13.02.2000, 11:50
Enkel wollen Pinochet am Krankenbett besuchen
Santiago, 12. Feb (Reuters) - Zu einem Besuch am Krankenbett
ihres Großvaters sind zwei Enkel des chilenischen Ex-Diktators
Augusto Pinochet nach Großbritannien gereist. Wie eine
Sprecherin der Pinochet-Stiftung in Santiago am Samstag weiter
mitteilte, wollen sie Pinochet in einem Haus nahe London
besuchen, wo der 84-Jährige unter Hausarrest steht. Die fünf
Kinder Pinochets sollen nach dem Willen ihrer Mutter frühestens
nächste Woche nach Großbritannien fliegen. Die Pinochet-Stiftung
hatte am Freitag erklärt, der Gesundheitszustand Pinochets habe
sich verschlechtert. Pinochet war im Oktober 1998 in
Großbritannien unter Hausarrest gestellt worden. top
13.02.2000, 07:12
Solana - FPÖ gefährdet EU-Erweiterung nicht
Kattowitz, 12. Feb (Reuters) - Der
außenpolitische Koordinator der Europäischen
Union (EU), Javier Solana, sieht in der
Regierungsbeteiligung der
rechtspopulistischen FPÖ in Österreich keine
Beeinträchtigung der EU-Ost-Erweiterung. Er
glaube nicht, dass die Beteiligung der
Freiheitlichen Partei (FPÖ) an der Regierung
in Wien eine Verzögerung der Ost-Erweiterung
darstelle, sagte Solana am Samstag nach einem
Treffen mit Polens Ministerpräsident Jerzy
Buzek. Länder wie Polen würden plangemäß in
die EU aufgenommen. Einen genauen Termin
nannte Solana jedoch nicht. Buzek sagte,
Polens Ziel sei die EU-Aufnahme im Jahr 2003.
EU-Diplomaten hingegen rechnen mit 2005 als
realistischem Termin für die
EU-Osterweiterung. top
13.02.2000, 07:12
Unbekannter drückt IWF-Chef Torte ins Gesicht
Bangkok, 13. Feb (Reuters) - Ein
Unbekannter hat dem Chef des Internationalen
Währungsfonds (IWF), Michel Camdessus, auf
einer UNO-Konferenz eine Torte ins Gesicht
gedrückt. Dies berichteten am Sonntag
Augenzeugen auf der Konferenz für Handel und
Entwicklung (UNCTAD) in Bangkok. Camdessus
habe versucht, die Attacke mit einem Ordner
abzuwehren. Der Franzose war dabei, sich auf
seine letzte offizielle Rede als IWF-Chef
vorzubereiten. Augenzeugen zufolge wurde der
Unbekannte abgeführt. Eine Erklärung für den
Tortenangriff gab es zunächst nicht.
Menschenrechtsorganisationen protestierten am
Rande der achtägigen UNO-Konferenz gegen den
Freihandel. Sie machen Organisationen wie die
IWF für eine wachsende Schere zwischen Arm
und Reich in der Welt verantwortlich. top
13.02.2000, 07:12
US-Soldat im Kosovo angeschossen
Pristina, 12. Feb (Reuters) - Im Kosovo
ist nach Angaben der internationalen
Friedentruppe KFOR ein US-Soldat angeschossen
worden. Der Vorfall habe sich bereits am
Freitag vor einem Stützpunkt der US-Truppen
in der Stadt Gnjilane im Osten der
südserbischen Provinz ereignet, teilte die
KFOR am Samstag mit. Der US-Soldat habe vor
dem Eingang des Stützpunktes Wache geschoben,
als er von einer Kugel im Bein getroffen
worden sei. Der Soldat sei in ein
Militärkrankenhaus im zentralen Stützpunkt
der US-Truppen im Kosovo, Camp Bondsteel,
gebracht worden. Zu der Tat habe sich
zunächst niemand bekannt. top
13.02.2000, 07:12
Hisbollah droht mit weiteren Angriffen im Südlibanon
Beirut, 12. Feb (Reuters) - Die
radikal-islamische Hisbollah hat am Samstag
eine Fortsetzung ihrer Angriffe auf
israelische Soldaten im Südlibanon
angekündigt. Daran würden auch die von Israel
angedrohten verstärkten Angriffe auf zivile
Ziele in der Region nichts ändern, sagte der
Anführer der Hisbollah, Scheich Hassan
Nasrallah, nach einem Bericht ihres
Radiosenders. Die Bombardierung der
Infrastruktur im Libanon trage nicht zum
Schutz der israelischen Soldaten in der von
Israel besetzten Region bei. Die Soldaten
würden dadurch nur neuen Angriffen
ausgesetzt. Der Kampf werde fortgeführt, bis
der Feind besiegt sei und sich aus dem
Südlibanon bedingungslos zurückziehe, sagte
Nasrallah. top
13.02.2000, 07:10
Hessen-FDP hält als Koalition mit Koch fest
Lich, 12. Feb (Reuters) - Die hessische
FDP hält weiter gegen den Willen der
Bundespartei an der Koalition mit der CDU
unter Ministerpräsident Roland Koch fest.
Nach einer Krisensitzung des Landesvorstandes
in Lich sagte die Landesvorsitzende Ruth
Wagner, die 22 stimmberechtigten
Vorstandsmitglieder hätten die Fraktion
einstimmig aufgefordert, die Koalition mit
der CDU fortzusetzen. Das Votum dafür, auch
unter Koch in der Koalition zu bleiben, fiel
mit 15 gegen sieben Stimmen. Die Bundes-FDP
sowie die Landesvorsitzenden von
Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen,
wo Wahlen anstehen, kritisierten das
Verhalten ihrer hessischen Parteifreunde.
Koch zeigte sich am Abend erleichtert. top
13.02.2000, 07:10
Schäuble - Strafsumme gegen CDU nicht zu hoch ansetzen
Berlin, 13. Feb (Reuters) - Der
CDU-Vorsitzende Wolfgang Schäuble hat an
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD)
appelliert, die Höhe der finanziellen
Sanktionen gegen die CDU wegen der
Schwarzgeld-Affäre nicht zu hoch anzusetzen.
Schäuble sagte dem Berliner "Tagesspiegel"
(Sonntagausgabe), was immer Thierse
entscheiden werde, dürfe nicht dazu führen,
die CDU finanziell in den Ruin zu treiben.
"Auch ein paar hunderttausend Mark tun uns
ausgesprochen weh", fügte er hinzu. Die CDU
könne nichts dergleichen leicht wegstecken.
Thierse müsse sich bei seiner Entscheidung am
Gebot der Verhältnismäßigkeit orientieren. top
13.02.2000, 04:10
Hessen-FDP hält als Koalition mit Koch fest
Lich, 12. Feb (Reuters) - Die hessische
FDP hält weiter gegen den Willen der
Bundespartei an der Koalition mit der CDU
unter Ministerpräsident Roland Koch fest.
Nach einer Krisensitzung des Landesvorstandes
in Lich sagte die Landesvorsitzende Ruth
Wagner, die 22 stimmberechtigten
Vorstandsmitglieder hätten die Fraktion
einstimmig aufgefordert, die Koalition mit
der CDU fortzusetzen. Das Votum dafür, auch
unter Koch in der Koalition zu bleiben, fiel
mit 15 gegen sieben Stimmen. Die Bundes-FDP
sowie die Landesvorsitzenden von
Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen,
wo Wahlen anstehen, kritisierten das
Verhalten ihrer hessischen Parteifreunde.
Koch zeigte sich am Abend erleichtert. top
13.02.2000, 04:10
Westerwelle - Wagner informierte FDP nicht vorab
Berlin, 12. Feb (Reuters) - Die hessische
FDP-Vorsitzende Ruth Wagner hat die
Bundes-FDP zwei Tage lang im Unklaren über
die neue Entwicklung in der Schwarzgeldaffäre
ihres Koalitionspartners CDU gelassen.
FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle sagte
am Samstagabend im ZDF, Wagner habe ihm
soeben am Telefon gesagt, sie sei von Hessens
Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bereits
am vorigen Wochenende unterrichtet worden.
Die Bundesführung der FDP habe dagegen erst
am Dienstag durch die Live-Übertragung der
Pressekonferenz Kochs davon erfahren, dass
dieser wissentlich falsche Angaben gemacht
hatte.
Wagner hatte zuvor am Samstagnachmittag
auf Fragen vor Journalisten noch erklärt,
Koch habe sie erst "einige Stunden vorher vor
der Pressekonferenz" informiert. Westerwelle
zeigte Verständnis für diesen Widerspruch.
"Das muss man im Eifer des Gefechts auch
verstehen, dass man dann vielleicht Stunden
sagt und einen längeren Zeitraum meint",
sagte der Generalsekretär. Koch sagte im ZDF,
er habe Wagner am Ende des vergangenen
Wochenendes über seine bevorstehende
Erklärung informiert.
Der hessische Landesvorstand hatte sich am
Samstag gegen den erklärten Willen der
FDP-Bundesführung entschieden, die Koalition
mit der CDU unter Ministerpräsident Koch
fortzusetzen. Westerwelle sagte, die
Bundes-FDP sei "von dieser Entscheidung tief
enttäuscht". Aber es sei eine Entscheidung
der hessischen FDP. In der Führung der
Bundespartei verträten alle geschlossen die
Auffassung, dass Koch politische Konsequenzen
für sich ziehen müsse. Westerwelle stärkte
dem FDP-Vorsitzenden Wolfgang Gerhardt den
Rücken, der sich für eine Rücktrittsforderung
der hessischen Liberalen an Koch eingesetzt
hatte. Gerhardt habe für Glaubwürdigkeit
gekämpft und an Autorität gewonnen.
Koch hatte am Dienstag eingeräumt, dass
Ende Dezember mit seiner Zustimmung im
CDU-Rechenschaftsbericht ein Millionenbetrag
dubioser Herkunft nachträglich in ein
Darlehen umdeklariert wurde, weil er
Nachteile für die s top
13.02.2000, 04:10
Großbritannien bittet Russland um Aufnahme von Afghanen
London, 13. Feb (Reuters) -
Großbritannien hat Russland und Pakistan um
die Aufnahme von 125 Afghanen gebeten, die zu
Wochenbeginn mit einem entführten Flugzeug in
London gelandet waren. Ein Sprecher des
britischen Innenministeriums sagte Reuters in
der Nacht zum Sonntag, Großbritannien habe
andere Länder gefragt, ob sie die Flüchtlinge
aufnehmen könnten. Unter den Staaten seien
auch Länder, in denen bereits zahlreiche
Afghanen lebten. "Wir haben Russland und
Pakistan kontaktiert, aber noch haben sie
nicht darüber entschieden", sagte der
Sprecher. Nur 17 Afghanen wollten in ihre
Heimat zurückkehren. top
13.02.2000, 04:10
Hisbollah droht mit weiteren Angriffen im Südlibanon
Beirut, 12. Feb (Reuters) - Die
radikal-islamische Hisbollah hat am Samstag
eine Fortsetzung ihrer Angriffe auf
israelische Soldaten im Südlibanon
angekündigt. Daran würden auch die von Israel
angedrohten verstärkten Angriffe auf zivile
Ziele in der Region nichts ändern, sagte der
Anführer der Hisbollah, Scheich Hassan
Nasrallah, nach einem Bericht ihres
Radiosenders. Die Bombardierung der
Infrastruktur im Libanon trage nicht zum
Schutz der israelischen Soldaten in der von
Israel besetzten Region bei. Die Soldaten
würden dadurch nur neuen Angriffen
ausgesetzt. Der Kampf werde fortgeführt, bis
der Feind besiegt sei und sich aus dem
Südlibanon bedingungslos zurückziehe, sagte
Nasrallah. top
13.02.2000, 04:10
Solana - FPÖ gefährdet EU-Erweiterung nicht
Kattowitz, 12. Feb (Reuters) - Der
außenpolitische Koordinator der Europäischen
Union (EU), Javier Solana, sieht in der
Regierungsbeteiligung der
rechtspopulistischen FPÖ in Österreich keine
Beeinträchtigung der EU-Ost-Erweiterung. Er
glaube nicht, dass die Beteiligung der
Freiheitlichen Partei (FPÖ) an der Regierung
in Wien eine Verzögerung der Ost-Erweiterung
darstelle, sagte Solana am Samstag nach einem
Treffen mit Polens Ministerpräsident Jerzy
Buzek. Länder wie Polen würden plangemäß in
die EU aufgenommen. Einen genauen Termin
nannte Solana jedoch nicht. Buzek sagte,
Polens Ziel sei die EU-Aufnahme im Jahr 2003.
EU-Diplomaten hingegen rechnen mit 2005 als
realistischem Termin für die
EU-Osterweiterung. top
13.02.2000, 04:10
US-Soldat im Kosovo angeschossen
Pristina, 12. Feb (Reuters) - Im Kosovo
ist nach Angaben der internationalen
Friedentruppe KFOR ein US-Soldat angeschossen
worden. Der Vorfall habe sich bereits am
Freitag vor einem Stützpunkt der US-Truppen
in der Stadt Gnjilane im Osten der
südserbischen Provinz ereignet, teilte die
KFOR am Samstag mit. Der US-Soldat habe vor
dem Eingang des Stützpunktes Wache geschoben,
als er von einer Kugel im Bein getroffen
worden sei. Der Soldat sei in ein
Militärkrankenhaus im zentralen Stützpunkt
der US-Truppen im Kosovo, Camp Bondsteel,
gebracht worden. Zu der Tat habe sich
zunächst niemand bekannt. top
13.02.2000, 04:10
US-Flugaufsicht - 15 Heckschäden bei Flugzeug-Tests
Washington, 13. Feb (Reuters) - Die
Überprüfung von rund 1100 in den USA
registrierten Flugzeugen hat nach offiziellen
Angaben 15 Schadensmeldungen ergeben. Das
US-Flugaufsichtsamt (FAA) teilte am Samstag
in Washington mit, die Schäden seien am Heck
von Maschinen von acht Fluggesellschaften
aufgetreten. Die Mängel reichten von
Metallspänen im Schmiermittel von
Schraubengewinden bis zu Gewinden ohne
Schmiermittel. Die Fluggesellschaften hätten
noch bis Sonntag Zeit zu überprüfen, ob
Metallreste ein Anzeichen für die
Überbeanspruchung der Gewinde am Höhenruder
seien. Eine Maschine vom Typ MD-83 der Alaska
Airlines war Ende Januar abgestürzt, alle 88
Menschen an Bord starben. Kurz vorm Absturz
hatte der Pilot über Probleme am Höhenruder
berichtet. top
13.02.2000, 04:10
Blatt - Leibwächter wollte Unterwäsche der Queen stehlen
London, 13. Feb (Reuters) - Ein
ehemaliger Leibwächter der britischen Königin
Elizabeth II. hat versucht, deren Unterwäsche
zu stehlen, wie die Zeitung "Sunday People"
berichtete. In dem Blatt hieß es am Sonntag,
Ex-Offizier Nick Carrell habe den Diebstahl
im November 1992 spontan geplant. Damals habe
er im Schloss Windsor als Leibwächter
geholfen, Möbel, Gemälde und Kleider der
Königin wegen eines Feuers in Sicherheit zu
bringen, sagte Carrell der Zeitung. "Ja, ich
gebe es zu. Ich wollte einen Schlüpfer der
Queen klauen." Bei den Räumungsarbeiten habe
er eine Kommode geöffnet, in der Unterwäsche
der Königin gelegen habe. top
12.02.2000, 23:12
Frankreichs erste Testpilotin mit 82 Jahren gestorben
Paris, 12. Feb (Reuters) - Die erste
Testpilotin Frankreichs, Jacqueline Auriol,
ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Wie
französische Medien am Samstag berichteten,
starb die Pilotin bereits am Freitag. Sie
hatte im Jahr 1951 die Männerdomäne der
Testfliegerei aufgebrochen und später mehrere
Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. So
erreichte Auriol in den Jahren 1962 und 1963
mit einer Mirage ein Durchschnittstempo von
2030 Kilometern in der Stunde. Frankreichs
Ministerpräsident Lionel Jospin würdigte die
Pilotin am Samstag als mutige und dynamische
Frau sowie als Legende der Luftfahrt. top
12.02.2000, 23:12
Bluessänger Jay Hawkins mit 70 Jahren gestorben
Paris, 12. Feb (Reuters) - Der
amerikanische Bluessänger Jay Hawkins ist
Medienberichten zufolge am Samstag im Alter
von 70 Jahren in Paris gestorben. Hawkins sei
nach einer Darmoperation inneren Blutungen
erlegen, hieß es. Hawkins hatte in den 50-er
Jahren mit dem Stück "I put a Spell on you"
seinen größten Hit gelandet. Er hatte seine
vom Vodoo-Kult inspirierten Bluesstücke
oftmals in einem Sarg liegend vorgetragen. Zu
seinem Bühneninventar gehörte zudem ein
rauchender Totenschädel, den er seinem
Publikum mit dem Namen Henry vorstellte. top
12.02.2000, 23:12
Skifahrer in Frankreich durch Lawine getötet
Paris, 12. Feb (Reuters) - Bei einem
Lawinenabgang im Südosten Frankreichs ist am
Samstag nach Polizeiangaben ein Skifahrer ums
Leben gekommen. Dieser sei mit einem
Begleiter im Skigebiet von Val D'Isere
außerhalb der Pisten gefahren. Die beiden
hätten schließlich in 2600 Meter Höhe ein
Schneebrett ausgelöst. Bei dem Getöteten, der
von der Lawine 600 Meter mitgerissen worden
sei, handele es sich um einen Mann aus
Großbritannien. top
12.02.2000, 23:12
Tausende demonstrieren gegen österreichische Regierung
Wien, 12. Feb (Reuters) - In Österreich
sind am Samstag erneut Tausende von Menschen
gegen die neue Mitte-Rechts- Regierung auf
die Straße gegangen. Allein in Wien
demonstrierten nach Polizeiangaben etwa 8000
Menschen gegen die Koalition aus
konservativer Volkspartei (ÖVP) und der
rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei
(FPÖ) Jörg Haiders. Die Veranstalter gaben
die Teilnehmerzahl mit mehr als 13.000 an.
Auch in Innsbruck, Linz und Bregenz kam es zu
Demonstrationen gegen das Kabinett des
Bundeskanzlers und ÖVP-Chefs Wolfgang
Schüssel. Dies hatte am 4. Februar sein Amt
angetreten. Die Machtbeteiligung der FPÖ
hatte international zu scharfer Kritik
geführt. top
12.02.2000, 23:12
Hombach ruft Balkan-Staaten zu Reformen auf
Bukarest, 12. Feb (Reuters) - Der
Balkan-Beauftragte der Europäischen Union
(EU), Bodo Hombach, hat die Staaten in
Südosteuropa zu politischen Reformen
aufgerufen und im Gegenzug EU-Finanzhilfen in
Aussicht gestellt. Hombach erklärte am
Samstag auf einem Treffen des
Südosteuropäischen Kooperations-Projekts
(SEECP) in Bukarest, jegliche finanzielle
Hilfen des Westens seien an bedeutende
Reformen geknüpft. Er drängte die
Balkan-Staaten zu Fortschritten in Sachen
Demokratisierung, Sicherheit, Menschenrechte
und auf wirtschaftlichem Gebiet. Nach Angaben
Hombachs hat die Europäische Investitionsbank
900 Millionen Euro für den Wiederaufbau der
Region in Aussicht gestellt. top