: vom 18.01.2018 ()
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Leitsatz:
Zulassung der Berufung:

Im Rahmen der Prüfung der Abschiebungsverbote nach § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG, hat die Frage, ob eine Familie aus Afghanistan mit Kindern im Alter von 5 und 7 Jahren in Kabul eine ausreichende Lebensgrundlage finden kann, grundsätzliche Bedeutung.

(Leitsatz der Redaktion)

Schlagwörter:
Afghanistan, Kabul, Kinder, Grundsätzliche Bedeutung, Existenzminimum, Berufungszulassung, Existenzgrundlage, Grundsätzliche Bedeutung, ernsthafter Schaden, subsidiärer Schutz, Abschiebungsverbot, Europäische Menschenrechtskonvention, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung, Qualifikationsrichtlinie, Versorgungslage, Familie, Kind, Lebensgrundlage,

Normen:
AufenthG § 60 Abs. 5, AufenthG § 60 Abs. 7 S. 1,

Auszüge:

[...]

Die Kläger haben den gesetzlichen Anforderungen genügend dargelegt, dass die Frage, ob die Kläger (als Familie mit 5 und 7 Jahre alten Kindern) im Falle der Rückkehr - jedenfalls in Kabul - eine ausreichende Lebensgrundlage finden können, grundsätzliche Bedeutung hat. Die grundsätzliche Bedeutung liegt auch in der Sache vor. [...]

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