14.02.2000, 07:22
Zwei Tote und 15 Verletzte bei Unruhen im Kosovo
Pristina, 14. Feb (Reuters) - Bei einer Schießerei zwischen
Serben, Albanern und KFOR-Soldaten sowie einem Granatanschlag in
der Kosovo-Stadt Kosovska Mitrovica sind zwei Menschen getötet
und mindestens 15 verletzt worden. Ein Sprecher der
KFOR-Friedenstruppe sagte am Sonntagabend, KFOR-Scharfschützen
hätten einen albanischen Heckenschützen erschossen und vier
weitere verletzt. Die Heckenschützen hätten zuvor zwei
französische KFOR-Soldaten durch Schüsse verwundet. 17 Menschen
seien festgenommen worden. Die Lage in der Stadt habe sich am
Abend beruhigt. Die KFOR verhängte eine einwöchige
Ausgangssperre, die jeweils von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr gilt. top
14.02.2000, 07:22
Viele Neuseeländerinnen finden Valentinstag geschmacklos
Wellington, 14. Feb (Reuters) - Viele neuseeländische Frauen
halten den Valentinstag für geschmacklos und zu kommerziell,
sind aber enttäuscht, wenn sie selbst kein Geschenk erhalten.
Dies geht aus einer Umfrage einer neuseeländischen Werbeagentur
unter Frauen und Männern zwischen 16 und 35 Jahren hervor.
"Viele Männer, mit denen wir gesprochen haben, fühlen sich unter
enormem Druck, Geschenke oder Karten zu verteilen", sagte der
Chef der Agentur McCann-Erickson, David Glover, am Montag.
Frauen betrachteten den Valentinstag am 14. Februar oft als
reinen Kommerz. Viele von ihnen seien aber dennoch traurig, wenn
ihr Liebster sie nicht mit einem Geschenk überrasche. top
14.02.2000, 07:22
Flugzeug bringt 73 Ex-Geiseln zurück nach Afghanistan
London, 14. Feb (Reuters) - Mehr als 70 Ex-Geiseln der am
Donnerstag beendeten Flugzeugentführung sind von Großbritannien
nach Afghanistan ausgeflogen worden. Am Montagmorgen startete
kurz nach Mitternacht eine Chartermaschine von einem britischen
Militärstützpunkt nahe London aus in Richtung Afghanistan. Eine
Sprecherin des britischen Innenministeriums sagte, 73 (korrekt)
der 142 befreiten Geiseln hätten ihrer freiwilligen Rückkehr
zugestimmt. 58 von ihnen seien Männer, acht Frauen und sieben
Kinder. Es habe einige Zeit gedauert, in Gesprächen mit den
Menschen deren Absichten zu klären und ihnen ihre
Wahlmöglichkeiten und deren Auswirkungen zu erklären. top
14.02.2000, 07:20
Russland rechtfertigt Fall des Kriegsreporters
Moskau, 13. Feb (Reuters) - Russland hat am Sonntag sein
Vorgehen im Fall des in Tschetschenien verschwundenen
Kriegsreporters Andrej Babitsky verteidigt. Innenminister
Wladimir Ruschailo sagte im Fernsehesender RTR, Russland habe
mit dem Austausch Babitkys gegen fünf Soldaten aus Rebellenhand
wie allgemein üblich gehandelt. Der Reporter des von den USA
finanzierten Radiosenders Radio Liberty habe selbst den Moslem-
Kämpfern übergeben werden wollen. Ruschailo fügte hinzu, es habe
bereits zuvor ähnliche Situationen gegeben, nur dass es diesmal
eben um einen Reporter gehe. Russland sei verpflichtet, alles zu
unternehmen, um illegal gefangene Soldaten und Zivilisten zu
befreien. top
14.02.2000, 07:20
Zeitung - Indonesiens Wahid setzt Minister Wiranto ab
Jakarta, 14. Feb (Reuters) - Der indonesische Präsident
Abdurrahman Wahid hat einem Zeitungsbericht zufolge den früheren
Armeechef Wiranto aus seinem Kabinett entlassen. Die Zeitung
"Kompas" berichtete am Montag, Wahid habe Journalisten am späten
Sonntagabend mitgeteilt, er werde Innenminister Surjadi
Soedirdja als Nachfolger Wirantos zum neuen Minister für die
Koordinierung von Sicherheitsfragen ernennen. Wiranto hatte die
Rücktrittsforderungen Wahids bisher zurückgewiesen. Am Sonntag
hatte sich zunächst ein Kompromiss angedeutet; Wiranto sollte
demnach zunächst im Amt bleiben, bis Sonderermittlungen über die
Terrorwelle in Ost-Timor im vergangenen Jahr abgeschlossen
seien. Wiranto steht unter dem Verdacht, die Gewaltakte
mitverantwortet zu haben. top
14.02.2000, 07:20
SPD-Kritik an Müllers Vorschlägen zum Atomausstieg
Berlin, 14. Feb (Reuters) - Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt
nach den Worten ihres Vizevorsitzenden Michael Müller die von
Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos)
vorgeschlagenen Zugeständnisse an die Atomindustrie ab. Der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe) sagte Müller laut
Vorabbericht, die Fraktion halte die Vorschläge Müllers für
nicht vereinbar mit den Beschlüssen von SPD und Grünen zum
Atomausstieg. Dies gelte insbesondere für die von Müller
angeregte Anbindung der Ausstiegsfristen an bestimmte
Atomstrommengen. Der Fraktionsvize erklärte, es sei bereits ein
großes Entgegenkommen gegenüber der Atomindustrie gewesen, dass
die Koalitionsfraktionen sich für Restlaufzeiten von bis zu 30
Kalenderjahren ausgesprochen hätten. top
14.02.2000, 07:20
Arafat fordert stärkere US-Vermittlung im Nahen Osten
Gaza, 13. Feb (Reuters) - Palästinenser-Präsident Jassir
Arafat hat eine stärkere Vermittlung der USA in den
israelisch-palästinensischen Friedengesprächen gefordert. Arafat
sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA zufolge am
Sonntag, die Palästinenser bestünden auf eine dringende
Teilnahme der USA, um eine Eskalierung der Lage zu verhindern.
Dies gelte besonders wegen der stockenden Verhandlungen mit
Israel. Arafat sprach zum Ende einer zweitägigen Konferenz des
Revolutionsrates der Fatah-Bewegung in Gaza im Westjordanland. top
14.02.2000, 04:36
Zwei Tote und 15 Verletzte bei Unruhen im Kosovo
Pristina, 14. Feb (Reuters) - Bei einer
Schießerei zwischen Serben, Albanern und
KFOR-Soldaten sowie einem Granatanschlag in
der Kosovo-Stadt Kosovska Mitrovica sind zwei
Menschen getötet und mindestens 15 verletzt
worden. Ein Sprecher der KFOR-Friedenstruppe
sagte am Sonntagabend, KFOR-Scharfschützen
hätten einen albanischen Heckenschützen
erschossen und vier weitere verletzt. Die
Heckenschützen hätten zuvor zwei französische
KFOR-Soldaten durch Schüsse verwundet. 17
Menschen seien festgenommen worden. Die Lage
in der Stadt habe sich am Abend beruhigt. Die
KFOR verhängte eine einwöchige
Ausgangssperre, die jeweils von 18.00 Uhr bis
06.00 Uhr gilt. top
14.02.2000, 04:36
Bundesamt - Hacker-Angriffe bald auch in Deutschland
- Neu: Magazin-Bericht - top
14.02.2000, 04:36
Weiter Streit in CDU um Schreiber-Spende
- neu: Erklärung Baumeisters - top
14.02.2000, 04:36
Zeitung - Indonesiens Wahid setzt Minister Wiranto ab
Jakarta, 14. Feb (Reuters) - Der
indonesische Präsident Abdurrahman Wahid hat
einem Zeitungsbericht zufolge den früheren
Armeechef Wiranto aus seinem Kabinett
entlassen. Die Zeitung "Kompas" berichtete am
Montag, Wahid habe Journalisten am späten
Sonntagabend mitgeteilt, er werde
Innenminister Surjadi Soedirdja als
Nachfolger Wirantos zum neuen Minister für
die Koordinierung von Sicherheitsfragen
ernennen. Wiranto hatte die
Rücktrittsforderungen Wahids bisher
zurückgewiesen. Am Sonntag hatte sich
zunächst ein Kompromiss angedeutet; Wiranto
sollte demnach zunächst im Amt bleiben, bis
Sonderermittlungen über die Terrorwelle in
Ost-Timor im vergangenen Jahr abgeschlossen
seien. Wiranto steht unter dem Verdacht, die
Gewaltakte mitverantwortet zu haben. top
14.02.2000, 04:36
Flugzeug bringt 73 Ex-Geiseln zurück nach Afghanistan
London, 14. Feb (Reuters) - Mehr als 70
Ex-Geiseln der am Donnerstag beendeten
Flugzeugentführung sind von Großbritannien
nach Afghanistan ausgeflogen worden. Am
Montagmorgen startete kurz nach Mitternacht
eine Chartermaschine von einem britischen
Militärstützpunkt nahe London aus in Richtung
Afghanistan. Eine Sprecherin des britischen
Innenministeriums sagte, 73 (korrekt) der 142
befreiten Geiseln hätten ihrer freiwilligen
Rückkehr zugestimmt. 58 von ihnen seien
Männer, acht Frauen und sieben Kinder. Es
habe einige Zeit gedauert, in Gesprächen mit
den Menschen deren Absichten zu klären und
ihnen ihre Wahlmöglichkeiten und deren
Auswirkungen zu erklären. top
14.02.2000, 04:36
Merkel - Werde nicht für Parteivorsitz kandidieren
Berlin, 13. Feb (Reuters) -
CDU-Generalsekretärin Angela Merkel hat
ausgeschlossen, auf dem Parteitag Anfang
April für den Parteivorsitz zu kandidieren.
Auf die Frage, ob sie für diesen Posten
antreten werde, sagte sie am Sonntagabend in
der ZDF-Sendung berlin DIREKT: "Mit
Sicherheit nicht." Wolfgang Schäuble werde
kandidieren, und alle, die jetzt versuchten,
einen Keil zwischen ihr und Schäuble zu
treiben, "die irren sich beträchtlich". top
14.02.2000, 04:36
Bundes-FDP mobilisiert Basis gegen Hessen-Spitze
Berlin, 13. Feb (Reuters) - Das
Bundespräsidium der FDP will mit Hilfe der
Parteibasis den Beschluss des
Landesvorstandes in Hessen kippen, die
Koalition mit CDU-Ministerpräsident Roland
Koch (CDU) fortzusetzen. Das Präsidium
forderte am Sonntagabend den Landesverband
Hessen auf, auf einem vorgezogenen Parteitag
den Delegierten die Möglichkeit zur Korrektur
der Position des Landesvorstandes zu geben.
Koch müsse wegen seiner Falschaussage in der
CDU-Finanzaffäre zurücktreten, um die
Handlungsfähigkeit der Koalition wieder
herzustellen. Die hessische Landeschefin Ruth
Wagner räumte derweil eine Falschaussage
darüber ein, wann Koch sie von der Wende in
der CDU-Affäre informierte. top
13.02.2000, 23:04
UNO - Von Sponeck beantragt Abgabe seines Irak-Postens
Bagdad, 13. Feb (Reuters) - Der
Koordinator des UNO- Hilfsprogramms "Öl für
Lebensmittel" im Irak, der Deutsche Hans von
Sponeck, hat nach UNO-Angaben offiziell die
Entbindung von seinem Posten beantragt.Von
Sponeck habe UNO-Generalsekretär Kofi Annan
darum gebeten, ihn zum 31. März aus seinem
Amt in Bagdad zu entlassen, sagte
UNO-Sprecher George Somerwill am Sonntag in
Bagdad der Nachrichtenagentur Reuters. Gründe
für das Gesuch teilte der Sprecher zunächst
nicht mit. Von Sponeck werde Ende Februar zu
Beratungen zum Sitz der Vereinten Nationen
(UNO) nach New York reisen und anschließend
noch für kurze Zeit nach Bagdad zurückkehren. top
13.02.2000, 23:04
Bundesamt - Hacker-Angriffe bald auch in Deutschland
- Neu: Magazin-Bericht - top
13.02.2000, 23:04
Revolutionswächter bekräftigen Mordaufruf gegen Rushdie
Teheran, 13. Feb (Reuters) - Im Iran
haben am Sonntag mehrere islamische
Organisationen den Aufruf zur Ermordung des
britischen Schriftstellers Salman Rushdie
bekräftigt. In einer vom Staatsrundfunk
verbreiteten Erklärung der Revolutionswächter
hieß es, dass Urteil gegen Rushdie sei gültig
und könne durch nichts aufgehoben werden. Die
Moslems in aller Welt würden wegen der
Beleidigungen des Islams durch Rushdie nicht
ruhen, bis das religiöse Urteil gegen diesen
vollstreckt sei. Unterstützt wurde dies unter
anderem von der Märtyrer-Stftung, einer
islamischen Wohlfahrtsorganisation. Der
gestorbene iranische Revolutionsführer
Ajatollah Chomenei hatte 1989 gegen Rushdie
ein regligiöses Todesurteil verhängt, weil
dieser in seinem Buch "Die satanischen Verse"
Gotteslästerung begangen habe. top
13.02.2000, 23:04
Demonstranten verhindern in Ungarn Neonazi-Aufmarsch
Budapest, 13. Feb (Reuters) - Mit einer
Protestkundgebung haben in Budapest am
Sonntag rund 3500 Demonstranten einen
geplanten Neonazi-Aufmarsch verhindert. Ein
Sprecher der Gruppe Bürgerforum sagte, wegen
der Demonstration im Burgbezirk hätten dort
nicht wie in den Vorjahren Neonazis eine
Gedenkversammlung für SS-Angehörige abhalten
können. In den vergangenen zwei Jahren hatten
Neonazis aus Deutschland, Tschechien und der
Slowakei auf dem Burgberg der SS-Soldaten
gedacht, die dort Ende des Zweiten Weltkriegs
gegen russische Truppen gekämpft hatten. top
13.02.2000, 23:04
15 Bewerbungen für Präsidentenwahl in Russland
Moskau, 13. Feb (Reuters) - Sechs Wochen
vor der russischen Präsidentenwahl hat die
Zentrale Wahlkommission bis zum Ablauf der
Frist am Sonntag die Bewerbungen von 15
möglichen Kandidaten offiziell
entgegengenommen. Der Vorsitzende der
Wahlkommission, Alexander Weschnjakow sagte
im Fernsehsender NTW, einige der zuletzt
eingereichten Bewerbungen seien jedoch
offenbar nicht korrekt. Daher würden nicht
alle der 15 Bewerber zur Wahl zugelassen
werden. Die Bewerber mussten unter anderem
die Unterschriften von 500.000 Unterstützern
vorlegen. Zudem mussten sie Angaben über ihre
Finanzen und Besitzsverhältnisse machen. Die
Wahl findet am 26. März statt. top
13.02.2000, 23:04
Briten fliegen 72 Ex-Geiseln nach Afghanistan aus
London, 13. Feb (Reuters) -
Großbritannien fliegt nach offiziellen
Angaben mindestens 72 der Ex-Geiseln der am
Donnerstag beendeten Flugzeugentführung nach
Afghanistan aus. Eine Sprecherin des
Innenministeriums teilte am Sonntag mit, die
Maschine werde voraussichtlich gegen
Mitternacht starten. Zuvor hatte das
Innenministerium erklärt, nur 17 der 142
befreiten Geiseln wollten zurück nach
Afghanistan. Die Übrigen hätten politisches
Asyl beantragt, hieß es. Wieso nun mehr in
ihre Heimat ausgeflogen werden sollten, war
zunächst nicht klar. top