[persembe] [zett steht für Zivilcourage] [taz muss sein] [Kleinanzeigen aufgeben] Archiv Volltextsuche Impressum Abo Anzeigen tazshop taz-Genossenschaft tazTechnik email [die tageszeitung] 27.10.2000 [Image] [Image] [Image] [Image] [Image] [Image] [Image] [Image][Image] Aktuelles Nächster Forum Touché wieder da! Seite 1 [Image] Aktuelles taz-Fortsetzungsroman Themen des Menschenjagd in Abidjan Probeabo Tages taz-Ökostromkampagne Inland In der Elfenbeinküste gehen Anhänger des frisch taz Energiejournal Wirtschaft und gewählten Präsidenten Laurent Gbagbo gewaltsam Keine taz am Kiosk? Umwelt gegen Muslime und "Ausländer" vor. Forderungen taz-CD-ROM Ausland nach Neuwahlen Kauft die taz! Meinung und Diskussion BERLIN taz [Image] Nach dem Sturz des powered by nacamar Wissenschaft Militärregimes von General Robert Guei versinkt Kultur die Elfenbeinküste in Gewalt. Ermutigt von ihrem Leibesübungen erfolgreichen Aufstand vom Mittwoch ziehen jetzt Flimmern und die Anhänger des neu gewählten Präsidenten Rauschen Laurent Gbagbo von der sozialistischen Die Wahrheit "Ivoirischen Volksfront" (FPI) gegen ihre Tom Touché politischen Gegner. Ihre Hauptfeinde sind die Karikatur Anhänger des von der Wahl am Sonntag [Image] ausgeschlossenen Alassane Ouattara von der Berlin Aktuell liberalen "Sammlung der Republikaner" (RDR), die Berlin Neuwahlen unter Beteiligung Ouattaras fordern. Kultur Die Gewalt hat rassistische und religiöse Untertöne. Denn die RDR unterstützt Muslime aus [Image] dem Norden des Landes. Die FPI hat dagegen ihre Bremen Aktuell Hochburgen im Südwesten und hält viele Bewohner Schlagseite des Nordens für Ausländer, die in der Kultur Elfenbeinküste nichts zu suchen hätten. [Image] Hamburg Nachdem RDR-Anhänger gestern früh in der Aktuell Handelsmetropole Abidjan auf die Straße gingen Kultur und Neuwahlen verlangten, kam es zu Übergriffen Leibesübungen organisierter FPI-Anhänger im Bündnis mit der Polizei. Mit weiß bemalten Gesichtern, Macheten und ausländerfeindlichen Parolen griffen FPI-Stoßtrupps Moscheen an und versuchten, die von Wächtern geschützte Residenz des RDR-Führers Ouattara zu stürmen. Bei den Zusammenstöen wurden bis gestern Abend 38 Menschen getötet. Das sagten Zeugen der Nachrichtenagentur AFP. Der Präsident des "Nationalen Islamischen Rates" (CNI), Idriss Koudous, forderte Frankreichs Botschafter auf, Gbagbo dazu zu bewegen, von seinen Anhängern ein Ende der Gewalt zu verlangen. Ouattara flüchtete sich in die Residenz der deutschen Botschafterin, die neben seinem Haus liegt. Einige seiner Parteigänger griffen aus Rache christliche Kirchen an. Die RDR hält Gbagbos Wahlsieg für undemokratisch, weil Gueis Militärregime 14 von 19 Kandidaten hatte ausschließen lassen, darunter neben der FPI die der zwei anderen großen Parteien des Landes. "Wir verlangen Neuwahlen unter Beteiligung aller Kandidaten", sagte RDR-Sprecher Ali Coulibaly gestern. Die USA, Südafrika und die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) unterstützen diese Forderung, während Frankreich Gbagbos Sieg anerkennt. Dem Wahlergebnis zufolge, das gestern von der Wahlkommission vorgelegt wurde, siegte Gbagbo bei geringer Wahlbeteiligung mit 59,36 Prozent der Stimmen gegen 32,72 Prozent für den inzwischen gestürzten Juntachef Robert Guei. Über dessen Schicksal gibt es keine gesicherten Informationen. DOMINIC JOHNSON taz Nr. 6281 vom 27.10.2000, Seite 2, 84 Zeilen TAZ-Bericht DOMINIC JOHNSON taz muss sein: Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert? Sie helfen uns, wenn Sie diesen Betrag überweisen auf: taz-Verlag Berlin, Postbank Berlin (BLZ 100 100 10), Konto-Nr. 39316-106 LeserInnen-Kommentare Druckversion © Contrapress media GmbH Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz-Verlags Aktuelles Nächster Forum