VGH Hessen

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Zitieren als:
VGH Hessen, Beschluss vom 14.03.2011 - 8 A 1991/10.A - asyl.net: M18376
https://www.asyl.net/rsdb/M18376
Leitsatz:

Einstellung des Berufungsverfahrens gegen das Urteil des VG Wiesbaden vom 10.3.2010 - 7 K 1389/09.WI.A - (asyl.net, M17048), nachdem der Selbsteintritt in dem Griechenland-Verfahren erklärt wurde. Die Kosten beider Instanzen werden der Bundesrepublik auferlegt, da sie als Beklagte voraussichtlich unterlegen wäre.

Schlagwörter: Dublin II-VO, Dublinverfahren, Griechenland, Selbsteintritt, Erledigung der Hauptsache, Kosten
Normen: VwGO § 87a Abs. 1 Nr. 3, VwGO § 92 Abs. 3, VwGO § 173, ZPO § 269 Abs. 3 S. 1, VwGO § 161 Abs. 2 S. 1, VO 343/2003 Art. 3 Abs. 2
Auszüge:

[...]

Das Verfahren wird eingestellt, nachdem die Beteiligten es für in der Hauptsache erledigt erklärt haben; das Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden vom 10. März 2010 - 7 K 1389/09/W1. A - ist wirkungslos (§§ 87a Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3, 92 Abs. 3 analog, 173 VwGO, 269 Abs. 3 5. 1 ZPO analog).

Die Beklagte hat die in beiden Instanzen entstandenen Kosten zu tragen, da sie voraussichtlich unterlegen wäre, wenn sie der Klage nicht abgeholfen hätte (§ 161 Abs. 2 S. 1 VwGO). [...]