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Kurznachrichten

Todesurteile in Iran

TEHERAN (dpa). Vier mutmaßliche Anführer der iranischen Studentenproteste in Teheran sind zum Tode verurteilt worden. Das berichtete die Teheraner Zeitung Dschomhuri Islami unter Berufung auf den Präsidenten des Revolutionsgerichtes, Kolam Hussein Rahbarpur.

Clinton macht Moskau Angebot

AUCKLAND (afp). US-Präsident Bill Clinton hat Russland bei seinem ersten offiziellen Treffen mit Ministerpräsident Wladimir Putin vorgeschlagen, neue Raketenabwehr-Technologie gemeinsam zu nutzen. Clinton habe Putin auf die Gefahr hingewiesen, dass Untergrundkämpfer in den Besitz von Raketentechnologie kommen könnten, sagte US-Sicherheitsberater Samuel Berger in Auckland.

Pakistans Oppsitionelle in Haft

KARATSCHI (dpa). Pakistans Regierung unter Nawaz Sharif verhaftet in der Provinz Sindh politische Gegner. Oppositionsführerin Benazir Bhutto warf Sharif vor, 6000 von ihnen inhaftiert zu haben.

Kämpfe in Bangladesch

DHAKA (rtr). Bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und der Opposition in Bangladesch sind am Sonntag nach Angaben von Augenzeugen mindestens 100 Menschen verletzt worden. Die Polizei sei mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstranten vorgegangen, die selbst gemachte Sprengsätze warfen. Die Opposition hatte aus Protest gegen die Politik von Premier Scheich Hasina zu der Demonstration aufgerufen.

Attacke auf Sri Lankas Rebellen

COLOMBO (afp). In Sri Lanka sind bei einer Offensive der Armee gegen die Untergrundorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam nach offiziellen Angaben mindestens 71 Menschen getötet worden. Die Angriffe richteten sich gegen Stützpunkte im Nordwesten des Landes, teilte das Verteidigungsministerium mit.

 

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Copyright © Frankfurter Rundschau 1999
Dokument erstellt am 12.09.1999 um 20.45 Uhr
Erscheinungsdatum 13.09.1999

 

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