VGH Bayern

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Zitieren als:
VGH Bayern, Beschluss vom 15.03.2007 - 2 ZB 07.30047 - asyl.net: M10051
https://www.asyl.net/rsdb/M10051
Leitsatz:
Schlagwörter: Berufungszulassungsantrag, China, Tibet, Dalai Lama, exilpolitische Betätigung, Nachfluchtgründe, subjektive Nachfluchtgründe, Folgeantrag, grundsätzliche Bedeutung
Normen: AsylVfG § 78 Abs. 3 Nr. 1; AsylVfG § 28 Abs. 2
Auszüge:

Der Antrag auf Zulassung der Berufung bleibt ohne Erfolg, weil das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht auf der als grundsätzlich bedeutsam bezeichneten Frage im Sinne von § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG beruht.

Weder dem angegriffenen Urteil noch dem Zulassungsvorbringen kann mit hinreichender Bestimmtheit entnommen werden, weshalb das Verwaltungsgericht auf die Vorschrift des § 28 Abs. 2 AsylVfG nicht eingegangen ist. Da dies, wie der Beteiligte im Zulassungsverfahren selbst darlegt, verschiedene Gründe haben kann, ist nicht erkennbar und auch nicht anzunehmen, dass das angegriffene Urteil auf der als grundsätzlich bedeutsam bezeichneten Frage nach der Auslegung von § 28 Abs. 2 AsylVfG beruht. Im übrigen ließe sich die vom Beteiligten aufgeworfene Frage wohl nicht in verallgemeinerungsfähiger Weise, sondern nur einzelfallbezogen beantworten.