ABIDJAN afp/taz
Nach dem Putschversuch in der Elfenbeinküste hat die Regierung von Präsident Laurent Gbagbo nördliche Nachbarländer sowie Anhänger des Oppositionspolitikers Alassane Ouattara aus dem Norden des Landes verantwortlich gemacht. Unter den offiziell 31 Menschen, die als angebliche Putschteilnehmer verhaftet wurden, sei ein Guineer und ein Angehöriger der "Dozos", eine traditionelle Miliz aus dem Norden, sagte Innenminister Boga Doudou. Einige hätten gestanden, verhaftete Führer von Ouattaras Partei RDR befreien zu wollen. Verteidigungsminister Mois Kouassi sagte weiter, im Norden habe die Luftwaffe eine Mercedeslimousine und zehn Panzerwagen gestoppt, die Richtung Landeszentrum unterwegs waren. Die Autokolonne befände sich jetzt in der Nähe von Kong, Ouattaras Geburtsort.
taz Nr. 6342 vom 10.1.2001, Seite 10, 29 Zeilen TAZ-Bericht
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