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Kosovo

Zwei Serben durch Mörserangriff getötet

PRISTINA, 8. September (dpa). Die Krisenprovinz Kosovo kommt trotz der internationalen Bemühungen um ein Ende der Gewalt nicht zur Ruhe. Zwei Serben starben, vier wurden verletzt, als Unbekannte das Dorf Donja Budriga im Osten der Provinz mit Mörsergranaten beschossen. Die Friedenstruppe Kfor berichtete am Mittwoch in Pristina über eine Zunahme ethnisch motivierter Gewalttaten.

Kfo-Sprecher Major Roland Lavoie meldete weitere "Ausbrüche von Gewalt in einer insgesamt relativ ruhigen Lage". So sei im Osten auf eine serbische Gaststätte im nahen Cernica feuert worden. Auch Kfor-Soldaten seien beschossen worden.

Unterdessen drohte die jugoslawische Armee an, mit Gewalt nach Kosovo zurückzukehren, wenn UN und Kfor die vereinbarten Abmachungen nicht einhielten und die kosovo-albanische Befreiungsarmee UCK nicht entwaffneten.

 

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Copyright © Frankfurter Rundschau 1999
Dokument erstellt am 08.09.1999 um 20.45 Uhr
Erscheinungsdatum 09.09.1999

 

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