Asylantragstellung nach Erteilung eines Aufenthaltstitels nach §§ 22, 23 oder 25 Abs.3 bis 5 AufenthG

Hat eine Person bereits einen Aufenthaltstitel, der ihr allerdings nicht im Rahmen eines regulären Asylverfahrens erteilt wurde, so verliert sie diesen Titel im Falle der Asylantragstellung.

Dies umfasst Fälle, in denen eine Person aufgrund völkerrechtlicher oder humanitärer Gründe aus dem Ausland aufgenommen wurde (§§ 22, 23 AufenthG), Abschiebungsverbote festgestellt wurden oder eine Abschiebung nicht möglich war (§ 25 Abs. 3 bis 5 AufenthG). Durch die Regelung soll dem Wechsel in das Asylverfahren der Anreiz genommen werden.