Rechte von Schutzsuchenden während des Asylverfahrens

Schutzsuchenden ist für die Dauer des Asylverfahrens der Aufenthalt in Deutschland gestattet. Entsprechend wird ihnen eine Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung ausgestellt.

Sie erhalten zunächst Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und bekommen nach 18 Monaten reguläre Sozialleistungen nach dem SGB. Asylsuchende haben nur eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Arbeiten dürfen Asylsuchende grundsätzlich erst nachdem sie der Wohnpflicht in der Erstaufnahmeeinrichtung nicht mehr unterliegen und benötigen hierfür eine Erlaubnis. Auch für eine Ausbildung bedürfen Asylsuchende in den meisten Fällen einer Arbeitserlaubnis. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie Ausbildungsförderung erhalten. Ansonsten haben sie auch grundsätzlich Zugang zum Bildungssystem.

Stand: Januar 2022

Materialien

  • Arbeitshilfe „Soziale Rechte“ des Paritätischen Gesamtverbands zum Arbeitsmarktzugang und Sozialleistungen für geflüchtete Menschen (Stand: 2020)
  • Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“ des Paritätischen Gesamtverbands (Stand: Dezember 2016).
  • Basisinformationen Nr. 3 „Rechte und Pflichten von Asylsuchenden" (Stand: März 2016).
  • weitere Materialien

Links

  • Link zum Leitfaden des Flüchtlingsrates Niedersachsen mit umfassenden Informationen zu den Rechten während des Asylverfahrens.
  • Link zum Handbook Germany mit Informationen zur Aufenthaltsgestattung und Rechten während des Asylverfahrens.
  • Link zu den Basisinformationen des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg zu den Rahmenbedingungen eines Lebens mit Aufenthaltsgestattung (Stand: November 2017).

Bitte beachten:

Aufgrund vielfältiger Gesetzesänderungen können einzelne Arbeitshilfen in Teilen nicht mehr aktuell sein. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich eine aktualisierte Version zu verlinken. Bis dahin bitten wir Sie, auf das Datum der Publikation zu achten und zu überprüfen, ob die Informationen noch korrekt sind.