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Sudan: Weitere Verstümmelungen durch Vollzug der Scharia

ROM, 13. März (kna). In Sudan sind wieder mehrere Menschen durch die Amputation von Gliedmaßen für Vergehen bestraft worden. Wie der Missionsnachrichtendienst "Misna" in Rom am Montag berichtete, wurden in den letzten Wochen im Staatsgefängnis Kober von Khartum sechs Menschen die rechte Hand und der linke Fuß amputiert, sechs Verurteilten wurde "nur" die rechte Hand abgetrennt.

Die Bestrafung durch Amputation folgt einer fundamentalistischen Lesart der islamischen Gesetzgebung, der Scharia, die in den von der Regierung in Khartum beherrschten Gebieten seit 1983 angewandt wird. Laut "Misna" wird auch das Auspeitschen nach Gesetzesübertretungen in Sudan weiterhin praktiziert.

 

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Copyright © Frankfurter Rundschau 2000
Dokument erstellt am 13.03.2000 um 20.45 Uhr
Erscheinungsdatum 14.03.2000

 

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