In verschiedenen Bereichen des Asyl- und Aufenthaltsrechts spielt die Frage, ob krankheitsbedingte Umstände ein Abschiebungshindernis darstellen können, eine wichtige Rolle. So ist im Asylverfahren u.a. zu prüfen, ob eine Rückkehr ins Herkunftsland bei erkrankten Personen zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands führen würde. Auch bei einer drohenden Aufenthaltsbeendigung sind die Beratungspraxis und die Behörden häufig mit der Frage konfrontiert, ob durch Ausreise oder Abschiebung krankheitsbedingte Gefahren drohen. Die Broschüre stellt vor diesem Hintergrund die Punkte dar, an denen es entscheidend auf das Erkennen, die Darlegung und den Nachweis einer Erkrankung als Abschiebungshindernis ankommt.
Die Anforderungen an die vorzulegenden Nachweise haben sich im Laufe der Jahre ständig verändert, ebenso wie die Zuständigkeiten der Behörden, die in den verschiedenen Konstellationen das Vorliegen von Krankheiten zu prüfen haben. Aufgrund verschiedener Neuerungen in den letzten Jahren wurde die Broschüre nun von der Autorin, Rechtsanwältin Oda Jentsch, umfassend überarbeitet und erscheint nun online in einer dritten Auflage.
Die Handreichung wird herausgegeben vom Informationsverbund Asyl und Migration e.V. sowie dem Deutschen Roten Kreuz.
















