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KURZNACHRICHTEN

Ungarns Polizei prügelt häufig

STRASSBURG (afp). Der Europarat ist entsetzt über das brutale Vorgehen der ungarischen Polizei in den Gefängnissen des Landes. Prügel, Stockschläge, Fußtritte und rassistische Beschimpfungen seien in ungarischen Polizeistationen an der Tagesordnung, stellte das Anti-Folter-Komitee des Staatenbundes am Donnerstag fest.

Meuterern droht Todesstrafe

ISTANBUL (ap). Drei Monate nach einer Häftlingsmeuterei in Istanbul hat die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für 399 Gefangene gefordert. Sie hätten den Tod eines Soldaten und zweier Gefangener verschuldet und die Revolte organisiert.

Iwanow gegen die Wehrpflicht

MOSKAU (ap). Einen Tag nach seiner Ernennung hat sich der neue russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow für die allmähliche Abschaffung der Wehrpflicht ausgesprochen. Eine kleinere Armee sei mobiler und ermögliche den Kauf neuer Waffen, sagte Iwanow.

"Kursk"-Torpedos bleiben unten

MOSKAU (ap). Bei der Bergung des gesunkenen russischen Atom-U-Boots "Kursk" soll die zerstörte Torpedo-Kammer auf dem Meeresgrund bleiben. Bei einer Hebung drohten die Torpedos zu explodieren, sagte Vize-Premier Ilja Klebanow.

Pakistan startet zweites AKW

ISLAMABAD (dpa). Pakistan hat am Donnerstag sein zweites Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Der Reaktor in Chashma 300 Kilometer von Islamabad entfernt hat eine Kapazität von 300 Megawatt und wurde mit Hilfe Chinas gebaut.

Eine Million Burundier hungern

BUJUMBURA (kna). Eine Million Menschen im Norden Burundis leiden an Unterernährung. Dies teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag mit. Ursachen seien Dürre, Malaria, Bürgerkrieg und Vertreibungen.

 

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Copyright © Frankfurter Rundschau 2001
Dokument erstellt am 29.03.2001 um 21:07:04 Uhr
Erscheinungsdatum 30.03.2001

 

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