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Internationaler Ticker

FOKUS 1 - Ciampi beginnt Gespräche über Nachfolger D'Alemas (16:44)
51 Kilogramm Kokain in Hessen sicher gestellt (14:18)
Zwei Tote bei Absturz eines Militärflugzeugs in Algerien (14:18)
Rechtsextreme NPD verlor in Sachsen fast jedes dritte Mitglied (14:18)
Fokus 1 - Erneute Gewalttaten auf Farmen in Zimbabwe (14:18)
Minister - Frankreich für Wirtschaftskrieg rüsten (14:18)
Indonesiens Armee kündigt Rückzug aus Politik an (14:18)
FOKUS 1 - Elfjähriges Mädchen in der Eifel getötet (14:18)
Schüssel weist Haiders Vorschlag zu EU-Austritt zurück (14:18)
Überparteilicher Appell für Ausnahmen bei Balkan-Abschiebungen (14:16)
FOKUS 1 - Prodi will sich nicht in Atomausstieg einmischen (14:16)
FOKUS 1 - Streit über Verwendung von UMTS-Einnahmen (14:16)
FOKUS 1 - Slowakische Polizei nimmt Meciar fest (12:16)
Elfjähriges Mädchen tot in Wohnung aufgefunden (12:16)
FOKUS 1 - SLA-Kämpfer im Südlibanon getötet (12:16)
Mugabe gegen internationale Hilfe bei Farmbesetzungen (12:16)
Regierung - Kein Treffen Schröders mit RWE-Chef geplant (12:14)
Ciampi beginnt Gespräche über Nachfolger D'Alemas (12:14)
FOKUS 1 - Riester bessert Green-Card-Entwurf nach (12:14)
Pro-israelischer Milizionär im Südlibanon getötet (10:36)

Bisherige Meldungen | Aktuelle Meldungen



20.04.2000, 16:44

FOKUS 1 - Ciampi beginnt Gespräche über Nachfolger D'Alemas

   Rom, 20. Apr (Reuters) - Einen Tag nach dem Rücktritt von

Ministerpräsident Massimo D'Alema hat Italiens Präsident Carlo

Azeglio Ciampi am Donnerstag Gespräche mit Spitzenpolitikern des

Landes über die Bildung einer neuen Regierung aufgenommen.

Während der zweitägigen Beratungen wird Ciampi mit den

Präsidenten beider Parlamentskammern, Parteiführern und

ehemaligen italienischen Präsidenten zusammenkommen. Bis

Donnerstagabend wollen sich die Chefs der noch amtierenden

Mitte-Links-Koalition auf einen Kandidaten einigen. Dieser

Vorschlag soll Ciampi am Freitagmorgen vorgelegt werden. Am

Freitagabend wird dann eine Entscheidung Ciampis erwartet.
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20.04.2000, 14:18

51 Kilogramm Kokain in Hessen sicher gestellt

   Frankfurt, 20. Apr (Reuters) - Das hessische

Landeskriminalamt hat einen südamerikanischen Drogenring

zerschlagen und 51 Kilogramm Kokain sicher gestellt. Nach

dreimonatigen Ermittlungen seien seit Anfang April sechs

verdächtige Kolumbianer und Venezolaner festgenommen worden,

erklärte das Landeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden. Die

Männer hätten das Kokain über den Frankfurter Flughafen ins Land

geschmuggelt. Auch vier Kaufinteressenten - ein Deutscher, ein

Spanier und zwei Kolumbianer - seien festgenommen worden.
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20.04.2000, 14:18

Zwei Tote bei Absturz eines Militärflugzeugs in Algerien

   Algiers, 20. Apr (Reuters) - In Algerien sind beim Absturz

eines Militärflugzeugs zwei Zivilisten ums Leben gekommen und

einer schwer verletzt worden. Wie die algerische Zeitung "Le

Quotien d'Oran" am Donnerstag berichtete, stürzte die Maschine

vom Typ MiG-29 bereits am Mittwoch im Westen des Landes in der

Nähe des Luftwaffenstützpunkts Bousfer bei Ain Turk in ein

dreistöckiges Gebäude. Unter den Einwohnern der Stadt, rund 430

Kilometer westlich von Algier, sei Panik ausgebrochen. Die

Maschine sei auf einem routinemäßigen Übungsflug unterwegs

gewesen, als eines der Triebwerke Feuer gefangen habe. Die

beiden Piloten hätten die Kontrolle über die Maschine verloren

und sich mit Schleudersitzen aus dem Flugzeug katapultiert.
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20.04.2000, 14:18

Rechtsextreme NPD verlor in Sachsen fast jedes dritte Mitglied

   Dresden, 20. Apr (Reuters) - Die rechtsextreme NPD hat in

ihrer ostdeutschen Hochburg Sachsen im vorigen Jahr nahezu jedes

dritte Mitglied verloren. Die Mitgliederzahl sei 1999 im

Vergleich zum Vorjahr um rund 400 auf 1000 gesunken, sagte

Innen-Staatssekretär Hartmut Ulbricht am Donnerstag in Dresden

bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes für 1999.

Damit habe die NPD erstmals seit 1996 einen Mitgliederrückgang

zu verzeichnen. Ein Grund sei, dass sie im Landtagswahljahr auf

den "Kampf auf der Straße" weitgehend verzichtet habe. Daraufhin

seien zahlreiche Mitglieder in die Skinhead-Szene zurückgekehrt.
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20.04.2000, 14:18

Fokus 1 - Erneute Gewalttaten auf Farmen in Zimbabwe

   London, 20. Apr (Reuters) - Auf Farmen weißer Grundbesitzer

in Zimbabwe ist es auch in der Nacht zum Donnerstag wieder zu

Gewaltakten gekommen. "Es gab viele Angriffe auf Arbeiter in

ihren Siedlungen", sagte ein Farmer in dem rund 100 Kilometer

östlich der Hauptstadt Harare gelegenen Bezirk Marondera. Auf

dem Hof eines am Samstag ermordeten weißen Farmers sei die

Leiche eines vermissten schwarzen Vorarbeiters gefunden worden.

Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer des Konflikts auf

vier. Am Mittwoch war ein Gespräch zwischen den weißen Farmern

und Vertretern der Besetzer ohne greifbares Ergebnis zu Ende

gegangen. Seit Ende Februar halten Tausende Veteranen des

Unabhängigkeitskrieges Farmen der weißen Minderheit besetzt.
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20.04.2000, 14:18

Minister - Frankreich für Wirtschaftskrieg rüsten

   Paris, 20. Apr (Reuters) - Frankreich wird nach den Worten

von Industrieminister Christian Pierret alle Anstrengungen

unternehmen, um seine Unternehmen für den internationalen

Wirtschaftskrieg zu rüsten. "Wir befinden uns heute in einem

weltweiten Wirtschaftskrieg", in dem Informationen ein Rohstoff

seien, sagte Pierret am Donnerstag in einem Interview des

französischen Senders France Inter. Ein Land, das seine

Unternehmen für den Weltmarkt fit machen wolle, müsse dafür

sorgen, dass sie Zugang zu den wichtigen Informationen

erhielten. Gegenwärtig sei der Zugang zu solchen Informationen

jedoch nicht gleich in der Welt, fügte Pierret hinzu.
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20.04.2000, 14:18

Indonesiens Armee kündigt Rückzug aus Politik an

   Jakarta, 20. Apr (Reuters) - In Indonesien hat die seit

Jahrzehnten als wichtigster Machtfaktor geltende Armee ihren

Rückzug aus der Politik des Landes angekündigt. Armeechef

Admiral Widodo erklärte am Donnerstag, die Truppe habe keine

soziale und politische Funktion mehr, sondern werde sich nur

noch der Landesverteidigung widmen. Diesem Wandel habe die

gesamte Führung der Armee zugestimmt. Präsident Abdurrahman

Wahid begrüßte die Erklärung der Streitkräfte. Sie galten als

Stütze des ehemaligen Präsidenten Suharto, der den Inselstaat

drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regiert hatte. Die Truppe

soll sich zudem an Gräueltaten in Ost-Timor beteiligt haben.
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20.04.2000, 14:18

FOKUS 1 - Elfjähriges Mädchen in der Eifel getötet

   Bonn, 20. Apr (Reuters) - Unter noch unklaren Umständen ist

ein elfjähriges Mädchen in Bad Münstereifel getötet worden. Die

Bonner Polizei berichtete am Donnerstag, nach ersten

Ermittlungen sei das Kind am Vorabend gegen 21.00 Uhr von

Familienangehörigen auf einem Spielplatz im Kurpark der Stadt

tot aufgefunden und zur elterlichen Wohnung getragen worden. Der

gegen 01.30 gerufene Notarzt habe den offensichtlich gewaltsamen

Tod des Mädchens festgestellt und die Polizei alarmiert. Nähere

Einzelheiten zum möglichen Tathergang und der Todesursache

wurden zunächst nicht gemacht. Weitere Erkenntnisse erhoffe sich

die Polizei durch Hinweise aus der Bevölkerung sowie aus der

laufenden Obduktion, sagte Polizeisprecher Gerd Halfmann.
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20.04.2000, 14:18

Schüssel weist Haiders Vorschlag zu EU-Austritt zurück

   Wien, 20. Apr (Reuters) - Der österreichische Bundeskanzler

Wolfgang Schüssel (ÖVP) hat den Vorschlag des FPÖ-Politikers

Jörg Haider zum Austritt aus der Europäischen Union (EU)

zurückgewiesen. "Emotionale Reaktionen, auch wenn sie aus

nachvollziehbaren Frustrationsgefühlen herrühren, bringen uns

nicht weiter", teilte Schüssel am Donnerstag mit. Seine

Regierung werde weiter mit Festigkeit und Gelassenheit vorgehen.

Die Sanktionen der 14 EU-Partner gegen Österreich bezeichnete

Schüssel erneut als ungerechtfertigt und überzogen. Haider hatte

am Mittwoch erklärt, Österreich solle deshalb überlegen, die EU

zu verlassen.
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20.04.2000, 14:16

Überparteilicher Appell für Ausnahmen bei Balkan-Abschiebungen

   Berlin, 20. Apr (Reuters) - 100 Abgeordnete haben in einer

überparteilichen Initiative die Bundesländer zu humanitären

Ausnahmen bei der Abschiebung von Flüchtlingen auf den Balkan

gefordert. Der CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling, der

den Appell mitinitiierte, sagte Reuters am Donnerstag,

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) solle sich hier ebenfalls

bewegen. Die Abgeordneten fordern, besondere Gruppen von

Ausreiseaufforderungen zu verschonen, etwa traumatisierte

Menschen. Aus Sicht der Abgeordneten tritt die Rückkehr von

Flüchtlingen aus Bosnien und dem Kosovo jetzt in eine

entscheidende Phase, etwa durch ein am Donnerstag in Kraft

getretenes Transitabkommen.
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20.04.2000, 14:16

FOKUS 1 - Prodi will sich nicht in Atomausstieg einmischen

   Berlin, 20. Apr (Reuters) - Die EU-Kommission will sich

offenbar nicht in die Verhandlungen über den Atomausstieg in

Deutschland einmischen. Nach europäischem Recht könnten die

EU-Mitgliedstaaten selbstständig über die Nutzung der

Atomenergie entscheiden, heißt es in einem Schreiben von

EU-Kommissionspräsident Romano Prodi an Bayerns

Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), das Reuters am

Donnerstag vorlag. Prodi mahnt, Stromversorgung und Klimaschutz

seien auch bei einem Atomausstieg zu gewährleisten. Unterdessen

dementierten Bundesregierung und RWE einen Zeitungsbericht über

ein angeblich geplantes Treffen von Bundeskanzler Gerhard

Schröder mit RWE-Chef Dietmar Kuhnt im Mai zum Atomausstieg.
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20.04.2000, 14:16

FOKUS 1 - Streit über Verwendung von UMTS-Einnahmen

   Berlin, 20. Apr (Reuters) - Die Verwendung der erwarteten

Milliarden-Staatseinnahmen aus dem Verkauf der

UMTS-Mobilfunklizenzen sowie den Börsengängen von Post und

Telekom hat Streit zwischen Opposition und Regierung ausgelöst.

Nach den Worten von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD)

sollen die Erlöse vor allem zur Minderung der Staatsverschuldung

eingesetzt werden. Die Union forderte hingegen am Donnerstag,

mit dem Geld eine stärkere Steuersenkung finanzieren. Nach

Schätzungen der BHF-Bank soll die Vergabe der vier bis

sechs Lizenzen insgesamt rund 100 Milliarden Mark einbringen.

Der neue Standard soll Mobiltelefone internetfähig machen.
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20.04.2000, 12:16

FOKUS 1 - Slowakische Polizei nimmt Meciar fest

   Bratislava, 20. Apr (Reuters) - Die

slowakische Polizei hat am Donnerstagmorgen

das Haus des früheren Ministerpräsidenten

Vladimir Meciar gestürmt und den Politiker

festgenommen. Meciar wird nach Angaben der

Polizei Machtmissbrauch vorgeworfen. Er habe

während seiner Amtszeit Ministern zu Unrecht

Bonuszahlungen gewährt. Maskierte Polizisten

hatten die Villa Meciars in der Stadt

Trencianske Teplice umstellt und ihn zum

Verlassen des Hauses aufgefordert. Da diese

Aufforderungen ignoriert wurden,  stürmten

die Polizisten das Gebäude. Im Innern war

eine Detonation zu hören. Der offenkundig

unverletzte Meciar wurde dann unter Protesten

seiner Anhängern abgeführt.
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20.04.2000, 12:16

Elfjähriges Mädchen tot in Wohnung aufgefunden

   Bonn, 20. Apr (Reuters) - Ein elfjähriges

Mädchen ist in der Nacht zum Donnerstag in

der elterlichen Wohnung in Bad Münstereifel

tot aufgefunden worden. Alle Hinweise

deuteten auf ein Gewaltverbrechen, sagte der

Sprecher der Bonner Polizei, Gerd Halfmann.

Nähere Einzelheiten zum möglichen Tathergang

und der Todesursache wollte er zunächst nicht

machen. Die Eltern hätten in der Nacht gegen

01.30 Uhr den Notarzt verständigt, sagte der

Polizeisprecher. Der Arzt habe den

offensichtlich gewaltsamen Tod des Kindes

festgestellt und die Polizei alarmiert. Die

Staatsanwaltschaft in Bonn habe die

Ermittlungen aufgenommen.
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20.04.2000, 12:16

FOKUS 1 - SLA-Kämpfer im Südlibanon getötet

   Mardschajun, 20. Apr (Reuters) - Bei

mehreren Bombenexplosionen im israelisch

besetzten Südlibanon sind am Donnerstag ein

Angehöriger der pro-israelischen

Südlibanesischen Armee (SLA) getötet und zwei

weitere verletzt worden. Auch zwei

israelische Soldaten wurden nach Angaben aus

Sicherheitskreisen verletzt. Damit kamen in

diesem Jahr bislang 18 Angehörige der SLA ums

Leben.
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20.04.2000, 12:16

Mugabe gegen internationale Hilfe bei Farmbesetzungen

   London, 20. Apr (Reuters) - Simbabwes

Präsident Robert Mugabe hat eine

internationale Vermittlung im Konflikt um die

Farmbesetzungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt

abgelehnt. "Wir können selbst eine Lösung

erreichen", sagte Mugabe am Donnerstag in

einem Interview des britischen

Rundfunksenders BBC. Simbabwe brauche keine

Hilfe der Vereinten Nationen, der Konflikt

sei noch kein Thema für die UNO. Die

südafrikanische Zeitung "The Star" berichtete

indes, Mugabe wolle am Freitag mit den

Präsidenten Südafrikas, Namibias und

Mosambiks über die Krise beraten. Das Treffen

werde entweder in Simbabwes Hauptstadt Harare

oder an den Victoria-Fällen stattfinden. Eine

offizielle Bestätigung für das Treffen gab es

zunächst nicht.

    Seit Ende Februar halten Tausende

Veteranen des Unabhängigkeitskrieges,

überwiegend Anhänger der Regierung Mugabe,

Farmen der weißen Minderheit besetzt. In dem

Konflikt sind bisher zwei Farmer und ein

schwarzer Polizist getötet worden. Mugabe hat

die weißen Farmer als Feinde des Landes

bezeichnet. Den Besetzern bekundete er seine

Sympathie und nannte eine ausstehende

Bodenreform das letzte Problem der

Kolonialzeit. Mugabe wirft den Farmern vor,

noch immer im Besitz von etwa 70 Prozent des

besten Ackerlandes zu sein. Das heutige

Simbabwe, das frühere Rhodesien, wurde ab

1890 von Großbritannien kolonialisiert und

erst 1980 unabhängig. Weiße machen nur rund

ein Prozent der 12,5 Millionen Einwohner

Simbabwes aus.
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20.04.2000, 12:14

Regierung - Kein Treffen Schröders mit RWE-Chef geplant

   Berlin, 20. Apr (Reuters) - Die

Bundesregierung hat einen Bericht der Zeitung

"B.Z." über ein angeblich geplantes Treffen

von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit

RWE-Vorstandschef Dietmar Kuhnt zum

Atomausstieg zurückgewiesen. Eine

Regierungssprecherin sagte am Donnerstag in

Berlin, es sei "im Moment nichts geplant". Es

gebe keinen Termin. Die "B.Z" hatte am

Donnerstag unter Berufung auf

Koalitionskreise berichtet, Schröder wolle

sich mit Kuhnt in den ersten Mai-Wochen

treffen.
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20.04.2000, 12:14

Ciampi beginnt Gespräche über Nachfolger D'Alemas

   Rom, 20. Apr (Reuters) - Der italienische

Präsident Carlo Azeglio Ciampi hat am

Donnerstag seine Gespräche mit

Spitzenpolitikern des Landes über die

Nachfolge des zurückgetretenen

Ministerpräsidenten Massimo D'Alema

aufgenommen. Während der auf zwei Tage

angesetzen Beratungen wird Ciampi mit den

Präsidenten beider Parlamentskammern,

Parteiführern und ehemaligen italienischen

Präsidenten zusammenkommen. Am

Donnerstagabend wollen sich die Chefs der

regierenden Mitte-Links-Koalition auf einen

Kandidaten einigen. Dieser Vorschlag soll

Ciampi am Freitagmorgen vorgelegt werden.
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20.04.2000, 12:14

FOKUS 1 - Riester bessert Green-Card-Entwurf nach

   Berlin, 20. Apr (Reuters) - Das

Bundesarbeitsministerium hat den Entwurf für

die Green Card für ausländische

Computerexperten nachgebessert. Ein Sprecher

von Ressortchef Walter Riester (SPD)

bestätigte am Donnerstag Berichte der

Zeitungen "Handelsblatt" und "Die Welt",

wonach die Experten fünf Jahre bleiben

dürfen, statt drei Jahre wie bisher geplant.

Allerdings soll, anders als berichtet, dann

keine Verlängerung mehr möglich sein. Der

Entwurf werde in diesen Tagen zur

Stellungnahme an Verbände und Länder

verschickt. Zur Forderung von

Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch nach

einer späteren Ausdehnung des Modells auf

andere Branchen sagte der Sprecher, es gebe

keine derartigen Pläne.
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20.04.2000, 10:36

Pro-israelischer Milizionär im Südlibanon getötet

   Mardschajun, 20. Apr (Reuters) - Bei der Explosion einer

Bombe in der von Israel beanspruchten Pufferzone im Südlibanon

ist am Donnerstag ein Angehöriger der pro-israelischen SLA-Miliz

getötet und ein weiterer verletzt worden. Wie aus

Sicherheitskreisen verlautete, explodierte die Bombe in der Nähe

des Dorfes Markaba. Die Soldaten der mit Israel verbündeten

Südlibanesischen Armee (SLA) hätten sich auf einem Streifengang

befunden als der Sprengsatz am Straßenrand detontierte. Damit

sind in diesem Jahr bislang 18 SLA-Angehörige getötet worden.

Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. In der

Vergangenheit hat die radikal-islamische Hisbollah wiederholt

derartige Anschläge ausgeführt.
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