Resettlement

Unter Resettlement versteht man die dauerhafte Neuansiedlung von Geflüchteten in einem anderen als dem Erstaufnahmestaat. Schutzbedürftige, bei denen sowohl eine Rückkehr in ihr Heimatland als auch eine Integration in ihrem aktuellen Zufluchtsstaat in absehbarer Zeit ausgeschlossen sind, sollen die Möglichkeit erhalten, in einen aufnahmebereiten Staat legal einzureisen und sich dort dauerhaft niederzulassen.

Die Umsiedlung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR). Geflüchtete, die im Rahmen des Resettlement-Programms nach Deutschland kommen, erhalten einen Aufenthaltstitel gemäß § 23 Abs. 4 AufenthG.

Materialien

  • Beitrag im Asylmagazin von Eva Lutter, Vanessa Zehnder und Elena Knezvic: Resettlement und humanitäre Aufnahmeprogramme - Rahmenbedingungen und Herausforderungen der aktuellen Aufnahmeverfahren in der Praxis (Stand: Januar/Februar 2018).
  • Policy Brief vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration über Chancen und Grenzen von Resettlement (Stand: Juni 2018).
  • Fokusstudie „Resettlement und humanitäre Aufnahme in Deutschland“ der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (Stand: 2016).
  • weitere Materialien

Links

  • Link zur Webseite www.resettlement.de mit vielen Informationen zum Resettlement.
  • Link zur Übersichtsseite von Pro Asyl zur Save me-Kampagne und Resettlement
  • Link zur Übersichtsseite von UNHCR zu Resettlement und humanitärer Aufnahme.

Bitte beachten:

Aufgrund vielfältiger Gesetzesänderungen können einzelne Arbeitshilfen in Teilen nicht mehr aktuell sein. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich eine aktualisierte Version zu verlinken. Bis dahin bitten wir Sie, auf das Datum der Publikation zu achten und zu überprüfen, ob die Informationen noch korrekt sind.