AWO-Stellungnahme zu den geplanten AnkER-Zentren

Der Bundesverband der AWO hat in einer Stellungnahme vom 5. Juni 2018 die Pläne der Bundesregierung für die sogenannten AnkER-Zentren kritisiert.

Im September 2018 sollen nach den Plänen des Bundesinnenministeriums die ersten sogenannten AnkER-Zentren als Pilotprojekte eröffnet werden. Der AWO Bundesverband kritisiert die bislang bekannt gewordenen Details und erhebt u.a. diese Forderungen:

  • Verringerung der maximal zulässigen Aufenthaltsdauer, insbesondere auch für Familien und weitere besonders schutzbedürftige Personengruppen;
  • Einführung eines Verfahrens zur Feststellung besonderer Bedürfnisse von "vulnerablen" (besonders schutzbedürftigen) Personen;
  • Zugang zum Schulunterricht für geflüchtete Kinder und Jugendliche;
  • Inobhutnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch die Jugendämter;
  • Unabhängige Asyl- und Verfahrensberatung vor der Anhörung und Zugang zu unabhängiger Beratung auch nach der Entscheidung.

fluechtlingshelfer

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