Blaue Karte EU

Die sogenannte Blaue Karte EU ist ein auf höchstens vier Jahre befristeter Aufenthaltstitel, der darauf abzielt, ein Aufenthaltsrecht für Hochqualifizierte auf EU-Ebene einzuführen (siehe in § 18b Abs. 2 AufenthG ab 1.3.2020). Die Blaue Karte EU ermöglicht es Drittstaatsangehörigen, also Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen, mit akademischer Ausbildung, eine Beschäftigung in Deutschland aufzunehmen. Dazu muss vor Erteilung allerdings ein konkretes Arbeitsverhältnis mit einem bestimmten Mindestgehalt nachgewiesen werden.

Personen mit einer Blauen Karte EU können nach 33 Monaten eine Niederlassungserlaubnis erhalten, sofern sie in diesem Zeitraum beschäftigt waren und entsprechende Rentenversicherungsbeiträge gezahlt haben. Sie erhalten damit einen unbefristeten Aufenthaltstitel. Können sie bereits nach 21 Monaten gute Deutschkenntnisse nachweisen, ist die Erteilung auch dann schon möglich.

Stand: November 2019

Materialien

  • Broschüre "Das Migrationspaket", Beilage zum Asylmagain 8-9/2019 (Stand: September 2019).
  • Fachinformationen der GGUA Flüchtlingshilfe zum Asyl- und Aufenthaltsrecht (Stand: August 2017).
  • Beitrag im Asylmagazin von Christoph von Planta: „Make it in Germany“ – Die Blaue Karte EU in der Praxis (Stand: Dezember 2014).
  • Beitrag im Asylmagazin von Klaus Peter Stiegeler: Blaue Karte EU – Eine ernsthafte Option für Fachkräfte? (Stand: September 2011).
  • weitere Materialien

Links

  • Link zur Webseite des Netzwerk Blaue Karte EU mit hilfreichen Informationen
  • Link zur Übersichtsseite des Vereins für ein soziales Leben zur Blauen Karte EU.

Bitte beachten:

Aufgrund vielfältiger Gesetzesänderungen können einzelne Arbeitshilfen in Teilen nicht mehr aktuell sein. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich eine aktualisierte Version zu verlinken. Bis dahin bitten wir Sie, auf das Datum der Publikation zu achten und zu überprüfen, ob die Informationen noch korrekt sind.