VG Aachen

Merkliste
Zitieren als:
VG Aachen, Beschluss vom 19.01.2012 - 8 L 341/11 - asyl.net: M19528
https://www.asyl.net/rsdb/M19528
Leitsatz:

Erfolgreicher Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO (Ehegattennachzug zu einem Ausländer, der im Besitz einer Niederlassungserlaubnis ist: fehlerhafte Ermessensausübung nach § 5 Abs. 2 Satz 2 AufenthG, kein Fall des § 39 Nr. 9 AufenthV, Lebensunterhalts-Sicherung gegeben, kein Entgegenhalten der Nichterfüllung des § 30 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG bis zu einer Entscheidung des EuGH über die Frage, ob das Erfordernis hinreichender Sprachkenntnisse von Art. 7 Abs. 2 der Richtlinie 2003/86/EG gedeckt ist).

(Amtlicher Leitsatz)

Schlagwörter: Suspensiveffekt, aufschiebende Wirkung, Ermessen, Ermessensfehler, Sicherung des Lebensunterhalts, Lebensunterhalt, Sprachkenntnisse, Deutschkenntnisse, EuGH, Familienzusammenführungsrichtlinie
Normen: VwGO § 80 Abs. 5, AufenthG § 28 Abs. 1 Nr. 1, AufenthG § 30 Abs. 1, AufenthG § 5 Abs. 2 S. 2, AufenthV § 39 Nr. 6, AufenthG § 2 Abs. 3, AufenthG § 30 Abs. 1 Nr. 2, RL 2003/86/EG Art. 7 Abs. 2
Auszüge:

vgl. ähnliche Entscheidung des VG Aachen vom selben Tag, 8 L 341/11, Dokumentennummer M19399