BAMF-Studie zum Migrationsprofil Westbalkan

August 2015

Die Studie des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) untersucht die Ursachen von Migrationsbewegungen in und aus der Westbalkanregion seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute. Daneben liegt der Fokus insbesondere auch auf der Rolle der Westbalkanstaaten als Hauptherkunftsgebiet von Asylsuchenden in der EU. Zudem wird die Bedeutung des Westbalkans als Transitland für Geflüchtete, die etwa über Griechenland oder die Türkei in die EU einreisen, beleuchtet.

Darüber hinaus befasst sich die Studie mit den migrationspolitischen Maßnahmen der Westbalkans. Diese sind laut den Verfassern der Studie, stets vor dem Hintergrund des Bestrebens der Westbalkanstaaten, Mitgliedstaaten der EU zu werden, zu betrachten. Die Untersuchung stellt heraus, dass Bemühungen zur Begrenzung der steigenden Abwanderung wie nationale Ausreiseverhinderungs- und -kontrollmaßnahmen in erster Linie den Erwartungen der EU und einzelner Mitgliedsländer folgen. Da diese Maßnahmen allerdings eine nur begrenzt praktische Wirkung entfalten, werden sie von der EU und einzelnen Mitgliedstaaten kritisiert, die gleichzeitig mit eigenen Maßnahmen versuchen gegenzusteuern.


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