BVerwG

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Zitieren als:
BVerwG, Beschluss vom 16.07.2007 - 5 B 147.07 - asyl.net: M11502
https://www.asyl.net/rsdb/M11502
Leitsatz:
Schlagwörter: D (A), Staatsangehörigkeitsrecht, Staatsangehörigkeit, deutsche Staatsangehörigkeit, Verlust, Entziehung der deutschen Staatsangehörigkeit, Wiedereinbürgerung, Revisionsverfahren, grundsätzliche Bedeutung
Normen: StAG § 25; VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1
Auszüge:

Die Beschwerde ist unbegründet. Mit dem Streitverfahren verbindet sich keine Frage von rechtsgrundsätzlicher Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO), wie die Beschwerde geltend macht. Wie der beschließende Senat bereits mit Beschluss vom 14. Februar 2007, BVerwG 5 B 190.06 (juris), entschieden hat, ist infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 8. Dezember 2006 2 BvR 1339/06 (NVwZ 2007, 441 = InfAuslR 2007, 162 = FamRZ 2007, 267) geklärt, dass die Regelung in der zum 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Fassung des § 25 Abs. 1 StAG verfassungsrechtlich zulässig ist, wonach ein Deutscher seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit auch dann verliert, wenn er einen Antrag auf Einbürgerung in einem anderen Staat bereits vor dem Inkrafttreten dieser Neuregelung gestellt hat.