Berufsausbildung

Es gibt zwei Grundformen der Berufsausbildung. Zum einen die schulische Ausbildung, die in einer Fachschule stattfindet und meist durch einen Praktikumsteil oder ein praktisches Jahr ergänzt wird und zum anderen die betriebliche Ausbildung, die ihren Schwerpunkt im Betrieb hat und bei der regelmäßig begleitend eine Berufsschule besucht wird.

Die rechtlichen Zugangsbedingungen für Ausländerinnen und Ausländer richten sich nach Herkunft und Aufenthaltsstatus der jeweiligen Person. Für die Berufsausbildung in einer Fachschule müssen die Bedingungen erfüllt werden, die die jeweilige Schule vorgibt; es müssen also die notwendigen Abschlüsse vorliegen. Für die betriebliche Berufsausbildung wird in vielen Fällen eine Arbeitserlaubnis von der Ausländerbehörde benötigt. Diese wird nur für den Betrieb erteilt, der die Ausbildung zugesagt hat.

Materialien

  • Übersicht der GGUA Flüchtlingshilfe zur Arbeitserlaubnis und Arbeitsförderung mit Aufenthaltsgestattung und Duldung (Stand: Oktober 2019).
  • Broschüre des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BUMF) über Rechte geflüchteter Jugendlicher in Deutschland (Stand: Juli 2018)
  • Handreichung des Paritätischen Gesamtverbands zum Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte (Stand: Januar 2017).
  • Arbeitshilfe „Soziale Rechte“ des Paritätischen Gesamtverbands zum Arbeitsmarktzugang und Sozialleistungen für geflüchtete Menschen (Stand: Dezember 2016).
  • Leitfaden „Recht auf Bildung für Flüchtlinge“ von Barbara Weiser (Stand: Dezember 2016).
  • weitere Materialien

Links

  • Link zur Webseite www.fluechtlingshelfer.info mit vielen Informationsangeboten zum Thema berufliche Ausbildung für Geflüchtete.

Bitte beachten:

Aufgrund vielfältiger Gesetzesänderungen können einzelne Arbeitshilfen in Teilen nicht mehr aktuell sein. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich eine aktualisierte Version zu verlinken. Bis dahin bitten wir Sie, auf das Datum der Publikation zu achten und zu überprüfen, ob die Informationen noch korrekt sind.