig ausgehobene Gräber. Viele Gräber tragen nur den Namen eines Dorfes. Es stellt sich heraus, dass das Massaker vom 2.4.1999 schlimmere Ausmasse hatte, als angenommen. Augenzeugen berichten, dass damals 500 Männer von ihren Angehörigen getrennt und abgeführt wurden. 90 von ihnen seien massakriert worden. Ihre sterblichen Überreste werden entdeckt, 41 davon werden identifiziert.Kosovapress/KIL/25.3.99 KIL/26.3.99 Kosovapress/KIL/27.3.99/ICTY/24.5.99 APA/Reuters/27.3.99/TAZ/16.4.99/US DS/Mai 99 Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/31.3.99 HRW/3./13.4.99/MSF/April 99/ ICTY/24.5.99 ICTY/24.5.99 Kosovapress/4.4.99 HRW/13.4.99 Kosovapress/9.4.99 US-Verteidigungs-ministerium/Reuters/9.4.99/Die Presse/14.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/16.4.99 KIL/16.4.99 Kosovapress/20.4.99 US DS/Mai 99 Kosovapress/29.4.99 Kosovapress/7./8./10.5.99 dpa/18.6.1999 Kosovapress/21.5.99 Kosovapress/12.6.99 Kosovapress/14.6.99 Sunday Times/20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99 Kosovapress/20.6.99Goden25.3.199928 albanische Lehrer und ca. 200 Schüler werden zusammengetrieben. Die Lehrer werden aufgehängt, die Schüler über die albanische Grenze getrieben. Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/KIL/ATA/dpa/26.3.99/US DS/Mai 99/Deutsches Verteidigungsministerium/30.5.99Gorozhup26./27.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/27.5.99Jahoc27.4.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen.HRW/30.4.99Korenicė12.6.1999 15.6.1999Serbische Einheiten plündern und brandschatzen albanische Häuser. Soldaten der KFOR entdecken drei Massengräber, die mindestens 120 Leichen enthalten. Es soll sich um lauter Männer über 16 Jahren aus dem Dorf handeln, die am 27.4.1999 umgebracht wurden. In einem nahegelegenen ausgebrannten Haus werden zudem 5 verkohlte Leichen gefunden.Kosovapress/12.6.99 AP/ANSA/15.6.99/Die Welt/ Kosovapress/16.6.99/ Reuters/TAZ/17.6.99/HRW/18.6.99/ Sunday Times/20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99Kusar9.4.1999Serbisches Militär stellt den EinwohnerInnen ein Ultimatum, den Ort zu verlassen.Kosovapress/9.4.99Madanaj27.4.1999 28.4.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. Schwere KämpfeAP/28.4.99HRW/30.4.99 Kosovapress/29.4.99Mejė27.4.1999 14.5.1999 18.6.1999In Albanien ankommende Vertriebene berichten, serbische Einheiten hätten 280 Männer aus einem Treck auf ein Feld getrieben. Eine andere Flüchtlingsgruppe habe später Leichenberge gesehen und weitere 1'000 Albaner, die unter Bewachung auf dem Boden gehockt hätten. Kurz darauf hätten diese Flüchtlinge ununterbrochen Schüsse gehört, die 10 bis 15 Minuten anhielten. Verschiedene Flüchtlingsgrupppen hätten Leichen in Gräben und auf Feldern gesehen. Vier Leichen werden gefunden. Spuren eines Massengrabs werden entdeckt. Ein Researcher von HRW findet die Überreste von Opfern des Massakers vom 27.4.1999.UNHCR/APA/dpa/KIL/AP/Reuters/BBC/HRW/28./30.4.99 Kosovapress/14.5.99 HRW/18.6.99Milaj26./27.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/27.5.99Morina26.3.1999 30.4.1999 24.5.1999 29.5.1999Mehrere Brandschatzungen, nachdem der Ort bereits vorher verwüstet worden war. Schwere Kämpfe Schwere Kämpfe Serbische Heckenschützen schiessen zwei Flüchtlingsfrauen an, die den Grenzübergang bei Morina überqueren wollen.OSZE/26.3.99 Kosovapress/30.4.99 Kosovapress/24.5.99 UNHCR/dpa/29.5.99Nec12.6.1999Serbische Einheiten plündern und brandschatzen albanische Häuser.Kosovapress/12.6.99Nivokaz14.4.1999 27.4.1999 28.5.1999 12.6.1999Serbische Polizei vertreibt die albanischen EinwohnerInnen und brennt diejenigen Häuser nieder, die nicht schon vor rund einem Jahr zerstört worden waren. Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. Schwere Kämpfe Serbische Einheiten plündern und brandschatzen albanische Häuser.MSF/April 99 HRW/30.4.99 Kosovapress/28.5.99 Kosovapress/12.6.99Orizė27.4.1999 28.4.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. In Albanien ankommende Vertriebene berichten, sie hätten in der Nähe des Dorfes Leichenberge gesehen.HRW/30.4.99 UNHCR/APA/dpa/KIL/28.4.99Pecaj27.4.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen.HRW/30.4.99Pjetėrshanė9.4.1999Serbisches Militär stellt den EinwohnerInnen ein Ultimatum, den Ort zu verlassen.Kosovapress/9.4.99Planejė26./27.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/27.5.99Ponoshec27.4.1999 28.5.1999 12.6.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. Schwere Kämpfe Serbische Einheiten plündern und brandschatzen albanische Häuser.HRW/30.4.99 Kosovapress/28.5.99 Kosovapress/12.6.99Radoniq31.3.1999Der Staudamm wird vom serbischen Militär vermint. Bei einer Sprengung würden weite Landstriche überflutet.KIL/31.3.99Ramoc27.4.1999 10.6.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. Serbische Einheiten brandschatzen albanische Häuser.HRW/30.4.99 Kosovapress/10.6.99Ramosaj28.4.1999 21.5.1999Schwere Kämpfe Wieder heftige KämpfeKosovapress/29.4.99 Kosovapress/21.5.99Rracaj27.4.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen.HRW/30.4.99Sheremet27.4.1999 12.6.1999Serbische Einheiten vertreiben die albanischen EinwohnerInnen. 7 Leichen werden in der Nähe des Dorfes gefunden. Es wird angenommen, dass sie am 27.4.1999 ermordet wurden.HRW/30.4.99 Kosovapress/12.6.99Shishman26.4.19995 albanische Zivilisten werden von serbischen Truppen massakriert.Kosovapress/22.5.99Zhabel31.3.1999Zwei serbische Bomber greifen das Dorf an.Kosovapress/31.3.99Zylfaj?Serbische Einheiten vertreiben alle albanischen EinwohnerInnen und brennen alle Häuser nieder.US DS/Mai 99GjilanBresalcab Mitte April 1999 27.5.19993 albanische ZivilistInnen werden umgebracht, 8 verletzt. Der Ort wird systematisch geplündert und zerstört.Kosovapress/5.5.99 Kosovapress/27.5.99Cėrnicė24.4.1999Die albanischen EinwohnerInnen werden vertrieben, die Häuser in Brand gesteckt.Kosovapress/24.4.99Dobėrēan24.4.1999 14.6.1999Das Dorf wird angegriffen. Vor ihrem Abzug plündern serbische Einheiten das Dorf, bringen den Imam um und verletzen zwei weitere Albaner.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/14.6.99Gadish24.4.1999 18.5.1999 8.6.1999Zwei Albaner werden exekutiert, möglicherweise noch drei weitere. Serbische Paramilitärs plündern mehrere albanische Familien aus. Sie drohen damit, alle zu erschiessen, wenn sie nicht alle Wertsachen hergeben. Danach wird die ganze albanische Einwohnerschaft aus dem Dorf vertrieben. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/18./27.5.99 Kosovapress/8.6.99Gėrbesh18.4.1999Schwere KämpfeKosovapress/5.5.99Gjilan29.3.1999 bis 5.4.1999 7.-15.4.1999 16.4.1999 24.4.1999 Mitte Mai 1999 letzte Mai-Woche 1999 29.5.1999 9.6.1999 13.6.1999 14.6.1999 15.6.1999 19.6.1999Das Quartier Ēenar Ēeshme wird beschossen. Es gibt eine unbekannte Anzahl Opfer. In der Stadt sind bereits 30 AlbanerInnen, darunter einige Kinder, von serbischem Militär umgebracht worden. Über 20 Personen sind verletzt worden. Viele Häuser und Geschäfte sind gebrandschatzt. Serbische Soldaten und Paramilitärs misshandeln AlbanerInnen und stehlen ihnen Geld. Paramilitärische Einheiten befehlen allen albanischen EinwohnerInnen, die Stadt zu verlassen, und drohen ihnen im Weigerungsfalle mit dem Tode. Rund 1'000 Personen leisten dem Befehl Folge. Aus ihrem Treck werden Männer herausgegriffen und mindestens 6 davon getötet. Die albanischen EinwohnerInnen einzelner Quartiere werden vertrieben, die Häuser in Brand gesteckt. Andere Quartiere sind abgeriegelt, und niemand darf sie verlassen. In der Stadt werden zahlreiche Intellektuelle und politische Aktivisten, mindestens 19 Personen, festgenommen und inhaftiert. Unter ihnen befindet sich auch der Präsident des lokalen Büros des Rats für die Verteidigung der Menschenrechte und Freiheit (KMDLNJ). 16 Kinder werden bei einer Explosion verletzt. Im Krankenhaus wird ihnen die Behandlung verweigert, weil dieses voll mit verwundeten serbischen Polizisten und Soldaten sei. Die Stadt wird von serbischer Polizei und Armee belagert. Wer die Stadt verlassen will, muss 100 bis 150 DM "Wegzoll" bezahlen. Serbische paramilitärische Verbände reagieren mit einer Zerstörungswelle auf die Nachricht der Friedensvereinbarung. Banden beschiessen Häuser mit Granaten und plündern sie. Andere stellen Eigentumsschilder an leeren Häusern und auf Feldern auf. Serbische Paramilitärs beschiessen französische KFOR-Truppen. Vor ihrem Abzug plündern Serben das Spital der Stadt. Ein Serbe wirft eine Handgranate in eine Gruppe von Kosova-AlbanerInnen. Er verletzt damit mindestens 13 Menschen, darunter 10 Kinder. US-Marineinfanteristen verhaften einen Serben, der als Heckenschütze einen Mann getötet und zwei verletzt hat.Kosovapress/30.3.99 Augenzeuge vor Ort an SFH/5.4.99 US DS/Mai 99 US DS/Mai 99 Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/18./27.5.99 UNHCR/dpa/1.6.99 Kosovapress/29.5.99 UNHCR/dpa/10.6.99 Kosovapress/14.6.99 Kosovapress/14.6.99 Kosovapress/ 15.6.99/Reuters/16.6.99 KFOR/AP/20.6.99Kishnapolė27.5.1999 1.6.1999 8.6.1999Die albanische Bevölkerung ist aus dem Dorf geflohen. Serbische Paramilitärs versuchen, das Dorf zu plündern, werden aber von einer UĒK-Einheit verjagt. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/2.6.99 Kosovapress/8.6.99Kmetovc24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Kokaj24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Krilevė20.6.1999Serbische Paramilitärs nehmen drei albanische Familien als Geiseln.Kosovapress/20.6.99Livoē i Epėrm27.5.1999Der Ort wird systematisch geplündert und zerstört.Kosovapress/27.5.99Lladovė24.4.1999Die albanischen EinwohnerInnen werden vertrieben, die Häuser in Brand gesteckt.Kosovapress/24.4.99Llashticė24.4.1999 Anfang Mai 1999 16.6.1999Die albanischen EinwohnerInnen werden vertrieben, die Häuser in Brand gesteckt. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab auf einem Hof im Dorf. Französische KFOR-Soldaten finden in einem zerstörten Haus menschliche Gebeine und Leichen in vier Brunnenschächten. Einwohner sagen aus, dass dort am 30.4.1999 bis zu 100 Menschen umgebracht worden seien.Kosovapress/24.4.99 GfbV/17.6.99 AP/Reuters/KIL/Kosovapress/ 16.6.99/Sunday Times/20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99Llovcė24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Malishevė24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Muēibabė24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Pėrlepnicėca. 6.4.1999 13.4.1999Serbische Einheiten dringen in den Ort ein, befehlen den EinwohnerInnen, ihn zu verlassen, und drohen mit Verminung der Ortschaft. Die AlbanerInnen verlassen den Ort und versuchen, in ein anderes Dorf zu gelangen, werden von der Polizei aber zur Rückkehr gezwungen. Die EinwohnerInnen werden erneut informiert, dass sie den Ort am folgenden Tag zu verlassen hätten. Sie leisten dem Folge. Kurz danach wird der Ort in Brand gesteckt.ICTY/24.5.99Poneshab Mitte April 1999 27.5.19992 albanische Zivilisten werden vor ihren Kindern und Angehörigen umgebracht. 11 albanische Zivilisten werden verhaftet und verschleppt. Der Ort wird systematisch geplündert und zerstört.Kosovapress/5.5.99 Kosovapress/27.5.99Sllakofc18.5.1999 27.5.1999 8.6.1999Serbische Paramilitärs plündern viele albanische Familien aus. Die albanische Einwohnerschaft ist aus dem Ort vertrieben. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/18.5.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/8.6.99Sllubicė24.4.1999Das Dorf wird angegriffen.Kosovapress/24.4.99Uglarė24.4.1999 26.5.1999Das Dorf wird angegriffen. Zwei serbische Bataillone greifen das Dorf an.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/26.5.99Vėrbicė24.4.1999 19.5.1999 27.5.1999 8.6.1999Das Dorf wird angegriffen. Ein Albaner wird exekutiert. Die albanische Bevölkerung ist geflohen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/8.6.99Zhegėr13.4.1999Alle albanischen EinwohnerInnen werden vertrieben, alle Häuser in Brand gesteckt.Kosovapress/24.4.99/US DS/Mai 99Zhegovcab 15. April 1999 18.5.1999 23.5.1999 27.5.1999 Anfang Juni 1999 8.6.1999Kampfhandlungen. 19 albanische ZivilistInnen werden umgebracht. Serbische Polizisten exhumieren 6 Leichen von Opfern des Massakers Mitte April 1999. Eine wird am selben Ort wieder begraben; wohin die anderen 5 gebracht wurden, ist unbekannt. Serbische Einheiten verwunden eine ältere Frau und einen 16jährigen Jungen. Es wird geplündert und gebrandschatzt. Die albanische Bevölkerung ist aus dem Dorf geflohen. Serbische Soldaten prügeln einen Albaner zu Tode und verletzen seinen Bruder schwer. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/5.5.99 Kosovapress/18.5.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/27.5.99 Kosovapress/9.6.99 Kosovapress/8.6.99GllogocArllat26.3.1999 30.3.1999 31.3.1999 16.4.1999 13.5.1999 16.5.1999 1.6.1999 5./6.6.1999Das Dorf wird den ganzen Tag über angegriffen. Eine Frau wird getötet, zwei Personen schwer verletzt und mehrere weitere leicht verletzt, darunter Vertriebene aus Cerovik und Negroc, die in Arllat Schutz gesucht hatten. Das Dorf wird unter heftigen Granatenbeschuss genommen. Anschliessend wird es ausgeplündert und teilweise niedergebrannt. Über 200 Albaner sollen gefangengenommen, einige davon sofort exekutiert worden sein. Das ganze Dorf wird in Brand gesteckt. Ein alter Mann wird massakriert, seine Frau als Geisel genommen. Schwere Kämpfe in der Umgebung des Dorfes und erneute Brandstiftungen. Schwere Kämpfe Beschuss des Dorfes. Neuer Angriff der serbischen Truppen Erneuter BeschussKosovapress/26.3.99 Kosovapress/30.3.99/US DS/Mai 99 Kosovapress/31.3./1.4.99 Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/13.5.99 Kosovapress/16.5.99 Kosovapress/1.6.99 Kosovapress/5./6.6.99Baicė3.4.1999 4.4.1999 14.4.1999 15.5.1999 17.5.1999 18.5.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen. Das Dorf wird in Brand gesteckt. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Neue serbische Offensive Neue Angriffe Die letzten BewohnerInnen werden vertrieben und all ihrer Wertsachen beraubt.Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/15.5.99 Kosovapress/17.5.99 Kosovapress/18.5.99Ēikatovė e Re4.4.1999 17.4.1999 28.5.1999 5.6.1999 12.6.1999Serbische Paramilitärs plündern und nehmen albanischen ZivilistInnen das Geld weg. Nachdem der Ort einen Monat lang von serbischen Truppen eingekesselt war, werden die EinwohnerInnen durch serbische Polizei und Armee vertrieben. Die Häuser werden in Brand gesetzt. Die Männer werden von den Frauen getrennt, und 26 werden erschossen. Mehrere albanische Mädchen und Frauen werden von serbischen Militärs und Paramilitärs brutal zusammengeschlagen und in der Anwesenheit ihrer Familienmitglieder entkleidet. Serbische Polizisten und Soldaten befehlen den verbliebenen albanischen EinwohnerInnen, ihre Häuser zwischen 6 und 19 Uhr nicht zu verlassen. Der Grund für diesen Befehl ist unklar. Serbische Einheiten dringen in das Dorf ein und exekutieren eine unbekannte Anzahl Jugendlicher, berichtet ein Augenzeuge.Kosovapress/5.4.99 Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung/15./21.5.99/Frankfurter Rundschau/18.6.99 Kosovapress/29.5.99 Kosovapress/5.6.99 Kosovapress/13.6.99Fushticė e Epėrme3.4.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen.Kosovapress/3.4.99Fushticė e Poshtme3.4.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen.Kosovapress/3.4.99Gjergjicė12.4.1999Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Kräften.Kosovapress/13.4.99Gllanasellė29.3.1999 30.3.1999 16.4.1999 17.6.1999Das Dorf steht in Flammen. Ein alter Mann wird massakriert, aber seine Leiche kann nicht geborgen werden infolge der serbischen Truppenpräsenz. Konzentration serbischer Polizeieinheiten. Serbische Truppen dringen in den Ort ein und trennen die Männer von ihren Familien. Sie exekutieren 17 Albaner. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 36 Leichen.Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/1.5.99 GfbV/17.6.99Gllogoc25.-27.3.1999 30.3.1999 5.4.1999 12.4.1999 17.4.1999 20.4.1999 Anfang/Mitte Mai 1999 14.5.1999 24.5.1999 5.6.1999 14.6.1999Teile der Stadt werden in Brand gesteckt. Die ganze Stadt und ihre Vororte stehen in Flammen. Der grösste Teil der Stadt ist niedergebrannt, der Rest steht immer noch in Flammen. 50 Albaner werden von serbischen Einheiten exekutiert. Zwei Albaner werden exekutiert. Ein Albaner wird exekutiert. Gemäss in Albanien eingetroffenen Vertriebenen ist die Stadt von serbischen Truppen eingeschlossen. 40'000 Menschen befänden sich noch dort; es gebe keine Lebensmittelvorräte mehr. Serbische Truppen exhumieren gemäss einem Augenzeugen 50 Leichen aus einem Massengrab in der Nähe der Ferronikel-Fabrik. Die Leichen werden auf Lastwagen nach Ēikatovė e Vjetėr gebracht und dort einzeln begraben. Zeugen berichten, dass 200 Personen aus den Dörfern Shtuticė, Dashec, Vėrboc und Qirez zunächst in der Moschee von Shtuticė zusammengetrieben, dann mit Lastwagen nach Qirez und schliesslich in die Ferronikel-Fabrik transportiert werden. Sie alle werden dort hingerichtet. Serbische Polizisten und Soldaten befehlen den verbliebenen albanischen EinwohnerInnen, ihre Häuser zwischen 6 und 19 Uhr nicht zu verlassen. Der Grund für diesen Befehl ist unklar. UN-Hilfsorganisationen stossen im Bergland um Gllogoc auf rund 20'000 Vertriebene, die sich dort versteckt hielten.Kosovapress/27.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/5.4.99 US DS/Mai 99 Kosovapress/1.5.99 Kosovapress/1.5.99 TAZ/14.5.99 Kosovapress/16.5.99 GfbV/3.6.99 Kosovapress/5.6.99 Reuters/14.6.99Gradicė30.4.1999 31.5.-3.6.1999Ein Augenzeuge berichtet, dass vier serbische Polizisten im Kofferraum ihres Autos einen gefesselten Mann ins Dorf bringen. Sie erschiessen ihn, schneiden ihm Ohren und Nase ab und schlitzen die Mundwinkel bis zu den Ohren auf. Schwere KämpfeFrankfurter Rundschau/Berliner Zeitung/15./21.5.99 Kosovapress/3.6.99Kishnarekė3.4.1999 14.4.1999 12.5.1999 18.5.1999Das Dorf wird von der serbischen Armee mit Artillerie beschossen und bombardiert. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Schwere Kämpfe Serbische Truppen beschiessen die Vertriebenen, die in der Umgebung des Orts Zuflucht gesucht haben.Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/13.5.99 Kosovapress/19.5.99Komoran25.-27.3.1999 3.4.1999 4.4.1999 14.4.1999 21.4.1999 13.5.1999 5.6.1999Teile des Orts werden in Brand gesteckt. Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen. Es kommt erneut zu Brandschatzungen. Weitere Brandschatzungen Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Zwei Brüder, die zehn Tage lang von serbischen Truppen in ihrem eigenen Haus gefangen gehalten wurden, werden beim Rückzug der Truppen exekutiert. Die serbische Polizei von Gllogoc eskortiert zwei Traktoren mit einigen Dutzend albanischer ZivilistInnen zur Brücke von Komoran. Die Menschen werden unter der Brücke positioniert und sollen wohl als menschliche Schutzschilde dienen. Das Dorf wird beschossen.Kosovapress/27.3.99 Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/21.4.99 Kosovapress/13.5.99 Kosovapress/5.6.99Korroticė e Poshtme29.3.1999Das Dorf wird in Brand gesteckt.Kosovapress/29.3.99Krajkovė18.5.1999 28.5.1999 ff.Die BewohnerInnen werden vertrieben und all ihrer Wertsachen beraubt. 50 junge Albaner, alle unter 20 Jahren, werden gemäss Augenzeugen in der Primarschule festgehalten. Tagsüber werden sie gezwungen, in der örtlichen Molkerei/Kälberfarm Zwangsarbeit zu verrichten. 350 bis 400 Albaner zwischen 15 und 60 Jahren, aus den Dörfern Ēikatovė e Re und Shtrubullovė, werden in den Gebäuden des Rinderzuchtbetriebs festgehalten. Diejenigen, die bisher in der Schule festgehalten worden sind, werden ebenfalls in den Rinderzuchtbetrieb gebracht.Kosovapress/19.5.99 Kosovapress/30.5.99Krastavicė31.5.-3.6.1999Schwere KämpfeKosovapress/3.6.99Krilevė5.4.1999Das Dorf wird vollständig niedergebrannt.Kosovapress/5.4.99Krojmir3.4.1999 4.4.1999 14.4.1999 5.6.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen. Das Dorf wird in Brand gesteckt. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Neue AngriffeKosovapress/3.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/5.6.99Llapushnik26.3.1999 16.4.1999 16.5.1999 31.5.-6.6.1999Anhaltende schwere Kämpfe Schwere Kämpfe Serbische Truppen nehmen eine Gruppe ZivilistInnen in ihre Gewalt, die in der Primarschule Schutz gesucht haben. Schwere KämpfeKosovapress/26.3.99 Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/16.5.99 Kosovapress/2./3./5./6.6.99Llapushnik-Schlucht12.4.1999 19.4.1999Vertriebene, die in der Schlucht Schutz gesucht hatten, werden von serbischen Truppen gezwungen, nackt in Reihen vor den serbischen Tankern herzugehen. Sie werden nach Gllogoc getrieben. Serbische Polizei- und Militärtruppen beschiessen mit Granaten und anderen Geschossen die Lager der Vertriebenen in der Schlucht.Kosovapress/15.4.99 Kosovapress/19.4.99Negroc25.3.1999 5.4.1999 12.4.1999 25.4.1999 15.5.1999Das Dorf wird mit 40 Panzern und anderen Militärfahrzeugen während mehreren Stunden angegriffen. Häuser werden niedergebrannt. Die Dorfbewohner fliehen in die umliegenden Hügel. 5 albanische Zivilisten werden hingerichtet. Eine Gruppe Roma wird vertrieben. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Kräften. In den Hügeln zwischen Negroc und Golluboc werden die Leichen von 8 massakrierten Albanern gefunden. Neue serbische OffensiveKosovapress/25.3.99 Kosovapress/5.4.99/US DS/Mai 99 Kosovapress/13.4.99 Kosovapress/25.4.99 Kosovapress/15.5.99Nekoc3.4.1999 4.4.1999 9.4.1999 14.4.1999 28.5.1999 30.5.1999Das Dorf wird von der serbischen Armee mit Artillerie beschossen und bombardiert. Das Dorf wird in Brand gesteckt. Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Kräften. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen Serbische Polizei und Armee haben albanische Häuser vermint. Ein Mann, der die Rückkehr versucht, wird bei der Explosion einer solchen Mine in seinem Haus schwer verletzt. Aufgrund von Gerüchten, dass die serbischen Truppen das Dorf verlassen hätten, versuchen einige Dorfbewohner zurückzukehren. Sie geraten in einen Hinterhalt, und ein Mann wird schwer verletzt.Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/28.5.99 Kosovapress/30.5.99Poklek i Ri21.4.1999Ein Albaner wird exekutiert.Kosovapress/1.5.99Poklek i Vjetėr17.4.199958 AlbanerInnen werden massakriert und dann verbrannt. AugenzeugInnen konnten entkommen.Kosovapress/ 21./23./28.4./2.5.99Rasmiroc31.5.-3.6.1999Schwere KämpfeKosovapress/3.6.99Sankoc3.4.1999 14.4.1999 14.6.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Im Dorf werden drei Leichen gefunden.Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/15.6.99Shalė3.4.1999 4.4.1999 5.4.1999 14.4.1999 26.4.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen. Das Dorf wird in Brand gesteckt. Serbische bewaffnete Kräfte brennen die letzten Häuser des Dorfes nieder. Die albanische Bevölkerung ist seit einigen Tagen in die Berge geflohen. Eine Albanerin verhungert.Kosovapress/3.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/5.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/26.4.99Shala-Schlucht4.4.1999Serbische bewaffnete Kräfte beschiessen die Schlucht, wo sich eine grosse Konzentration Vertriebener befindet, mit Granaten.Kosovapress/4.4.99Shtrubullovė5.4.1999 28.4.1999 28.5.1999 29.5.1999 5.6.1999Serbische bewaffnete Kräfte setzen die EinwohnerInnen unter Druck, das Dorf zu verlassen, und töten einen alten Mann. Serbische Soldaten und Paramilitärs trennen die Männer von den Frauen und nehmen über 80 Albaner fest. Sie stehlen den albanischen EinwohnerInnen Schmuck und andere Wertsachen. Mehrere albanische Mädchen und Frauen werden von serbischen Militärs und Paramilitärs brutal zusammengeschlagen und in der Anwesenheit ihrer Familienmitglieder entkleidet. Serbische Polizei verschleppt zwei Familien. Vier junge Albaner, die auf der Suche nach Nahrung sind, geraten in einen Hinterhalt und werden verletzt. Serbische Polizisten und Soldaten befehlen den verbliebenen albanischen EinwohnerInnen, ihre Häuser zwischen 6 und 19 Uhr nicht zu verlassen. Der Grund für diesen Befehl ist unklar.Kosovapress/5.4.99 Kosovapress/30.4.99 Kosovapress/29.5.99 Kosovapress/30.5.99 Kosovapress/5.6.99Tėrdec29.3.1999 ? 18.5.1999Die serbische Polizei und Militär intervenieren in einem Tal zwischen Tėrdec und Vuēak, in das sich viele Vertriebene aus Negroc, Vuēak, Tėrdec, Baica, Abri, Golluboc, Cerovik und anderen Orten geflüchtet haben. Sie verbrennen alle Traktoren und Fahrzeuge der Vertriebenen, aber auch ihre Besitztümer, Kleider, Lebensmittel usw. Danach treiben sie alle Vertriebenen zusammen und zwingen sie, vor Panzern in Richtung Tėrdec zu marschieren. Es wird befürchtet, dass sich nun 10-12‘000 Vertriebene in den Händen der serbischen Polizei- und Militärtruppen befinden. Ein älterer Lehrer, der versucht, die ZivilistInnen zu verteidigen, wird getötet. 7 DorfbewohnerInnen werden umgebracht. Die BewohnerInnen werden vertrieben und all ihrer Wertsachen beraubt.Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/5.4.99 Kosovapress/19.5.99Vėrboc und Shtuticė29.4.1999 20.5.1999Die beiden Dörfer werden von serbischen Truppen angegriffen. Rund 100 albanische ZivilistInnen, grossenteils Vertriebene, die hier Zuflucht gesucht hatten, werden massakriert. 3 weitere werden verletzt, über 200 Menschen werden verschleppt. Die Opferzahl wird korrigiert: bereits sind 152 Leichen identifiziert, davon 22 Kinder zwischen 12 und 17 Jahren. Die Gesamtzahl der Opfer liegt über 200.Kosovapress/dpa/BBC/APA/Reuters/1./3./5./18.5.99 Kosovapress/20.5.99Vėrboc2.5.1999 3.5.1999 17.6.1999176 AlbanerInnen werden festgenommen und in die Moschee von Qirez gebracht. Dort werden 42, meist junge Leute, ausgesondert. Mit einem Lastwagen werden sie an einen Ort namens Shavarinatė gebracht, wo sie exekutiert und in einem Massengrab verscharrt werden. Einem Augenzeugen gelingt es, verletzt zu entkommen. 25 albanische Frauen werden festgenommen und festgehalten. Zwei der Frauen gelingt die Flucht, von den anderen gibt es keine Nachrichten. DorfbewohnerInnen führen Journalisten zu 5 Massengräbern, wo insgesamt 41 Tote begraben liegen.Kosovapress/6.5.99 Kosovapress/6.5.99 Reuters/17.6.99Vuēak17.5.1999Angriffe durch serbische TruppenKosovapress/17.5.99Zabel3.4.1999Das Dorf wird mit Panzern, Raketenwerfern und Bodentruppen angegriffen.Kosovapress/3.4.99IstogBaicėerste AprilwocheDas Dorf ist leer.Kosovapress/9.4.99Banja28.3.1999 erste AprilwocheSerbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Ein Teil davon wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99Bellopojėerste AprilwocheDas Dorf ist verlassen. Es wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/9.4.99Carallukė28.3.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen.Kosovapress/28.3.99Cėrcė29.3.1999Alle AlbanerInnen sind aus dem Dorf vertrieben. Es wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/29./30.3./9.4.99Dubovė e Madhe15.4.1999Massaker an einer unbekannten Anzahl albanischer ZivilistInnen.Kosovapress/16.4.99Dubovė e Vogėl15.4.1999Massaker an einer unbekannten Anzahl albanischer ZivilistInnen.Kosovapress/16.4.99Dubravė28.3.1999 erste Aprilwoche 20. Mai 1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Es wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt. Ukshin Hoti, einer der bekanntesten albanischen politischen Gefangenen, wurde am 17. Mai 1999 – nach Verbüssung seiner Strafe – nicht freigelassen. Er wurde vielmehr am 30.4.1999 ins Gefängnis Dubravė verlegt, wo er und andere Gefangene mutmasslich als menschliche Schutzschilde missbraucht werden sollten, da das Gefängnis in eine Militärbasis umfunktioniert worden ist.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/20.5.99/HLC/24.5.99Gurakoc28.3.1999 erste Aprilwoche 17.6.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Ein Teil davon wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt. Ausländische Journalisten informieren italienische KFOR-Truppen, dass Serben albanische Häuser brandschatzen. Die Italiener reagieren nicht.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/18.6.99Istog27./28.3.1999 30.3.1999 erste Aprilwoche 1999 7.5.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Die EinwohnerInnen der Quartiere Blakaj und Bytyq sind in die Berge geflohen. Die Stadt ist leer. Sie wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt. Ein geflüchteter Augenzeuge berichtet, dass seit über einem Monat in zwei Häusern in der Stadt über 300 Personen aus 7 albanischen Familien festgehalten und von serbischen Paramilitärs und Polizisten misshandelt und gequält werden.Kosovapress/28.3.99/MSF/April 99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/7.5.99Kaliqan11.4.1999 19.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Nach erneuten schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt.Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/19.4.99Kėrninė29.3.1999Alle AlbanerInnen sind aus dem Dorf vertrieben.Kosovapress/29./30.3.99Kovragė28.3.1999 erste AprilwocheSerbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Es wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99Llukavc28.3.1999 erste AprilwocheSerbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99Llugė28.3.1999 erste Aprilwoche 1999 19.5.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Serbische Soldaten plündern die leerstehenden Häuser.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/19.5.99Lubovė28.3.1999 ersteAprilwocheSerbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99Lubozhdė28.3.1999 erste AprilwocheSerbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Es wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99Mojstirė28.3.1999 30.3.1999Polizisten gehen von Tür zu Tür und fordern die EinwohnerInnen auf, den Ort zu verlassen. Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen.MSF/April 99 Kosovapress/30.3.99Muzhevinė28.3.1999 29.3.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Alle AlbanerInnen sind aus dem Dorf vertrieben.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/29./30.3.99Padalishtė27.3.1999 28.3.1999 11.-13.4.1999Serbische Polizei, Armee und Paramilitär greifen den Ort an. Serbische Polizei und Paramilitärs massakrieren eine 15köpfige Familie, von einer 72jährigen alten Frau bis hin zu einem 2-jährigen Kind. Serbische Polizei und Armee beschiessen den Ort. Die Bevölkerung wird nach Kllodernicė vertrieben.MSF/April 99 Kosovapress/1.4.99/KIL/2.4.99/ICTY/24.5.99 MSF/April 99Prigodė1.4.1999 11.4.1999 19.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird erneut beschossen. Nach erneuten schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/19.4.99Rakosh28.3.1999 30.3.1999Serbische Polizei und Armee greifen das Dorf an. Die albanischen EinwohnerInnen werden vertrieben. Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen. Das Dorf wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.MSF/April 99 Kosovapress/30.3./9.4.99Rashicė28.3.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen.Kosovapress/28.3.99Ruhot11.6.1999 15.6.1999Serbische Einheiten beschiessen das Dorf mit Granaten. Italienische KFOR-Soldaten finden Massengräber. Serbische bewaffnete Kräfte hatten versucht, 10 Leichen in einem Hof zu verbrennen. Die Opfer, darunter ein Kind, waren offenbar in einem Stall zu Tode gefoltert worden. Später wurden die Überreste am Flussufer vergraben.Kosovapress/11.6.99 Kosovapress/ 16.6.99/Sunday Times/20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99Staradran10.5.1999 31.5.1999Ein geflüchteter Augenzeuge berichtet von einem Massaker an 50 albanischen ZivilistInnen. Ein weiterer Augenzeuge berichtet von einem Massaker an 230 ZivilistInnen, das am 8.5.1999 stattgefunden habe. Die Leichen sind offenbar in Rakosh in Massengräbern verscharrt worden.Kosovapress/13.5.99 Kosovapress/31.5./2.6.99Studenicė1.4.1999 9.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 19.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird erneut beschossen. Das Dorf wird wieder beschossen. Der Beschuss hält an. Nach erneuten schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/19.4.99Sushicė e Epėrme30.3.1999Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen. Das Dorf wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/30.3./9.4.99Sushicė e Poshtme30.‚ƒ„…†‡ˆ‰Š‹ŒŽ‘’“”•–—˜™š›œžŸ ”¢£¤„¦§Ø©Ŗ«¬­®Æ°±²³“µ¶·ø¹ŗ»¼½¾æĄĮĀĆÄÅĘĒČÉŹĖĢĶĪĻŠŃŅÓŌÕÖ×ŲŁŚŪÜŻŽßąįāćäåēż’’’čéźėģķīļšńņóōõö÷ųłśūüżž’3.1999Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen. Das Dorf wird beschossen, geplündert und schliesslich niedergebrannt.Kosovapress/30.3./9.4.99Tėrstenik6./7.5.1999KämpfeKosovapress/7.5.99Tomoc28.3.1999 erste Aprilwoche 1999 8.4.1999Serbisches Militär und Polizei stellen den albanischen Einwohnern ein Ultimatum, ihre Häuser sofort zu verlassen. Das Dorf ist leer. Das Dorf wird vollständig niedergebrannt.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/9.4.99Trubuhoc6./7.5.1999 9.6.1999Kämpfe Serbische Paramilitärs brennen Häuser nieder.Kosovapress/7.5.99 Kosovapress/9.6.99Uēė30.3.1999Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen.Kosovapress/30.3.99Veriq30.3.1999Die DorfbewohnerInnen sind in die Berge geflohen.Kosovapress/30.3.99Vrellė1.4.1999 8./9.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 19.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Es gibt ein Todesopfer. Das Dorf wird die ganze Nacht hindurch und am folgenden Abend beschossen. Das Dorf wird wieder beschossen. Der Beschuss hält an. Nach erneuten schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt.Kosovapress/1./9.4.99 Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/19.4.99Zabllaq6./7.5.1999KämpfeKosovapress/7.5.99Zallqerste Aprilwoche 1999 9.4.1999Den EinwohnerInnen wird ein Ultimatum gestellt, das Dorf zu verlassen. Serbische Truppen beschiessen das Dorf, das von der Bevölkerung verlassen worden ist.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/10.4.99KaēanikBiēec25.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Kosovapress/25.5.99Bob19.4.1999 25.5.1999Sechs albanische Dorfbewohner werden von der serbischen Polizei festgenommen und verschwinden spurlos. Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Kosovapress/21.4.99 Kosovapress/25.5.99Cakaj13.4.1999 14.4.1999Frauen, Kinder und Ältere fliehen aus dem Dorf in eine nahegelegene Schlucht. Maskierte Polizisten fangen sie ab. Drei Albaner, die zu entkommen suchen, werden erschossen. Als die Dorfbewohner später ins Dorf zurückkehren, finden sie weitere 8 Leichen. Das Dorf ist völlig zerstört. Schwere serbische Offensive.HRW/20.4.99 Kosovapress/17.4.99Dinc27.3.1999Die Polizei stellt der albanischen Bevölkerung ein 24stündiges Ultimatum, den Ort zu verlassen.Kosovapress/27.3.99Dubravė13.4.1999 25.5.1999Serbische Einheiten beschiessen das Dorf. Gemäss einem Augenzeugen richten serbische Paramilitärs 11 Dorfbewohner nach einer Menschenjagd hin. Das Dorf wird geplündert und teilweise niedergebrannt. Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Stuttgarter Nachrichten/5.5.99 Kosovapress/25.5.99Duraj27.3.1999 Anfang April 1999 5.4.1999 13.4.1999Das Dorf wird bombardiert, zwei Personen werden verletzt. Eine Frau und ihr Kind verteilen Brot an Vertriebene. Beide werden von einem vorüberfahrenden gepanzerten Militärfahrzeug aus erschossen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Erneuter Granatenbeschuss. Das Dorf ist zerstört.Kosovapress/31.3.99 Deutsches Verteidigungsministerium/30.5.99 Kosovapress/5.4.99 HRW/20.4.99Elezaj5.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Es ist zerstört.Kosovapress/5.4.99/HRW/20.4.99Gabricė5.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf ist zerstört.Kosovapress/5.4.99/HRW/20.4.99Gaēkė?Das Dorf ist zerstört.HRW/20.4.99Gjurgjedell14./15.5.1999 19.5.1999 20.5.1999Schwere Kämpfe Erneute Kämpfe Das Dorf steht in Flammen.Kosovapress/19.5.99 Kosovapress/20.5.99 Kosovapress/20.5.99Glloboēicė10.4.1999Serbische Einheiten greifen das Dorf mit Panzern an. Polizisten töten Haustiere und schlagen DorfbewohnerInnen zusammen, dann vertreiben sie sie.HRW/30.4.99Gllorancė2.6.1999Schwere AngriffeKosovapress/3.6.99Hani i Elezit27.3.1999 17.5.1999 18.5.1999 ? 24.5.1999Die Kriminalpolizei stellt der albanischen Bevölkerung ein 24stündiges Ultimatum, den Ort zu verlassen. Serbische Soldaten halten einen vollbesetzten Zug mit Vertriebenen fest und zwingen diesen anschliessend zur Rückkehr. Die Zugsinsassen werden nun doch nach Mazedonien gelassen. Serbische Einheiten halten 5'000 AlbanerInnen in der Zementfabrik fest. Am Grenzübergang zu Mazedonien werden ein Albaner und seine zwei Söhne exekutiert, seine Frau wird verwundet.Kosovapress/27.3.99 UNHCR/AP/17.5.99 UNHCR/AP/18.5.99 US DS/Mai 99 Kosovapress/24.5.99Hoxhaj5.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/5.4.99Kaēanik26.3.1999 28.3.1999 Anfang April 1999 9.4.1999 13.4.1999 20.4.1999 25.4.1999 21.5.1999 14.6.1999Die Stadt wird mit Artillerie- und Panzergranaten beschossen. Augenzeugen berichten, dass in den Strassen der Stadt Leichen liegen. Flüchtende werden von der serbischen Polizei umstellt. Ein Teil der Männer wird ausgesondert und abgeführt. Ein Augenzeuge berichtet, dass beim Friedhof eine grosse Grube ausgehoben worden sei. Dann seien Traktoren mit Anhängern voller Leichen gekommen. Die Leichen seien in die Grube gekippt worden. Die Grube sei mit Erde bedeckt worden, dann sei ein Bulldozer darübergefahren. Der Augenzeuge schätzt die Anzahl der Toten auf 50 bis 60. Die beiden Stadtviertel Dushakė und Lagjia e Re werden zuerst mit Granaten beschossen, dann geplündert und schliesslich niedergebrannt. In der Stadt und ihrer Umgebung sollen über 60 AlbanerInnen massakriert worden sein. Es wird bestätigt, dass am 9.4.1999 45 AlbanerInnen massakriert worden sind. 6 weitere wurden verwundet, 6 sind ”verschwunden” und 6 wurden als Geiseln genommen. Serbische Truppen starten einen schweren Angriff auf die Stadt. Viele albanische EinwohnerInnen fliehen. Die albanische Einwohnerschaft ist zum grössten Teil aus der Stadt vertrieben. Kämpfe in der Stadt. Britische KFOR-Einheiten finden 81 erst kürzlich ausgehobene Gräber. Es wird vermutet, dass dort von serbischen Paramilitärs am 8. und 9.4.1999 ermordete Menschen liegen, die ursprünglich in einem Massengrab beigesetzt waren.dpa/14.5.99 dpa/29.3.99 dpa/14.5.99 Kosovapress/9./12.4.99 Kosovapress/13.4.99/US DS/Mai 99 Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/25.4.99 Kosovapress/21.5.99 Reuters/14.6.99/Die Welt/16.6.99/TAZ/17.6.99Kotlinė24.3.1999 8.4.1999 16.4.199927 Albaner werden von ihren Familien getrennt und gefangengenommen. Seither gibt es von ihnen kein Lebenszeichen mehr, aber es soll ein Massengrab im Dorf geben. Das Massengrab wird gefunden. Augenzeugen berichten, dass am 24.3.1999 das Dorf von Hunderten von Soldaten, Polizisten und Paramilitärs umzingelt und mit Granaten beschossen worden sei. 22 Albaner seien ermordet worden. Das Dorf sei zerstört, die Überlebenden vertrieben worden.Kosovapress/31.3./2.4.99 Kosovapress/8.4. 99/US DS/Mai 99 Die Presse/16.4.99Kovaēec25.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Kosovapress/25.5.99Krivanjevė21.5.1999Intensiver Beschuss. Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/21./22.5.99Krivenik2.6.1999KämpfeKosovapress/3.6.99Kukaj25.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Kosovapress/25.5.99Lagja e Re21.5.1999Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/22.5.99Lamaj14.4.1999Schwere serbische Offensive. Das Dorf ist zerstört.Kosovapress/17.4.99/HRW/20.4.99Llanishtė20.5.1999Das Dorf steht in Flammen.Kosovapress/20.5.99Neqafc2.6.1999Schwere Kämpfe zwischen serbischen Paramilitärs und UĒKKosovapress/3.6.99Nikaj9.4.1999 25./26.5.1999Das Dorf wird mit schwerer Artillerie beschossen. Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder. Ein Augenzeuge - ein Geistlicher - berichtet nach seiner Flucht, dass er drei junge Männer begraben habe, die am 26.5.1999 von serbischen Paramilitärs getötet worden seien. Den jungen Männern seien die Augen ausgerissen und die Ohren abgeschnitten worden.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/25.5.99/UNHCR/28.5.99Paldenicė27.3.1999Die Polizei stellt der albanischen Bevölkerung ein 24stündiges Ultimatum, den Ort zu verlassen.Kosovapress/27.3.99Prushaj5.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/5.4.99Pustenik24.4.1999 27.4.1999 17.5.1999 8.6.1999Das Dorf wird mit Militärfahrzeugen und Granaten angegriffen. Erneuter Beschuss Wieder Beschuss; über 200 Granaten fallen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/18.5.99 Kosovapress/8.6.99Rakaj3.4.1999 5.4.1999Serbische Polizei stürmt das Dorf und vertreibt die EinwohnerInnen. Das Dorf wird geplündert und gebrandschatzt. Das Dorf wird mit Granaten beschossen.HRW/20.4.99 Kosovapress/5.4.99Rezhancė24.4.1999Das Dorf wird mit Militärfahrzeugen und Granaten angegriffen.Kosovapress/24.4.99Runjevė21.5.1999Intensiver Beschuss. Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/21./22.5.99Sllatinė e Lepencit14.4.1999Schwere serbische Offensive. Das Dorf ist zerstört.Kosovapress/17.4.99/HRW/20.4.99Soponicė25.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, plündern und brennen es nieder.Kosovapress/25.5.99Stagovė21.5.1999Intensiver Beschuss. Als sich die serbischen Einheiten zurückziehen müssen, bringen sie 12 albanische ZivilistInnen um und verwunden 7, die sich in der Nähe des Ortes versteckt gehalten haben. Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/21./22.5.99Tifekėt14.4.1999Schwere serbische OffensiveKosovapress/17.4.99Vataj8.6.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/8.6.99KamenicėHogosht, Kopernicė und Rogaēicė19.6.1999Vier serbische Bewaffnete erschiessen 6 Albaner und verletzen vier weitere.Kosovapress/20.6.99KlinėĒabiq25.3.1999Den ganzen Tag über Beschuss durch die serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/25.3.99Dobėrdol26.3.1999 27.3.1999Weitgehend niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der Flucht. Anhaltender Beschuss mit schwerer Artillerie.KIL/26.3.99 Kosovapress/26.3.99Dush25.3.1999Den ganzen Tag über Beschuss durch die serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/25.3.99Gllarevė25.3.1999Den ganzen Tag über Beschuss durch die serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/25.3.99Gremnik17.5.19994 massakrierte Leichen liegen unbestattet im Dorf.Kosovapress/17.5.99Gullbovc4.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/5.5.99Jashanicė27.3.1999Paramilitärische Einheiten dringen in das Dorf ein und fangen an, AlbanerInnen zu exekutieren. Die Einwohnerschaft wird nach Klinė vertrieben, von wo sie nach Albanien deportiert wird.MSF/April 99Klinė28.3.1999 6.5.1999 17.6.1999Die Vertreibung der albanischen Bevölkerung beginnt und dauert drei bis vier Tage. Bei Zusammenstössen mit der UĒK benutzen die serbischen Truppen 500 Albaner als menschliche Schutzschilde. Vertriebene aus Klinė berichten: In der Stadt kam es zu Massen- und individuellen Exekutionen. Ein Teil der Vertriebenen wurde nach Klinė zurückgezwungen und wird nun als menschliche Schutzschilde gegen NATO-Angriffe und für Zwangsarbeit missbraucht. Sie werden zu Dutzenden in Privathäusern und im Spital von Klinė festgehalten. In vielen Häusern von Vertriebenen wurden serbische Truppen und serbische ZivilistInnen plaziert. Serbische Paramilitärs setzen albanische Häuser in Brand. Es kommt zu einem schweren Zusammenstoss mit der UĒK. Der Vorfall wird von italienischen KFOR-Soldaten beobachtet.TAZ/16.4.99/MSF/April 99/US DS/Mai 99 Kosovapress/6.5.99 ANSA/17.6.99/Reuters/18.6.99Nepole17.5.1999Angriffe durch serbische TruppenKosovapress/17.5.99Potėrē25.3.1999 Ende Mai 1999Die serbische Armee beschiesst das Dorf mit Granaten. Serbische zivile Einwohner des Ortes massakrieren 14 Albaner zwischen 14 und 70 Jahren.AHRG/8.4.99 Kosovapress/3.6.99Qupevė8.6.19997 Leichen werden entdeckt.Kosovapress/8.6.99Sferkė1.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Ein Albaner fällt im Kampf; 8 Albaner werden massakriert und die Leichen mit ihren Häusern verbrannt.Kosovapress/1./5.4.99Siqevė25.3.1999Den ganzen Tag über Beschuss durch die serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/25.3.99Ujmir25.3.1999Den ganzen Tag über Beschuss durch die serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/25.3.99Volljakė3.4.1999 20.6.19994 albanische Zivilisten werden massakriert. Die Leichen von 7 Massakrierten werden gefunden.Kosovapress/8.6.99 Kosovapress/20.6.99LipjanBanullė16.4.1999 ff. 15.5.1999 21.5.1999Das Dorf wird geplündert und in Brand gesteckt. Ein junger Mann wird von serbischen Truppen verschleppt; sie verlangen DM 1‘000 Lösegeld. Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert. Ein Polizeitrupp von 70 Mann stürmt das Haus einer albanischen Familie, stiehlt alle Wertsachen, verbrennt zwei Autos, misshandelt die Familienmitglieder und verschleppt den 17jährigen Sohn.Kosovapress/16./25.4.99 Kosovapress/15.5.99 Kosovapress/22.5.99Blinajė12.4.1999 Mitte Mai 1999 27.5.1999Serbische Truppen blockieren ca. 1‘500 Vertriebene aus den Dörfern Fushticė e Eperme und Mirenė in den Hügeln bei Blinajė. Serbische Truppen vertreiben Vertriebene, die in der Umgebung des Ortes Schutz gesucht haben. Sie verhaften vier Männer. Serbische Truppen greifen das Dorf an.Kosovapress/12.4.99 Kosovapress/16.5.99 Kosovapress/27.5.99Bregu i Zi20.4.1999 18.5.1999 27.5.1999Das Dorf wird niedergebrannt. Flüchtende AlbanerInnen werden von den serbischen bewaffneten Kräften gefangengenommen. Serbische Polizisten dringen in das Dorf ein, misshandeln, berauben und bedrohen die wenigen verbliebenen albanischen Familien. Serbische Truppen greifen das Dorf an.Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/21.5.99 Kosovapress/27.5.99Bujan20.4.1999Das Dorf wird geplündert und niedergebrannt. Ein albanischer Zivilist wird getötet.Kosovapress/20.4.99Ēukė15.4.1999Eine unbekannte Anzahl Leichen wird in einem Massengrab bestattet. Ein Augenzeuge berichtet, dass er mit anderen am 29.4.1999 die Leichen habe exhumieren müssen.GfbV/17.6.99Dockagė e Madhe15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Gadime e Epėrme16.4.1999 15.5.1999Das Dorf wird in Brand gesteckt. Das Dorf ist fast völlig niedergebrannt, die Bevölkerung zu 80% vertrieben.Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/15.5.99Gadime e Poshtme15.5.1999Das Dorf ist fast völlig niedergebrannt, die Bevölkerung zu 80% vertrieben.Kosovapress/15.5.99Gllanasellė15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Gllavicė20.4.1999Das Dorf ist niedergebrannt.Kosovapress/20.4.99Gllogoc16.4.1999 15.5.1999Das Dorf wird in Brand gesteckt. Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/15.5.99Hallaq12.4.1999Serbische Truppen missbrauchen die albanischen EinwohnerInnen des Orts als lebende Schutzschilde für eine Flugabwehrstellung.Kosovapress/12.4.99Hallaq i Madh15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Hallaq i Vogėl19.4.1999 3.5.1999 15.6.1999Das Dorf wird eingekesselt. 23 albanische ZivilistInnen werden exekutiert, die übrigen EinwohnerInnen vertrieben. 28 Häuser werden niedergebrannt. Der Polizeikommandant von Lipjan lässt die Opfer des Massakers vom 19.4.1999, die in einem Massengrab verscharrt worden sind, exhumieren. Die Leichen werden nach Lipjan transportiert. Die Gräber der Opfer des Massakers vom 19.4.1999 werden in Hallaq i Vogėl gefunden. Überlebende Augenzeugen und Dorfbewohner berichten, dass die Leichen zu einer angeblichen Obduktion in Lipjan gewesen seien und sie sie nach einigen Tagen zur Bestattung hätten abholen können.Kosovapress/ UNHCR/Reuters/20./22./25./30.4.99 Kosovapress/11.5.99 Salzburger Nachrichten/15.6.99/Die Welt/16.6.99/TAZ/17.6.99/Süddeutsche Zeitung/18.6.99Kishnapole20.4.1999Das Dorf ist niedergebrannt.Kosovapress/20.4.99KojskėMitte Mai 1999Serbische Paramilitärs zerstören die Brücke über den Sitnica-Fluss. Damit ist die in die umliegenden Berge vertriebene Bevölkerung völlig abgeschnitten.Kosovapress/19.5.99Kraishtė19.4.1999 15.5.1999 26./27.5.1999 6.6.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Drei albanische Zivilisten, davon eine Frau, werden getötet. Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert. Serbische Truppen greifen das Dorf an. Ein Albaner wird getötet. Serbische EinwohnerInnen des Dorfes verlassen dieses und nehmen Güter mit, die sie AlbanerInnen gestohlen haben: Traktoren, Autos, Kühlschränke, Fernsehgeräte, bis hin zu Bierkästen.Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/15.5.99 Kosovapress/27.5./3.6.99 Kosovapress/6.6.99Lipjan18.5.99 27.5.1999 6.6.1999 7.6.1999 10.6.1999Serbische Polizei greift eine Anzahl AlbanerInnen aus einem Flüchtlingstreck heraus. Insbesondere die Frauen werden schlimm misshandelt. Die Verhafteten müssen sich auf den Boden legen, und Polizisten laufen über sie hinweg. Die Personengruppe wird im Gefängnis Lipjan inhaftiert. 61 Männer, die zwei Monate lang, ohne Prozess, im Gefängnis Lipjan festgehalten worden sind, treffen in Mazedonien ein. Sie sind in äusserst schlechtem Zustand. Sie wurden geschlagen, gefoltert, erhielten kaum zu essen und zu trinken. Rund 3'000 Menschen sollen sich immer noch in Haft befinden. Im Gefängnis Lipjan werden auch Frauen festgehalten. Ein Augenzeuge berichtet, dass ein Lehrer aus Slivovė im Gefängnis Lipjan durch Folter umgebracht worden sei. Der Getötete sei am 13.5.1999 aus einem Flüchtlingstreck herausgegriffen worden. Nach Mazedonien Geflüchtete berichten, dass im Gefängnis Lipjan eine Gruppe Studentinnen inhaftiert sei. 117 Einwohner der Llap-Region, die am 30.4.1999 in Vranidol gefangengenommen waren, werden aus dem Gefängnis der Stadt freigelassen.Kosovapress/19.5.99 UNHCR/dpa/27.5.99/Berliner Zeitung/Die Presse/AFP/Reuters/29.5.99/Süddeutsche Zeitung/31.5.99 UNHCR/dpa/31.5.99 Kosovapress/6.6.99 UNHCR/dpa/7.6.99 Kosovapress/13.6.99Llug i Demės16.4.1999Zwei Augenzeugen berichten unabhängig voneinander von einem Massengrab mit 17 Leichen.GfbV/17.6.99Llugaxhi15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Magurė15.5.1999Ein langer Flüchtlingstreck wird von der serbischen Armee in der Nähe des Dorfes aufgehalten. Die EinwohnerInnen des Dorfes dürfen den Ort nicht verlassen.Kosovapress/15.5.99Medvec12.4.1999Serbische Truppen missbrauchen die albanische Bevölkerung des Orts als lebende Schutzschilde für eine Flugabwehrstellung.Kosovapress/12.4.99Mirenė13.5.19994 Albaner werden gekidnappt.Kosovapress/19.5.99Okllap20.4.1999 15.5.1999Das Dorf ist niedergebrannt. Die Bevölkerung ist zu 80% vertrieben.Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/15.5.99Plitkoviē15.5.1999Das Dorf ist fast völlig niedergebrannt, die Bevölkerung zu 80% vertrieben.Kosovapress/15.5.99Qallapek20.4.1999 17.5.1999Das Dorf ist niedergebrannt. Neue AngriffeKosovapress/20.4.99 Kosovapress/17.5.99Ribar i Madh27.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an. Drei albanische ZivilistInnen, darunter eine 70jährige Frau, werden umgebracht.Kosovapress/27.5.99Ribar i Vogėl18.4.1999 17.6.1999Das Dorf wird eingekesselt und zur Hälfte niedergebrannt. Die Bevölkerung wird umzingelt. 26 albanische ZivilistInnen werden massakriert, die Überlebenden vertrieben. Eine Augenzeugin berichtet von dem Massaker; sie wurde mit Dum-Dum-Geschossen an beiden Beinen verwundet. Unter den Opfern befinden sich auch vier oder fünf Frauen zwischen 15 und 20 Jahren, die vor der Ermordung vergewaltigt worden seien. Die Gräber der Opfer vom 18.4.1999 werden gefunden.Kosovapress/UNHCR/Reuters//20./22./25./30.4.99 TAZ/17.6.99Rufc i Ri19.4.1999Das Dorf wird eingekesselt, anschliessend niedergebrannt. Die Bevölkerung wird zusammengetrieben und von serbischen Truppen festgehalten. Ein Albaner wird exekutiert und danach mit seinem Haus verbrannt.Kosovapress/20./30.4.99Rusinoc12.4.1999 19.4.1999Serbische Truppen kesseln ca. 1‘000 Vertriebene im Tal bei Rusinoc ein. Die serbischen Truppen greifen die Vertriebenen an, misshandeln viele und vertreiben die ganze Gruppe weiter in Richtung Krojmir und Pjetėrshticė.Kosovapress/12.4.99 Kosovapress/20.4.99Sllov15.4.1999 20.4.1999 28.4.1999 15.5.1999Mindestens 31 albanische ZivilistInnen werden umgebracht, 11 weitere verwundet, 13 weitere sind ”verschwunden”. Das Dorf ist niedergebrannt. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 18 Leichen. Die Bevölkerung ist zu 80% vertrieben.Kosovapress/UNHCR/Reuters/25.4.99 Kosovapress/20.4.99 GfbV/17.4.99 Kosovapress/15.5.99Smallushė20.4.1999 15.5.1999Das Dorf ist niedergebrannt. Die Bevölkerung ist zu 80% vertrieben.Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/15.5.99Tarinė15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Topliqan15.5.1999Alle albanischen Männer zwischen 18 und 55 Jahren werden von der serbischen Polizei registriert.Kosovapress/15.5.99Vrellė24.4.1999 15.5.1999Ein Albaner wird, nachdem er entführt worden war, exekutiert. Das Dorf ist fast völlig niedergebrannt, die Bevölkerung zu 80% vertrieben.Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/15.5.99Zhegoc20.4.1999Das Dorf ist niedergebrannt.Kosovapress/20.4.99MalishevėBalincė30.3.1999 11.5.1999Das Dorf wird ausgeplündert und hinterher in Brand gesteckt. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 60 Leichen.Kosovapress/30.3.99 GfbV/17.6.99Banjė5.5.1999Das Dorf wird von serbischen Truppen angegriffen. Sie stecken alle albanischen Häuser in Brand.Kosovapress/5.5.99Bellanicė26.3.1999ff. 1.4.1999 4.4.1999 19.4.1999 25.4.1999 1./2./4.6.1999 ?Die serbische Polizei und Armee zwingen mehrere Tausend Vertriebener aus den Gemeinden Malishevė und Suharekė, sich in Bellanicė zu sammeln. Sie verbringen mehrere Tage auf dem Dorfplatz, bewacht von serbischen Bewaffneten, und werden bedroht und ausgeplündert. Die meisten der nach Bellanicė gezwungenen Vertriebenen werden nach Albanien deportiert. 60 junge Albaner werden von serbischen Einheiten exekutiert. Die serbische Polizei plündert und brandschatzt das Dorf. Sie exekutiert zwei albanische Männer und eine Frau. Von einer Frau verlangen Polizisten Geld; als sie ihnen keines geben kann, zerschneiden sie ihrem 4jährigen Kind die Wangen mit einem Messer. Die Existenz eines Massengrabs im Dorf wird vermutet. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Das Dorf wird beschossen. Schwere Kämpfe Schwangeren Frauen sollen die Bäuche aufgeschlitzt worden sein, und Soldaten hätten die Föten auf den Waffen aufgespiesst.HRW/8.4.99 HRW/8.4.99/US DS/Mai 99/ICTY/24.5.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/26.4.99 Kosovapress/2./4.6.99 UNFPA/9.6.99Berishė1.4.1999 7.6.1999Das Dorf wird schwer beschossen mit Granaten, Panzern und Boden-Boden-Raketen. Das Dorf wird mit Granaten und Raketen beschossen.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/7.6.99Berishė-Schluchten18.4.1999 2.5.1999 10.5.1999 15.5.1999 4.6.1999 5.6.1999 8.6.1999 9.6.1999 11.6.1999Serbische Truppen greifen mit Panzern, schwerer Artillerie und Infanterie die rund 40‘000 Vertriebenen an, die in den Berishė-Schluchten Schutz gesucht haben. Die Vertriebenen werden mit Rakteten beschossen. Eine Frau wird getötet, 3 Kinder verwundet. Die Vertriebenen werden erneut mit Raketen und grosskalibrigen Projektilwerfern beschossen. Erneuter Beschuss der Vertriebenen Serbische Einheiten beschiessen die Vertriebenen erneut mit neun Raketen. Mindestens 15 Personen, darunter einige Kinder, werden schwer verletzt. Die Vertriebenen werden wieder beschossen. Serbische Truppen beschiessen die Vertriebenen erneut mit Rakekten. Drei ZivilistInnen werden getötet und 14 schwer verletzt. Die Gegend wird mit Granaten und Katjusha-Raketen beschossen. Die Vertriebenen werden wieder mit 120mm-Geschossen aus Mörsern und Panzern beschossen.Kosovapress/18.4.99 Kosovapress/2.5.99 Kosovapress/10.5.99 Kosovapress/15.5.99 Kosovapress/4.6.99 Kosovapress/5.6.99 Kosovapress/8.6.99 Kosovapress/10.6.99 Kosovapress/11.6.99Bubavec9.4.1999 25.4.1999Nach einem Frontalangriff der serbischen bewaffneten Kräfte wird das Dorf grossenteils niedergebrannt. Serbische Scharfschützen erschiessen einen albanischen Zivilisten.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/25.4.99Bugovec30.3.1999Das Dorf wird ausgeplündert und hinterher in Brand gesteckt.Kosovapress/30.3.99Carrallukė26.3.1999 30.3.1999 10.5.1999Schwere Kämpfe Das Dorf wird ausgeplündert und hinterher in Brand gesteckt. 25 verkohlte Leichen werden gefunden.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/10.5.99Divjakė26.3.1999 10.5.1999Serbischer Luftangriff um 17.30 Uhr. Das Dorf wird mit Raketen und grosskalibrigen Projektilwerfern beschossen.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/10.5.99Domanek29.3.1999 9.5.1999 18.5.1999 22.5.1999Das Dorf steht in Flammen. Vertriebene, die in der Umgebung von Domanek Schutz gesucht haben, werden zum wiederholten Male von serbischen Truppen beschossen. 6 der Flüchtlinge werden getötet, 10 verwundet. Die letzten BewohnerInnen werden vertrieben und all ihrer Wertsachen beraubt. Im Bergland zwischen Domanek und Zatriē halten sich 30'000 Vertriebene auf. Serbische Einheiten greifen sie immer wieder an, haben 150 getötet und 150 ”verschwinden” lassen. Über 200 sind infolge fehlender Versorgung gestorben.Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/9.5.99 Kosovapress/19.5.99 Kosovapress/22.5.99Dragobil12.4.199921 Opfer eines Massakers werden gefunden.Kosovapress/12.4.99Drenoc30.4.1999 30.5.1999Serbische Paramilitärs versuchen, in das Dorf einzudringen, offenbar mit der Absicht, Plünderungen vorzunehmen. Sie werden von der UĒK vertrieben. Das Dorf wird aus Panzern und mit Mörsern beschossen. Die Primarschule und die Moschee werden schwer beschädigt.Kosovapress/1.5.99 Kosovapress/30.5.99Javor10.4.1999 8.6.1999Serbische Militärtruppen versuchen, das Dorf zu erobern. Vertriebene in einer Schlucht beim Dorf werden mit Granaten beschossen. Eine Person wird getötet, 4 werden verletzt.Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/8.6.99Katund i Ri1.4.1999 10.5.1999 31.5.1999 1.6.1999 5.6.1999 7.6.1999 12.6.1999Das Dorf wird schwer beschossen mit Granaten, Panzern und Boden-Boden-Raketen. Das Dorf wird mit Raketen und grosskalibrigen Projektilwerfern beschossen. Das Dorf wird mit Raketen beschossen. Zwei Albaner werden dabei getötet, drei verletzt. Neuer, schwerer Angriff Neue Angriffe Das Dorf wird mit Raketen beschossen. Zwei Frauen und ein Kind werden leicht verletzt. Auf ihrem Rückzug brennen serbische Polizei- und Armee-Einheiten eine grosse Zahl der verbliebenen Häuser nieder.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/10.5.99 Kosovapress/31.5.99 Kosovapress/1.6.99 Kosovapress/5.6.99 Kosovapress/7./8.6.99 Kosovapress/12.6.99Katund i Vjetėr10.-12.4.1999 16.4.1999Rund 50 Paramilitärs zwingen 25 albanische Zivilisten, drei Tage lang Gräben auszuheben. Drei albanische Zivilisten werden exekutiert, vier weitere verschleppt. 30 Albaner des Dorfes werden von der serbischen Armee gefangengehalten und jeden Tag dazu gezwungen, Gräben auszuheben. Serbische Truppen verschleppen sechs junge Albanerinnen.US DS/Mai 99 Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/24.4.99Lladroc31.3.1999 18.4.1999 31.5.-6.6.1999 7.6.1999 9.6.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird erneut angegriffen. Serbische Truppen lancieren eine neue Offensive. Schwere Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird mit Granaten und Katjusha-Raketen beschossen.Kosovapress/31.3.99 Kosovapress/18.4.99 Kosovapress/31.5./1./4./5./6./7.6.99 Kosovapress/7.6.99 Kosovapress/10.6.99Lladroviq31.5.-2.6.1999Serbische Truppen lancieren eine Offensive.Kosovapress/31.5./2.6.99Llapushė4.4.1999Dorf in Brand gesteckt.Kosovapress/4.4.99Llozicė30.3.1999Das Dorf wird ausgeplündert und hinterher in Brand gesteckt.Kosovapress/30.3.99Luzhnicė10.4.1999Serbische Militärtruppen versuchen, das Dorf zu erobern.Kosovapress/10.4.99Malishevė27.3.1999 30.3.1999 10. und 11.4.1999 12.4.1999Rund 50 Albaner werden von serbischen Einheiten exekutiert. Ein Teil der Stadt wird geplündert und in Brand gesteckt. Häuser, Geschäfte und Restaurants von AlbanerInnen werden systematisch niedergebrannt. In der Umgebung der Stadt werden 18 Opfer eines Massakers gefunden.US DS/Mai 99 Kosovapress/30.3. 99/US DS/Mai 99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/12.4.99Marali9.5.1999KämpfeKosovapress/10.5.99Mleēan25.3.1999Dorf in Brand gesteckt.Kosovapress/25.3.99OstrozubEnde März 1999 4.4.1999Augenzeuginnen berichten, dass Soldaten und Polizisten die Männer des Dorfes systematisch von den Frauen und Kindern trennen und dann an einen unbekannten Ort verschleppen. Dorf in Brand gesteckt.HRW/1.4.99 Kosovapress/4.4.99Pagarushė30.3.1999 4.4.1999Serbische Sonderpolizei und Armee schiessen mit schweren Waffen auf eine grosse Gruppe Flüchtlinge, die im Pagarusha-Tal Schutz gesucht haben. Ein Albaner wird massakriert, sein Sohn lebendig verbrannt.NATO/APA/Reuters/31.3.99 Kosovapress/4.4.99Senik31.5.1999 5.6.1999Serbische Truppen lancieren eine Offensive. Neue Angriffe. 3 albanische Zivilisten werden getötet.Kosovapress/31.5.99 Kosovapress/5.6.99Shkoroshnik9.4.1999Nach einem Frontalangriff der serbischen bewaffneten Kräfte wird das Dorf niedergebrannt.Kosovapress/9.4.99Shkozė1.4.1999Drei albanische Zivilisten werden massakriert.Kosovapress/26.4.99Tėrpezė31.3.1999 1.4.1999 4.4.1999 18.4.1999 27.4.1999 31.5./1.6.1999 5./6.6.1999 7.6.1999 8.6.1999 9.6.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird erneut schwer beschossen mit Granaten, Panzern und Boden-Boden-Raketen. Brandschatzungen Das Dorf wird erneut angegriffen. Das Dorf wird beschossen. Serbische Truppen lancieren eine neue Offensive. Neue Angriffe Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird mit Mörsern und Raketen beschossen. Das Dorf wird mit Granaten und Katjusha-Raketen beschossen.Kosovapress/31.3.99 Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/18.4.99 Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/31.5./1.6.99 Kosovapress/5./6.6.99 Kosovapress/7.6.99 Kosovapress/8.6.99 Kosovapress/10.6.99Turjakė (Bergland von T.)25.4.1999 30.4.1999Sieben Vertriebene, die im Bergland von Turjakė Zuflucht gesucht hatten, sind verhungert. Serbische Truppen beschiessen die Vertriebenen und verwunden zwei Kinder.Kosovapress/25.4.99 Kosovapress/1.5.99Vėrmicė30.3.1999 31.3.1999Das Dorf wird ausgeplündert und hinterher in Brand gesteckt. Die Brandruinen werden zusätzlich bombardiert.Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/1.4.99MitrovicėBajgorė2.4.1999 3.5.1999Ein serbisches Flugzeug bombardiert die Primarschule, in der viele Vertriebene Unterschlupf gefunden hatten. Die Folge sind ein Toter und elf Verletzte. Das Dorf wird von serbischen Truppen angegriffen und steht in Flammen.Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/3.5.99Bare26.3.1999 3.5.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte. Das Dorf wird von serbischen Truppen angegriffen und steht in Flammen.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/3.5.99Bistricė14.5.1999Das Dorf wird geplündert und niedergebrannt. Die Bevölkerung, darunter viele Vertriebene, wird verjagt.Kosovapress/14.5.99Ceceli26.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/26.3.99Cėrnushė3.4.1999Das Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/4.4.99Cerajė14.5.1999Das Dorf wird geplündert und niedergebrannt. Die Bevölkerung, darunter viele Vertriebene, wird verjagt.Kosovapress/14.5.99Dobėrllukė4.4.1999 13.-16.4.1999 31.5.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Die serbische Armee beschiesst das Dorf drei Tage lang mit Granaten. Am vierten Tag vertreiben Soldaten und Polizisten die gesamte albanische Einwohnerschaft. Sobald die Häuser leer sind, werden sie niedergebrannt. Der Polizeichef von Vushtrri ist an der Aktion beteiligt. In der Ortschaft werden etwa 1'000 AlbanerInnen von der serbischen Polizei gefangengenommen und in die Sporthalle von Vushtrri gebracht.Kosovapress/4.4.99 MSF/April 99 Kosovapress/31.5.99Kēiē25./26.3.1999 4.4.1999 24.4.1999Angriffe der serbischen Streitkräfte. Zwei albanische Zivilisten werden schwer verletzt, einige leicht. Das Dorf wird mit Granaten, Kanonen, Mörsern und Raketen beschossen. Drei albanische Zivilisten werden von serbischen Soldaten umgebracht.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/26.4.99Koprivė20.5.1999Angriff auf das Dorf.Kosovapress/24.5.99Koshtovė19.4.1999 14.5.1999Zwei serbische Einwohner des Dorfes Zubē werfen einen 80jährigen Albaner von der Ibėr-Brücke in Koshtovė und töten ihn. Das Dorf wird geplündert und niedergebrannt. Die Bevölkerung, darunter viele Vertriebene, wird verjagt.Kosovapress/4.5.99 Kosovapress/14.5.99Mazhiq26.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/26.3.99Melenicė26.3.1999 25.4.1999 29.4.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte. Anhaltende Kämpfe Schwere Beschiessungen und KämpfeKosovapress/26.3.99 Kosovapress/26.4.99 Kosovapress/29.4.99Mitrovicė10.4.1999 11.4.1999 12.4.1999 13.4.1999 15.4.1999 22.4.1999 23.4.1999 24.4.1999 25.4.1999 14.5.1999 16.5.1999 18.5.1999 26.5.1999 18.6.1999 22.6.1999Das Tavnik-Quartier wird mit Granaten beschossen. Mindestens 10 ZivilistInnen werden verletzt. Einige bewaffnete serbische Frauen misshandeln im Iber-Quartier albanische Frauen und Kinder, als diese in ihre Häuser, die sie unter Polizeigewalt hatten verlassen müssen, zurückkehren wollen, um Lebensmittelvorräte zu holen. Jede Nacht suchen serbische Polizisten zusammen mit Paramilitärs die Viertel Kroni i Vitakut, Kodra e Minatorėve, Rruga e 2 Korrikut, Qendra und Bair heim und brennen Häuser von AlbanerInnen nieder. Die Quartiere Tavnik und Zhabar sowie ein Teil des Quartiers Migjeni werden mit Granaten beschossen. Serbische Truppen treiben Tausende von albanischen EinwohnerInnen aus ihren Häusern und schicken sie am späten Nachmittag in einem langen Treck via Skėnderaj Richtung albanische Grenze. Betroffen sind insbesondere die Quartiere Shipol und Tavnik, die nach der Vertreibung der BewohnerInnen in Brand gesetzt werden. Eine Augenzeugin berichtet, dass auch das Stadtzentrum brennt und auf den Strassen mindestens 50 Leichen liegen. Vier junge Albaner werden umgebracht. Der Treck, der am 15.4.1999 Richtung Albanien getrieben worden war, trifft zum grössten Teil wieder in Mitrovicė ein, nachdem er an der albanischen Grenze zur Umkehr gezwungen wurde. Zwei Leichen von albanischen Zivilisten werden gefunden, die vor rund zwei Wochen umgebracht wurden. Ein Augenzeuge berichtet, dass noch viele getötete und massakrierte AlbanerInnen in den Häusern und Strassen der Stadt liegen. Bisher sind 25 Leichen, die in den vorangegangenen Wochen unbestattet in Häusern und Strassen liegenblieben, identifiziert. Weitere drei Leichen werden gefunden. Die Opfer wurden – mutmasslich schon vor rund einem Monat – aus nächster Nähe mit Schüssen hingerichtet. Weitere 5‘000 albanische EinwohnerInnen, die Richtung Albanien vertrieben worden waren, werden zur Rückkehr nach Mitrovicė gezwungen. Serbische Polizisten plündern die albanische Bevölkerung. 3 albanische Zivilisten werden von serbischer Polizei umgebracht. Serbische Truppen riegeln das Tavnik-Quartier ab. Die EinwohnerInnen werden bei der Busstation zusammengetrieben und dort festgehalten. Mehrere Hundert Männer werden separiert und mit Lastwagen ins Gefängnis Smrekovnicė transportiert. Den ganzen Tag über gibt es im Ura e Gjakut-Quartier schwere Kämpfe. Die Quartiere Shipol und Vaganicė werden beschossen. Mindestens 6 AlbanerInnen werden getötet. Die Stadt ist fast menschenleer. Der Chef der serbischen "Provinzregierung", Zdravko Trajkovic, rechtfertigt dies gegenüber der UN-Beobachter-Delegation so: Die Vertreibung sei eine "Präventivmassnahme" gewesen. Alle Albaner seien Unterstützer der UĒK, deshalb habe die serbische Polizei "die Bürger so gut wie möglich vor dem Terror bewahrt". Serbische EinwohnerInnen der Stadt behaupten gegenüber Journalisten, dass die albanischen EinwohnerInnen ihre Häuser selber angezündet hätten. Auf die Frage, was mit der Moschee am Iber-Fluss geschehen sei und wo heute ein grosses Loch klafft, antworten sie mit der Frage: "Hat es hier je eine Moschee gegeben?" Bewaffnete Serben hindern AlbanerInnen im nördlichen Teil der Stadt trotz Präsenz von französischen KFOR-Truppen an der Rückkehr in ihre Häuser.Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/12.4.99 Kosovapress/12.4.99 Kosovapress/14.4.99 Kosovapress/15.4.99/dpa/UNHCR/16.4./12.5.99/HLC/12.5.99/MSF/April 99 Kosovapress/22.4.99 Kosovapress/UNHCR/dpa/22.4./12.5.99 Kosovapress/23.4.99 Kosovapress/23.4.99 Kosovapress/24.4.99 Kosovapress/26.4.99 Kosovapress/AP/14./16.5.99 Kosovapress/16./17.5.99 Kosovapress/17.5.99 UN-Delegation /AP/26.5.99 Frankfurter Rundschau/19.6.99 Kosovapress/22.6.99Pasomė24./25.3.1999 27.3.1999Heftige Gefechte Weitere KämpfeKIL/25.3.99 Kosovapress/27.3.99Qabėr12.4.1999Serbische Polizei- und Militäreinheiten brennen 44 albanische Häuser nieder. Militäreinheiten heben eine Grube aus und bestatten eine unbekannte Anzahl von Leichen. Das Massengrab wird anschliessend mit Leichen von Vieh zugedeckt.Kosovapress/12.4.99Rahovė12.4.1999Das Dorf ist völlig niedergebrannt.Kosovapress/12.4.99Rapicė26.3.1999Beschuss. Ein Todesopfer.Kosovapress/27.3.99Region Shala e Bajgorės24./25.3.1999 26.3.1999 30.4./1.5.1999 3.5.1999Dörfer werden mit Granaten beschossen. Zustrom von Vertriebenen aus der Llap-Region (Gemeinde Podujevė). Sie versuchen teilweise, in den bereits zerstörten Häusern der Region Shala e Bajgorės Unterschlupf zu finden, teilweise müssen sie unter freiem Himmel bleiben. Schwere Kämpfe Schwere KämpfeKIL/25.3.99 Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/1.5.99 Kosovapress/3.5.99Shipol1.4.1999Die Bevölkerung versucht zurückzukehren, obwohl die Häuser geplündert und niedergebrannt sind.Kosovapress/1.4.99Shupkofc12.4.1999Es kommt zu Brandschatzungen im Dorf.Kosovapress/12.4.99Skromė26.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/26.3.99Sllakoc3.5.1999Das Dorf wird von serbischen Truppen angegriffen und steht in Flammen.Kosovapress/3.5.99Smrekovnicė25.4. und 4.5.1999 22.5.1999 24.5.1999 26.5.1999 30.5.1999 30.5.1999 4.6.1999Albanische Einwohner der Städte Vushtrri, Mitrovicė und Skėnderaj werden im Gefängnis des Orts inhaftiert. Rund 500 Gefangene werden nach zwei bis drei Wochen Haft freigelassen. Sie berichten über schlimme Haftbedingungen, Verhöre, Schläge, psychische Folter, erzwungene Geständnisse, Hunger usw. Sie weisen Folterspuren auf. Nach der Freilassung der rund 500 albanischen Gefangenen wird das Gefängnis erneut gefüllt mit Albanern, die zuvor im Sportkomplex von Vushtrri gefangengehalten worden sind. Ein aus dem Gefängnis Freigelassener berichtet, dass die serbischen Behörden einen Befehl erlassen hätten, alle albanischen Journalisten aus Mitrovicė, die sich unter den Häftlingen in Smrekovnicė befinden, zu exekutieren. Zu diesen Todeskandidaten zählen angeblich u.a. Ēerkin Ibishi, Musa Mustafa und Halit Berani, der auch Präsident des lokalen Büros von KMDLNJ ist. In der Nähe des Ortes greift serbische Polizei einen Flüchtlingstreck mit Menschen aus der Region Shala i Bajgorės aus einem Hinterhalt an. Augenzeugen berichten, dass es dabei über 100 Tote und zahlreiche Verletzte gegeben habe. Der Journalist Ēerkin Ibishi wird aus dem Gefängnis freigelassen und gelangt nach Albanien. Er wurde in der ersten Mai-Woche verhaftet und war in zwei verschiedenen Gefängnissen, wo er misshandelt wurde. Nach Mazedonien Geflüchtete berichten, dass 800 neue Gefangene in die Haftanstalt Smrekovnicė gebracht worden seien.Kosovapress/24.5.99 HRW/26.5.99/UNHCR/dpa/27.5.99 Kosovapress/24.5.99/UNHCR/dpa/27.5.99 Kosovapress/26.5.99 Kosovapress/31.5.99 HRW/7.6.99 The Independent/5.6.99/dpa/7.6.99Stantėrg28.3.1999 7.4.1999 12.4.1999 23.4.1999Serbische Bewaffnete töten zwei Albaner. Kurze, aber heftige Kämpfe zwischen UĒK und serbischen bewaffneten Kräften. Es kommt zu Brandschatzungen im Ort. Serbische Einheiten entladen zahlreiche Leichen von Lastwagen. Die Leichen werden verbrannt, offensichtlich, um Beweise zu vernichten.Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/8.4.99 Kosovapress/12.4.99 US DS/Mai 99Studime e Epėrme26./27.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte. Angriffe mit Artillerie und Infanterie.Kosovapress/26./27.3.99Suhadoll i Epėrm12.4.1999Jede Nacht suchen serbische Polizisten zusammen mit Paramilitärs das Dorf heim und brennen Häuser von AlbanerInnen nieder.Kosovapress/12.4.99Suhadoll i Poshtėm12.4.1999Jede Nacht suchen serbische Polizisten zusammen mit Paramilitärs das Dorf heim und brennen Häuser von AlbanerInnen nieder.Kosovapress/12.4.99Trepēa28.3.1999 10.-25.4.1999 April bis Anfang Juni 1999200 albanische ZivilistInnen, die in einem Fabrikgebäude in der Nähe der Mine gefangengehalten worden sind, werden freigelassen. Viele von ihnen sind misshandelt worden. Mindestens zweimal pro Tag sollen Lastwagen, beladen mit Leichen, auf dem Fabrikgelände von Trepēa vorgefahren sein. Serbische Militärs und Paramilitärs hätten das Gelände als Krematorium benützt, um Hunderte Leichen von Albanern, hauptsächlich Männer zwischen 18 und 40, zu verbrennen. Im Bergwerk Trepēa sollen Hunderte Leichen verbrannt worden sein, während zweier Monate über 100 pro Tag. Die Leichen seien aus Massengräbern in der Region Drenica exhumiert worden oder kämen aus dem Gefängnis Smrekovnicė, wo Massenerschiessungen unter dem Befehl des serbischen Polizeikommandanten erfolgten.Kosovapress/28.3.99 CIA/Koha Ditore/Kosovapress/4.6.99 The Observer/6.6.99/Der Kurier/7.6.99/Die Welt/8.6.99Trepēali26.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/26.3.99Vaganicė15.4.1999 17.5.1999 28./29.5.1999Das Dorf wird umzingelt, die albanische Einwohnerschaft vertrieben. Das Dorf wird beschossen. Schwere KämpfeMSF/April 99 Kosovapress/17.5.99 Kosovapress/29.5.99Vidishiq26.3.1999Unter Dauerbeschuss der serbischen bewaffneten Kräfte.Kosovapress/26.3.99Vinarc?5 albanische Einwohner werden getötet, 3 verletzt.Kosovapress/17.5.99Zhabar1.4.1999 9.6.1999Die Bevölkerung versucht zurückzukehren, obwohl die Häuser geplündert und niedergebrannt sind. Die serbische Polizei treibt eine grosse Gruppe albanischer Zivilisten zusammen. Sie tötet 7 Männer und verschleppt 400 an einen unbekannten Ort.Kosovapress/1.4.99 Kosovapress/10.6.99Zijaqė28.4.1999Das gesamte Dorf wird niedergebrannt.Kosovapress/29.4.99NovobėrdėKoznicė29.5.1999Der Ort ist eingekesselt.Kosovapress/29.5.99Llabjan29.5.1999Der Ort ist eingekesselt.Kosovapress/29.5.99Novobėrdė18.5.1999Serbische Truppen misshandeln die albanischen EinwohnerInnen. Sie versuchen, die Anzahl junger Männer zu registrieren.Kosovapress/18.5.99Vllasalicė29.5.1999Der Ort ist eingekesselt.Kosovapress/29.5.99ObiliqGraboc18.4.1999 26.4.1999 18.5.1999Das Dorf wird eingekesselt und in Brand gesteckt. Mindestens 20 albanische ZivilistInnen werden massakriert. Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 12 Leichen. KämpfeKosovapress/23.4.99 GfbV/17.6.99 Kosovapress/20.5.99Hade19.4.1999 28.4.1999 17.6.1999Armee- und Paramilitär-Einheiten umzingeln das Dorf. Sie töten 5 albanische Zivilisten. Polizei- und Armee-Einheiten richten mindestens 30 AlbanerInnen hin. Die restlichen EinwohnerInnen, darunter viele Vertriebene, werden mit Bussen deportiert. Die verlassenen Häuser werden in Brand gesteckt. Ein Augenzeuge berichtet von 4 Massengräbern im Dorf.HRW/29.4.99/US DS/Mai 99 HRW/29.4.99/GfbV/KIL/30.4.99/US DS/Mai 99 GfbV/17.6.99Mazgit25.-28.5.1999Ein Augenzeuge berichtet, dass 30 Leichen in einem Massengrab verscharrt worden seien.GfbV/17.6.99Mihaliq18.5.1999Serbische Paramilitärs plündern und brandschatzen das Dorf.Kosovapress/20.5.99Nakaradė25./28.3.1999 26.3.-2.4.1999 Mai 1999 17.6.1999Ein Augenzeuge berichtet, dass rund 30 Tote mit einem Kleinlaster nach Nakaradė gebracht und dort in ein Massengrab geworfen worden seien. Ein Augenzeuge berichtet, dass Paramilitärs täglich zwischen 12 und 13 Uhr Leichen in einen Kanal bei einer Brücke in der Ortschaft geworfen hätten. Er habe gezählt, dass es am 26.3. 24, am 27.3. 18 und am 28.3. 46 Leichen, darunter 3 Frauen, gewesen seien. An den folgenden Tagen hätten die Paramilitärs heimlicher agiert, so dass er nicht mehr genau habe zählen können. Eine weitere Augenzeugin berichtet, dass 20 Leichen aus Richtung Obiliq nach Nakaradė gebracht worden seien. Dort seien die Leichen in ein Massengrab geworfen worden, das mit Bulldozern zugeschoben worden sei. Zwei Augenzeugen berichten unabhängig voneinander von einem Massengrab zwischen Nakaradė und Krushicė.GfbV/26.5.99 GfbV/26.5.99 GfbV/26.5.99/17.6.99 GfbV/17.6.99Obiliq17.6.1999Ein Augenzeuge berichtet von einem Massengrab in der Nähe der Stadt. Ein weiterer Augenzeuge berichtet von einem Massengrab mit 10 Leichen. Ein dritter Augenzeuge vermutet Massengräber in der Nähe des alten Flugplatzes; er habe beobachtet, dass dort zwischen dem 15.4. und dem 4.5.1999 mehrfach Leichen von Traktoren abgeladen worden seien.GfbV/17.6.99PejėBallutiq25.4.199922 Männer werden am Checkpoint von ihren Familien ausgesondert.Kosovapress/26.4.99Bardhaniq3.5.1999Mindestens sieben albanische ZivilistInnen, alles Vertriebene, die hier Schutz gesucht hatten, werden verschleppt.Kosovapress/3.5.99Bogaj26.4.1999Serbische Polizei dringt in das Dorf ein.Kosovapress/26.4.99Bukel18.4.1999Drei albanische Zivilisten werden in der Nähe des Dorfes exekutiert.Kosovapress/27.4.99Dobrushė12.6.1999Im Dorf wird geplündert und gebrandschatzt.Kosovapress/12.6.99Drelaj26.4.1999Serbische Polizei dringt in das Dorf ein, plündert und brandschatzt.Kosovapress/26.4.99Dubovc19.4.1999 1.5.1999Das Dorf wird teilweise zerstört. Das restliche Dorf wird geplündert und niedergebrannt.Kosovapress/21.4.99 Kosovapress/2.5.99Husaj26.4.1999Serbische Polizei und Militär vertreiben die albanischen EinwohnerInnen.Kosovapress/26.4.99Jabllanicė31.3.1999 15.4.1999 19.4.1999 5.5.1999 8.5.1999 12.5.1999 17.5.1999Zwei serbische Bomber greifen das Dorf an. Massaker an einer unbekannten Anzahl albanischer ZivilistInnen. Nach schweren Angriffen wird das Dorf weitgehend niedergebrannt. Das Dorf wird erneut beschossen. Schwere Kämpfe Schwere Kämpfe Neue AngriffeKosovapress/31.3.99 Kosovapress/16.4.99 Kosovapress/19.4.99 Kosovapress/5.5.99 Kosovapress/8.5.99 Kosovapress/13.5.99 Kosovapress/17.5.99Kosuriq17.5.1999Neue AngriffeKosovapress/17.5.99Kralan2. oder 4.4.1999 17.5.1999 6.6.1999 21.6.1999Serbische Einheiten bringen 100 albanische ZivilistInnen um. Angriffe der serbischen Truppen Kämpfe Die Leichen der Opfer des Massakers vom 2. oder 4.4.1999 werden entdeckt.US DS/Mai 99/TAZ/17.6.99 Kosovapress/17.5.99 Kosovapress/7.6.99 Kosovapress/21.6.99Llabjan6./7.5.1999 10.6.1999Kämpfe. 2 albanische Zivilisten werden getötet. Serbische Einheiten brennen einige der verbliebenen Häuser nieder.Kosovapress/7./8.5.9 9 Kosovapress/11.6.99Lutogllavė6./7.5.1999 10.6.1999Kämpfe. 2 alte Männer und 2 Kinder werden getötet. Serbische Einheiten brennen einige der verbliebenen Häuser nieder.Kosovapress/7./8.5.99 Kosovapress/11.6.99Lybeniq1.4.1999 6.4.1999Serbische bewaffnete Kräfte treiben 130 bis 150 Dorfbewohner in einer Scheune zusammen und erschiessen sie. Vier Männer überleben, weil sie nicht tödlich getroffen wurden und berichten als Augenzeugen über das Massaker. Die Truppen kommen wieder und ermorden vier Frauen und ein Baby.Kosovapress/5.4.99/AP/6.4.99/US DS/Mai 99/TAZ/17.6.99/Sunday Times/ 20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99 Sunday Times/20.6.99/Tages-Anzeiger/22.6.99Nabėrgjan2.5.1999 6./7.5.1999 12.6.1999 17.6.199912 albanische ZivilistInnen werden umgebracht. Die übrigen EinwohnerInnen werden vertrieben. Das Dorf wird geplündert und in Brand gesteckt. Kämpfe. 20 albanische ZivilistInnen werden umgebracht und zum Teil massakriert. Im Dorf wird geplündert und gebrandschatzt. Die Leichen von 16 Exekutierten werden gefunden.Kosovapress/2./4.5.99 Kosovapress/7./8.5.99 Kosovapress/12.6.99 Kosovapress/17.6.99Novosellė28.3.1999 19.4.1999Serbische Polizei, Armee und Paramilitär lancieren Angriffe auf den Ort. Sie betreffen anfangs nur einzelne Quartiere, so dass ein Teil der Bevölkerung noch bis Mitte April ausharren kann. Nach schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt.MSF/April 99 Kosovapress/19.4.99Ozdrim31.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/31.5.99Papaj26.4.1999Serbische Polizei dringt in das Dorf ein, plündert und brandschatzt.Kosovapress/26.4.99Pavlanė11.4.1999 17.6.1999Das Dorf wird von serbischen Truppen und Zivilisten mit Granaten beschossen und hernach teilweise niedergebrannt. Die Leichen von 11 Exekutierten werden gefunden.Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/17.6.99Pejė27.3.1999 28.3.1999 29.3.1999 30.3.1999 8.-13.4.1999 5./6.5.1999 12.6.1999 17.6.1999Die Altstadt und der Stadtteil Kapeshnica werden gebrandschatzt, danach die Süd- und Nordteile der Stadt. In den Strassen der Stadt liegen Leichen ermordeter AlbanerInnen. Die Bevölkerung dieser Stadtteile hat, eingeschüchtert von Greueltaten, die Stadt verlassen. Viele AlbanerInnen werden in einem fünfstöckigen Gebäude im Zentrum zusammengetrieben und dann von Sonderpolizeieinheiten deportiert. 12 ZivilistInnen werden exekutiert. 50 AlbanerInnen werden umgebracht und in den Gärten ihrer Häuser verscharrt. Die albanische Bevölkerung der Stadt wird von der jugoslawischen Armee aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Serbische Einheiten dringen in die Häuser der albanischen Bevölkerung ein und zwingen sie zu deren Verlassen. Zahlreiche Menschen wurden getötet, viele Häuser niedergebrannt. 20‘000 bis 30‘000 Vertriebene aus Pejė sollen sich auf dem Weg Richtung Montenegro befinden. Über 200 AlbanerInnen, die sich in die katholische Kirche geflüchtet hatten, werden von Polizei- und Militärtruppen gezwungen, die Kirche zu verlassen. Sie werden auf den Weg nach Montenegro geschickt. Die Soldaten werden aus der Kaserne in leere albanische Häuser verlegt. Augenzeugen berichten, dass jeder Albaner, der sich weigere, die Stadt zu verlassen, getötet werde. Die Strassen der Stadt seien mit Leichen übersät. Serben seien in die besten Häuser der Stadt eingezogen, aus denen die Albaner verjagt worden sind. Vollständig abgebrannt sind die Quartiere Kapeshnicė, Karagaē, Zatra und die Quartiere bei der Busstation und der Handelsschule. Teilweise abgebrannt sind die Quartiere Dardania, Katundi i Ri, Troboviē, Asllan Ēeshme und Buhovc. Über 90% der Bevölkerung ist vertrieben. Augenzeugen berichten, dass die Stadt in Schutt und Asche liegt. Grosse Teile der Bevölkerung wurden in von der serbischen Verwaltung und Polizei organisierten Bussen nach Montenegro deportiert. 2‘500 Albaner – hauptsächlich Männer – werden im Fussballstadion gefangengehalten. Es habe regelrechte Menschenjagden gegeben. Serbische Polizisten und Paramilitärs werfen die Leichen in den durch Pejė fliessenden Fluss Bistrica. Viele Augenzeugen berichten von einem gewissen Zeljko Stojkovic als Urheber zahlreicher Greueltaten. Am 30.3. habe er z.B. um 12.30 Uhr ohne jeden Grund zwei Albaner auf offener Strasse erschossen. Ein weiterer Anführer der Mörderbanden sei ein serbischer Polizeioffizier namens ”Shanipuri”. In der Stadt und ihrer Umgebung gibt es schwere Kämpfe. Die Brandschatzungen in der Stadt gehen weiter. Jeden Tag werden 20-30 Häuser niedergebrannt, nachdem sie geplündert worden sind. Die albanische Bevölkerung ist weitgehend vertrieben. Die Plünderungen und Brandschatzungen halten an. Serben stecken weiterhin albanische Häuser in Brand. Italienische KFOR-Truppen sollen tatenlos zusehen.Kosovapress/KIL/27./28.3.99/MSF/April 99/US DS/Mai 99 HRW/Kosovapress/KIL/Reuters/dpa/28./29./30.3.99/AHRG/5.4.99/US DS/Mai 99/ICTY/24.5.99 Reuters/29.3.99 Kosovapress/29.3.99 Kosovapress/KIL/30.3.99/HLC/12.4.99 Kosovapress/13.4.99 Kosovapress/5./6.5.99 Kosovapress/12.6.99 Kosovapress/18.6.99Qyshk14./15.5.1999 17.6.1999Augenzeugen berichten von einem Massaker an rund 30 AlbanerInnen. Die Leichen seien verbrannt worden. Ein Massengrab mit 42 Opfern des Massakers vom 14./15.5.1999 wird gefunden. Gefunden werden auch die Leichen von 10 AlbanerInnen, die am 1.6.1999 ermordet worden sind.Kosovapress/30.5.99 Kosovapress/17.6.99Radafc19.4.1999 14.5.1999Nach schweren Angriffen wird das Dorf niedergebrannt. Serbische Einheiten bringen in der Nähe des Dorfes 27 Albaner um. Sie zwingen sie, in eine vorbereitete Grube zu springen, dann schiessen sie auf sie. Augenzeugen berichten, dass offenbar nicht alle sofort tot waren, denn als die Grube mit einem Bulldozer zugeschüttet wurde, seien Schreie zu hören gewesen.Kosovapress/19.4.99 Kosovapress/20.5.99Rashiq3.5.1999Drei albanische Zivilisten, davon eine Frau, werden massakriert.Kosovapress/3.5.99Resuje8.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/8.5.99Rugovė25.4.1999 ?26 junge Albanerinnen, die aus der Gemeinde Istog vertrieben wurden und auf der Flucht nach Montenegro waren, werden von serbischen Bewaffneten gekidnappt. Serbische Einheiten exekutieren mindestens 50 Albaner.Kosovapress/26.4.99 US DS/Mai 99Rugova-SchluchtEnde März/Anfang April 1999 11.4.1999 18.-21.4.1999Viele bewaffnete Zusammenstösse zwischen UĒK und serbischen bewaffneten Kräften. Etliche Dörfer der Gegend werden mit Granaten beschossen. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen bewaffneten KräftenKosovapress/3.4.99 Kosovapress/12.4.99 Kosovapress/20./22.4.99Shtupeq i Madh24.4.1999Serbische Truppen dringen ins Dorf ein. Augenzeugen berichten, dass Fluchtversuche der albanischen EinwohnerInnen verhindert worden seien.Kosovapress/24.4.99Vitomiricė31.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/31.5.99Zahaq17.6.1999Die Leichen von 22 Exekutierten werden gefunden.Kosovapress/17.6.99PodujevėBaicė26.3.1999Heftige Angriffe der serbischen Militär- und Polizeitruppen.Kosovapress/26.3.99Ballovc26.3.1999 6.4.1999 16.4.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der Flucht. Neue Offensive in der Gegend des Dorfes. Erneut AngriffeKosovapress/KIL/26.3.99 Kosovapress/6.4.99 Kosovapress/16.4.99Barilevė25.4.1999Das Dorf wird angegriffen; die albanische Bevölkerung ist bereits vorher geflohen.Kosovapress/25.4.99Batllavė4.4.1999 6.4.1999 8.4.1999 9.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 16.4.1999Das Dorf wird von serbischen bewaffneten Kräften angegriffen. Neue Angriffe Serbische Infanterie versucht, das Dorf zu stürmen, wird aber von der UĒK zurückgeschlagen. 50‘000 Vertriebene halten sich oberhalb des Sees auf. Neuerliche schwere Angriffe auf das Dorf. Erneuter Versuch der serbischen Truppen, das Dorf zu erobern. KampfhandlungenKosovapress/4.4.99 Kosovapress/6.4.99 Kosovapress/8.4.99 GfbV/KIL/9.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/16.4.99Bellopojė18.4.1999 18.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, in dem sich viele Vertriebene aufhalten. Das Dorf wird zerstört und verbrannt. Weitere BrandschatzungenKosovapress/18.4.99 Kosovapress/18.5.99Beselicė26.5.1999Zwei serbische Bataillone greifen das Dorf an.Kosovapress/26.5.99Bradash25.3.1999 30.3.1999 2.4.1999 11.4.1999 20.4.1999 22.4.1999 27.4.1999 1.-3.5.1999 12.5.1999 6.6.1999heftige Nahkämpfe Stationierung serbischer bewaffneter Kräfte. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Erneuter Granatenbeschuss Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Erneut Kämpfe Die Kämpfe halten an. Schwere Kämpfe KämpfeKosovapress/KIL/25.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/22.4.99 Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/1./2./3.5.99 Kosovapress/12.5.99 Kosovapress/7.6.99Breznicė25.4.1999Das Dorf wird angegriffen; die albanische Bevölkerung ist bereits vorher geflohen.Kosovapress/25.4.99Dashec26.3.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der FluchtKIL/26.3.99Dobratin25.3.1999 20.4.1999 27.4.1999 28.4.1999 28./29.4.1999 2./3.5.1999 3.5.1999heftige Nahkämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Erneut Kämpfe Rund 3'000 Vertriebene aus Bradash, Bajēincė, Dobėrdol, Dumnicė, Revuēė und Kaēandoll, die in Dobratin Schutz gesucht haben, sowie eingesessene EinwohnerInnen werde      !"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrtż’’’uvwxyz{|}~€n aus dem Dorf vertrieben. Anhaltende schwere Kämpfe. Die serbischen Einheiten sollen chemische Waffen zum Einsatz gebracht haben. Schwere Kämpfe Weitere 5'000 Menschen werden aus dem Ort vertrieben. Sie werden gezwungen, zum Bahnhof Fushė Kosova zu gehen, wo sie sämtliche Wertsachen abgeben müssen, bevor sie nach Mazedonien deportiert werden. Unterwegs, bei Besia, verhaften Paramilitärs rund 120 Männer aus dem Treck. 42 davon werden später freigelassen. Die Festgenommenen werden zusammengeschlagen und gefoltert.Kosovapress/KIL/25.3.99 Kosovapress/20.4.99 Kosovapress/27.4.99 KIL/29.4.99 Kosovapress/28./29.4.99 Kosovapress/2./3.5.99 GfbV/KIL/7.5.99Dumnicė e Epėrme26.3.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der FluchtKosovapress/KIL/26.3.99Dumnicė e Poshtme26.3.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der FluchtKosovapress/KIL/26.3.998.4.1999 28.4.1999Serbische Truppenverbände werden im Dorf stationiert, die in der Nacht von der UĒK angegriffen werden. Serbische Truppen greifen das Dorf an. Dem Granatenbeschuss fallen 7 albanische ZivilistInnen zum Opfer; 15 werden verwundet.Kosovapress/9.4.99 Kosovapress/28./29./30.4.99Dumosh16.4.1999 19.6.1999Kampfhandlungen Britische KFOR-Soldaten entdecken, dass das völlig niedergebrannte Dorf zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. Hier und in vier weiteren Dörfern der Gemeinde Podujevė wurden 60'000 Vertriebene festgehalten, die Mitte April aus ihren Verstecken in den Bergen herausgetrieben wurden. Die Dörfer waren von serbischen Panzern umstellt und bewacht. Jeder, der sie verlassen wollte, wurde sofort erschossen.Kosovapress/16.4.99 Sunday Telegraph/Reuters/20.6.99Dyz18.4.1999 16./17.5.1999 19.5.1999 9.6.1999Das Dorf wird zerstört und niedergebrannt. Über 30 albanische ZivilistInnen werden getötet. Neue Angriffe der serbischen Truppen auf das Dorf Anhaltender Beschuss Das Dorf wird mit Mörsern und Raketen beschossen.Kosovapress/18./22.4.99 Kosovapress/16./17.5.99 Kosovapress/19.5.99 Kosovapress/9.6.99Gėrdoc18.4.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, in dem sich viele Vertriebene aufhalten. Das Dorf wird zerstört und niedergebrannt.Kosovapress/18.4.99Gllamnik2.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/2.4.99Godishnjak26.3.1999 13./14.4.1999Heftige Angriffe der serbischen Militär- und Polizeitruppen. Serbische Truppen versuchen, das Dorf mit Panzern zu erobern.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/14.4.99Guricė2.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/2.4.99Halabak18.4.1999Das Dorf wird zerstört und niedergebrannt.Kosovapress/18.4.99Herticė8.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 16.4.1999Serbische Infanterie versucht, das Dorf zu stürmen, wird aber von der UĒK zurückgeschlagen. Erneut schwere Angriffe Neuer Versuch der serbischen Truppen, das Dorf zu erobern Neue schwere AngriffeKosovapress/8.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/16.4.99Kaēandoll29.4.1999 1.5.1999 2./3.5.1999 5./6.5.1999Das Dorf wird mit Boden-Boden-Raketen und grosskalibrigen Projektilwerfern beschossen. Die Kämpfe halten an. Schwere Kämpfe Die Leichen von über 20 exekutierten albanischen ZivilistInnen werden gefunden.Kosovapress/29.4.99 Kosovapress/1.5.99 Kosovapress/2./3.5.99 Kosovapress/6.5.99Katunishtė26.3.1999 30.3.1999 2.4.1999 8.4.1999 11.4.1999 22.4.1999 27.4.1999 1./2./3.5.1999Heftige Angriffe der serbischen Militär- und Polizeitruppen. Stationierung serbischer bewaffneter Kräfte. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Erneute Angriffe Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. Erneut Kämpfe Die Kämpfe halten an.Kosovapress/26.3.99 Kosovapress/30.3.99 Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/8.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/22.4.99 Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/1./2./3.5.99Konushevc2.4.1999Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/2.4.99Kozaricė25.4.1999Das Dorf wird angegriffen; die albanische Bevölkerung ist bereits vorher geflohen.Kosovapress/25.4.99Livadicė4.4.1999 6.4.1999 20.4.1999Das Dorf wird von serbischen bewaffneten Kräften angegriffen. Neue Angriffe Das Dorf wird mit Granaten beschossen.Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/6.4.99 Kosovapress/20.4.99Lladovc6.4.1999Offensive gegen das DorfKosovapress/6.4.99Llapashticė25./26.3.1999 2.4.1999 11.4.1999 27.4.1999 15.5.1999heftige Nahkämpfe und anhaltende Kämpfe Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Erneut Kämpfe Neue AngriffeKosovapress/KIL/25./26.3.99 Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/16.5.99Llap-Region24.3.1999 25.3.1999 26.3.1999 27.3.1999 31.3.1999 22.4.1999 12.5.1999Grossangelegte serbische Offensive auf die Dörfer der Region mit über 300 Panzerfahrzeugen und ca. 3‘000 Soldaten. Schwere Kämpfe seit dem frühen Morgen Die Kämpfe halten an. Die serbischen Truppen setzen Panzer und schwere Artillerie ein. Die Dörfer der Region werden systematisch geplündert und niedergebrannt. Die Bevölkerung versucht, sich in die Region Shala e Bajgorės (Gemeinde Mitrovicė) zu retten. Viele Dörfer der Region werden niedergebrannt. Neue serbische Truppenverstärkungen kommen in die Region. Schwere Kämpfe zwischen UĒK und serbischen Truppen. In den Dörfern im Osten der Region hat eine grosse Anzahl Vertriebener Zuflucht gesucht. Die serbische Polizei verhaftet 30 von ihnen, meist junge Leute, und schlägt sie brutal. Die Verhafteten werden nach Podujevė gebracht.KIL/24.3.99 Kosovapress/KIL/25.3.99 Kosovapress/KIL/26.3.99 Kosovapress/28.3.99 Kosovapress/31.3.99 Kosovapress/22.4.99 Kosovapress/13.5.99Llugė2.4.1999Serbische bewaffnete Kräfte greifen das Dorf an, das voller Vertriebener ist.Kosovapress/2.4.99Lupē3.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/3.5.99Majac3.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/3.5.99Mirovc4.4.1999 6.4.1999Das Dorf wird von serbischen bewaffneten Kräften angegriffen. Neue AngriffeKosovapress/4.4.99 Kosovapress/6.4.99Obranēė25.3.1999 26.3.1999heftige Nahkämpfe Die Kämpfe halten an.Kosovapress/KIL/25.3.99 Kosovapress/KIL/26.3.99Pakashticė10.4.1999 25./26.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, das voller Vertriebener ist. Eine junge Frau wird getötet, vier weitere Personen werden verletzt. Serbische Truppen greifen das Dorf an.Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/25./26.5.99Peran25.3.1999 26.3.1999heftige Nahkämpfe Die Kämpfe halten an.Kosovapress/KIL/25./26.3.99Podujevė24.3.1999 25.3.1999 26.3.1999 29.3.1999 5.4.1999 15.6.1999Die Stadt wird von starken serbischen Einheiten, bewaffneten Zivilisten und paramilitärischen Einheiten umstellt. Mehrere Stadtteile werden am Abend in Brand gesteckt. Sämtliche Telephonleitungen sind unterbrochen. Ein Grossteil der Stadt steht in Flammen. 10 albanische ZivilistInnen werden von serbischen Militärs hingerichtet. In der Stadt halten sich keine AlbanerInnen mehr auf. Etwa 90 Prozent der Stadt sind durch Brandschatzung zerstört. 200 Männer im wehrfähigen Alter werden hingerichtet, Fahrer aus ihren Autos gezerrt und ermordet. Abziehende serbische Truppen töten einen Albaner und verletzten fünf weitere.Kosovapress/KIL/24.3.99 KIL/25.3.99 Kosovapress/KIL/26.3.99 Kosovapress/29./30.3.99 US DS/Mai 99 Kosovapress/16.6.99Pollatė26.3.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der Flucht.KIL/26.3.99Popovė4.4.1999 9.4.1999 5.5.1999Das Dorf wird von zwei MIGs der serbischen Luftwaffe angegriffen. 8 AlbanerInnen, davon 6 Kinder, werden getötet, 20 weitere verwundet. 70‘000 Vertriebene halten sich unter freiem Himmel in der Nähe des Dorfes auf. Die Leichen von 5 albanischen ZivilistInnen werden gefunden; vier waren über 60jährig, eines eine junge Frau.Kosovapress/4.4.99/US DS/Mai 99 GfbV/KIL/9.4.99 Kosovapress/5.5.99Potok2./3.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/2./3.5.99Prapashticė7.4.1999 9.4.1999Serbische bewaffnete Kräfte stellen den EinwohnerInnen ein Ultimatum, das Dorf zu verlassen. Das Dorf wird mit Granaten beschossen. Eine junge Frau wird getötet, vier weitere Personen werden verletzt.Kosovapress/7.4.99 Kosovapress/10.4.99Revuēė27.4.1999 28.4.1999Kämpfe zwischen UĒK und serbischen bewaffneten Kräften Die Kämpfe halten an.Kosovapress/27.4.99 Kosovapress/28.4.99Rimanishtė12./13.5.1999Schwere KämpfeKosovapress/12./13.5.99Sekiraēė19.6.1999Britische KFOR-Soldaten entdecken, dass das völlig niedergebrannte Dorf zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. Hier und in vier weiteren Dörfern der Gemeinde Podujevė wurden 60'000 Vertriebene festgehalten, die Mitte April aus ihren Verstecken in den Bergen herausgetrieben wurden. Die Dörfer waren von serbischen Panzern umstellt und bewacht. Jeder, der sie verlassen wollte, wurde sofort erschossen.Sunday Telegraph/Reuters/20.6.99Sibovc2.4.1999Serbische bewaffnete Kräfte greifen das Dorf an, das voller Vertriebener ist.Kosovapress/2.4.99Siqevė13.5.1999Beschuss mit schwerer ArtillerieKosovapress/13.5.99Shajkovc4.4.1999 6.4.1999 10.4.1999 11.4.1999 16.4.1999 19.6.1999Das Dorf wird von serbischen bewaffneten Kräften angegriffen. Erneute Angriffe Neuerliche schwere Angriffe Neuer Versuch der serbischen Truppen, das Dorf zu erobern Erneute Angriffe Britische KFOR-Soldaten entdecken, dass das völlig niedergebrannte Dorf zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. Hier und in vier weiteren Dörfern der Gemeinde Podujevė wurden 60'000 Vertriebene festgehalten, die Mitte April aus ihren Verstecken in den Bergen herausgetrieben wurden. Die Dörfer waren von serbischen Panzern umstellt und bewacht. Jeder, der sie verlassen wollte, wurde sofort erschossen. Allein in Shajkovc befanden sich 12'000 kranke und ausgemergelte Menschen.Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/6.4.99 Kosovapress/10.4.99 Kosovapress/11.4.99 Kosovapress/16.4.99 Sunday Telegraph/Reuters/20.6.99Sharban13.5.1999 17.5.1999Beschuss mit schwerer Artillerie Neuer AngriffKosovapress/13.5.99 Kosovapress/17.5.99Shtedim6.4.1999Offensive gegen das DorfKosovapress/6.4.99Sllatinė26.3.1999 26.5.1999Vollständig niedergebrannt, die Bevölkerung ist auf der Flucht Zwei serbische Bataillone greifen das Dorf an.KIL/26.3.99 Kosovapress/26.5.99Stallovė20.5.1999Anhaltender BeschussKosovapress/20.5.99Surdull15. und 16.4.1999Schwere Angriffe auf das DorfKosovapress/16.4.99Surkish2.4.1999 19.6.1999Serbische bewaffnete Kräfte greifen das Dorf an, das voller Vertriebener ist. Britische KFOR-Soldaten entdecken, dass das völlig niedergebrannte Dorf zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. Hier und in vier weiteren Dörfern der Gemeinde Podujevė wurden 60'000 Vertriebene festgehalten, die Mitte April aus ihren Verstecken in den Bergen herausgetrieben wurden. Die Dörfer waren von serbischen Panzern umstellt und bewacht. Jeder, der sie verlassen wollte, wurde sofort erschossen.Kosovapress/2.4.99 Sunday Telegraph/Reuters/20.6.99Sveēėl2.4.1999 4.4.1999 6.4.1999 16.4.1999 19.6.1999Serbische bewaffnete Kräfte greifen das Dorf an, das voller Vertriebener ist. Erneute Angriffe Erneute Angriffe Erneute Angriffe Britische KFOR-Soldaten entdecken, dass das völlig niedergebrannte Dorf zu einem Konzentrationslager umfunktioniert wurde. Hier und in vier weiteren Dörfern der Gemeinde Podujevė wurden 60'000 Vertriebene festgehalten, die Mitte April aus ihren Verstecken in den Bergen herausgetrieben wurden. Die Dörfer waren von serbischen Panzern umstellt und bewacht. Jeder, der sie verlassen wollte, wurde sofort erschossen.Kosovapress/2.4.99 Kosovapress/4.4.99 Kosovapress/6.4.99 Kosovapress/16.4.99 Sunday Telegraph/Reuters/20.6.99Tėrnavė18.4.1999 13.5.1999 18.5.1999 26.5.1999Serbische Truppen greifen das Dorf an, in dem sich viele Vertriebene aufhalten. Das Dorf wird zerstört und verbrannt. Beschuss mit schwerer Artillerie Weit