Anerkannte Schutzberechtigte

Asylberechtigte und internationale Schutzberechtigte (Flüchtlingseigenschaft und subsidiärer Schutz) haben grundsätzlich ab dem Zeitpunkt der positiven Entscheidung die Möglichkeit, unbeschränkt zu arbeiten. Neben einer unselbstständigen Beschäftigung ist auch eine selbstständige Erwerbstätigkeit möglich, sofern die – für Deutsche auch geltenden – Voraussetzungen wie Berufsausbildung, Zulassungen etc. vorliegen.

Wurde nur ein Abschiebungsverbot festgestellt, so entscheidet die Ausländerbehörde im jeweiligen Einzelfall, ob eine Arbeitserlaubnis erteilt wird. Eine Zustimmung der Arbeitsagentur ist dagegen nicht mehr notwendig.

Materialien

  • Neuauflage der Broschüre "Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen" der Caritas und des Informationsverbunds Asyl & Migration (Stand: September 2017).
  • Arbeitshilfe „Soziale Rechte“ des Paritätischen Gesamtverbands zum Arbeitsmarktzugang und Sozialleistungen für geflüchtete Menschen (Stand: Dezember 2016).

Links

  • Link zum „Leitfaden für Flüchtlinge“ des Flüchtlingsrats Niedersachsen mit Informationen zum Zugang zu Arbeit und Ausbildung unter dem jeweiligen Aufenthaltstitel (Stand: Dezember 2016).
  • Link zu den Materialien und Arbeitshilfen des Berliner Flüchtlingsrats.