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Kosovo

Kfor zählt 286 Morde seit ihrem Einmarsch

PRISTINA, 1. September (dpa). In Kosovo sind seit dem Einmarsch der Friedenstruppe Kfor Mitte Juni 286 Menschen ermordet worden. Diese Zahl nannte Kfor-Sprecher Major Roland Lavoie am Mittwoch in Pristina. Die Sicherheitslage bessere sich aber kontinuierlich.

Die kosovo-albanische UCK-Miliz verlangte nach Angaben ihres Generalstabschefs Agim Ceku einen Aufschub von zehn Tagen für die Umwandlung in eine Nachfolge-Organisation. Es dürfe kein "Vakuum" entstehen, sagte Ceku.

Russland erhob derweil Vorwürfe gegen US-amerikanische Kfor-Soldaten im Zusammenhang mit dem Massengrab von Ugljare. Sie hätten die Entdeckung einen Monat lang verschwiegen, um den Mord an Serben zu vertuschen. Laut Kfor steht die Identität der 15 Leichen nicht fest.

 

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Copyright © Frankfurter Rundschau 1999
Dokument erstellt am 01.09.1999 um 20.45 Uhr
Erscheinungsdatum 02.09.1999

 

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