Bujumbura, 17. Sept. (dpa) Trotz der Unterzeichnung eines Teilfriedensabkommens gehen die Kämpfe in Burundi weiter. Das staatliche Radio meldete am Samstag, mehrere Tage lang sei es zu Gefechten zwischen der von Tutsi beherrschten Regierungsarmee und Hutu-Rebellen gekommen. Ein Armeesprecher sagte, 40 Rebellen seien südlich der Hauptstadt Bujumbura getötet worden. Angaben über mögliche eigene Verluste machte er nicht. Vor knapp zwei Wochen hatte die Mehrheit der Kriegsparteien ein von Nelson Mandela, dem früheren südafrikanischen Präsidenten, vermitteltes Friedensabkommen unterzeichnet. Die zwei stärksten Hutu-Widerstandsgruppen lehnten wie Tutsi-Extremisten die Unterschrift allerdings ab. Am kommenden Mittwoch wird Mandela in der kenyanischen Hauptstadt Nairobi erwartet, wo er erneut mit dem burundischen Präsidenten Pierre Buyoya und den Hutu-Widerstandskämpfern verhandeln will.
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